Auf Wiedersehen Aoteroa


Reisebericht Neuseeland



Einreise & Motorradimport:

Detaillierte Infos zu Einreisebestimmungen sowie zum temporären Fahrzeugimport findest du in unseren Länderinfos & Reisetipps Neuseeland

 

Route:
Per Flugzeug: Auckland - Bangkok - Istanbul - München

 

Die Route auf der Google Karte dient der Übersicht und zeigt im Großen und Ganzen unsere gefahrene Strecke, im Detail kann es aber zu Abweichungen kommen.


 

 

Eigentlich hatten wir Freitagabend schon mit der Bill of Lading für unsere Motorräder gerechnet, doch nun ist Montagmittag und wir haben noch immer keine Rückmeldung von unserem Shipping Agent. Vor allem Bea sitzt schon auf heißen Kohlen und als dann auch noch eine Email kommt, dass weitere Unterlagen benötigt werden, bekommt sie fast eine Krise. Zwar hat sie alle notwendigen Unterlagen parat und kann sie sofort durch schicken, trotzdem verstehen wir nicht, was da so lange dauert, war doch eigentlich vereinbart dass wir die BoL bereits am Abend der Abholung erhalten sollen. Während wir also den ganzen Tag an unseren Computern sitzen und die durch die Verschiffung viel zu kurz gekommenen Computerarbeiten nachholen, warten wir gespannt auf die Rückmeldung des Shipping Agent. Und warten. Und warten. Nur leider kommt nichts. *ahahahah*

 

An unserem vorletzten Tag in Neuseeland ist es dann endlich soweit, wir bekommen die ersehnte BoL am späten Vormittag zugeschickt und keine halbe Stunde später sitzen wir schon im Zug in Richtung Innenstadt. Knapp eine Stunde später laufen wir erst mal zum nächsten Copy Shop, um die BoL auszudrucken, bevor wir beim Zoll vorbei schauen, um unsere Carnets ausstempeln zu lassen. Zu unserer Freude läuft hier alles wie am Schnürchen und keine 15 Minuten später sind wir schon fertig. Super!  Nun geht´s noch zur nächstgelegenen VTNZ um die Registrierung unserer Motorräder stornieren zu lassen. Leider ist das nicht so einfach wie zuerst angenommen, denn wir hätten die Vignetten, die man bei der Zulassung der Motorräder an eben diesen angebracht hat, abziehen und mitbringen müssen. Da wir das nicht wussten und somit versäumt haben, ist nun ungewiss, ob wir überhaupt eine Rückerstattung erhalten und wenn ja, dann nur per Scheck an unsere Neuseeländische Adresse. Na super, das nützt uns ja echt viel, wenn wir Morgen zurück nach Deutschland fliegen.

 

Unseren letzten Abend zusammen mit Rik verbringen wir bei einem leckeren von Bea gekochten Abschieds-Dankeschön-Essen und ein paar Bieren. Außerdem vermacht Helmut Rik als Abschiedsgeschenk seinen Marien-Schutzanhänger, den er seit Deutschland, d.h. seit gut 70.000 Kilometern mit sich herum fährt. Wir hoffen, er bringt Rik genau so viel Glück wie uns auf unserer bisherigen Reise.

 

 

 

 

Da unser Flug von Auckland erst nach ein Uhr mittags startet, haben wir am Morgen Gott sei Dank noch keinen Stress. Wir frühstücken in Ruhe und checken ein letztes Mal unsere Emails, bevor wir unser restliches Hab und Gut zusammenpacken. Eigentlich hatten wir auch gehofft noch die Rechnung für die Verschiffung unserer Motorräder per Email von unserem Spediteur geschickt zu bekommen, denn wir haben extra dafür über die letzten Wochen eine ganze Stange neuseeländisches Bargeld abgehoben. Eigentlich weiß der Typ auch, dass wir heute zurück nach Deutschland fliegen und deshalb alles davor geregelt haben wollten, aber wie es so mit der entspannten „laid back“ Mentalität der Ozeaner so ist, bekommen wir die Rechnung natürlich nicht mehr rechtzeitig bevor wir zum Flughafen müssen. Na super!

 

 


Ein gut dreißigstündiger Marathonflug liegt nun vor uns


 

 

Da wir nun aber schon so viel Bargeld abgehoben haben, wollen wir das nicht wieder zurück in Euro wechseln und Kursverluste hinnehmen, nur um dann den Betrag als internationale Überweisung zu tätigen, was uns dann gleich nochmal zwischen 20 und 40 Euro an Gebühren kosten würde. Was für ein Ärgernis. Nach kurzer Rücksprache mit Rik beschließen wir, ihm das Geld da zu lassen und ihm die Bankdaten der Speditionsfirma zukommen zu lassen, sobald wir die Rechnung haben. Dann kann er sie für uns einbezahlen.

 

Kurz nach 10 Uhr fährt uns Rik dann zum Flughafen. Er hat sich dafür extra ein paar Stunden frei genommen und wir sind ihm wirklich sehr dankbar für diesen super Service! Am Flughafen angekommen verabschieden wir uns noch einmal ganz herzlich von Rik und bedanken uns noch einmal bei ihm für die tolle Zeit und die großartige Hilfe. Wir hoffen wirklich sehr, dass wir ihn irgendwann irgendwo auf dieser Welt wiedersehen werden!

 

 

 

 

Für uns geht es dann in den Auckland International Airport, der nicht besonders groß ist und so haben wir unseren Weg zum Check in Schalter schnell gefunden. Um Punkt 13:10 Uhr hebt unser Flieger in Richtung Heimat ab und wir sehen ein letztes Mal die neuseeländische Küste und das Meer am kleinen Bordfenster vorbei ziehen, bevor sich die Maschine auf in luftige Höhen hebt.

 

Da wir wahrscheinlich kaum weiter von unserer Heimat entfernt sein können als Neuseeland, haben wir heute einen gut dreißigstündigen Marathonflug vor uns. Als erstes geht es gut 11 Stunden von Auckland nach Bangkok. Zu unserer Freude verwöhnt uns die Bordcrew der Thai Airlines Maschine aber mit jeder Menge Alkohol und so sind wir bereits nach der Hälfte des Fluges völlig Tiefenentspannt. In Bangkok angekommen haben wir dann gut 3 Stunden Aufenthalt, die wir nutzen um uns die Füße zu vertreten, denn nach gut 11 Stunden in einem relativ beengten Flugzeugsessel fühlen wir uns bereits jetzt ziemlich gerädert. Außerdem stattet Helmut dem Duty Free Geschäft einen Besuch ab und deckt sich mit unglaublich billigen Zigaretten ein, bevor er dem Raucherraum einen Besuch abstattet, um seinen Nikotinpegel, der in den letzten Stunden ganz schön gelitten hatte wieder auf Normal-Niveau zu bringen. Haben wir eigentlich schon erwähnt, dass er seit gut 6 Monaten ein „Endlich Nichtraucher“ Buch auf dem Motorrad mit sich herum fährt. Eigentlich hatte er Bea schon lange versprochen, das Buch zu lesen, aber irgendwie ist er ja immer sooooo sehr mit anderen Dingen beschäftigt, der Arme.

 

 

 

 

Von Bangkok aus geht es dann mit einer Turkish Airlines Maschine noch einmal gute 9 Stunden nach Istanbul. Auch wenn diese Langstreckenflüge ziemlich anstrengend sind, so kann man sich mit dem relativ neuen Kinofilmen, die die Bordunterhaltung zu bieten hat, normalerweise ganz gut bei Laune halten. Und da wir seit mindestens drei Jahren kein Kino mehr von innen gesehen haben, gibt´s bei uns jede Menge nachzuholen!

 

Endlich in Istanbul angekommen quälen wir uns aus dem stickigen Flugzeug und brauchen dringend etwas Bewegung, da unsere Füße mittlerweile ganz schön angeschwollen sind und fast schon mit zwei Paar Weißwürsten zu verwechseln sind. Nun nochmal gut vier Stunden und wir sind endlich zurück in der Heimat. Wir haben super Sicht, als wir die Alpen überqueren und werden mit einem fantastischen Blick auf die schneebedeckten Berge und unser bayerisches Meer, dem Chiemsee verwöhnt, bevor wir in München landen. Unser Abholkommando steht auch schon bereit, denn Meta, ein Freund von uns, ist mit Auto samt Motorradanhänger angerückt, um uns abzuholen.

 

 

 

 

Warum wir einen Motorradanhänger brauchen? Nein, wir haben den „Alperer“ und die „Dicke Rosi“ natürlich nicht dabei, aber da wir während unseres temporären Heimataufenthalts auch ein Fortbewegungsmittel brauchen, haben wir vor gut einer Woche über´s Internet eine – wie könnte es auch anders sein – alte Transalp gekauft, die wir auf dem Heimweg vom Flughafen gleich abholen werden. Besser geht´s doch eigentlich gar nicht, oder?

 

 

 

 

Und während unsere Motorräder hoffentlich unbeschadet in den nächsten Monaten über den Pazifik schippern, freuen wir uns schon sehr darauf, unsere Familien und Freunde wieder zu sehen. Außerdem gibt es für unsere weitere Reise durch den amerikanischen Kontinent einiges zu organisieren, denn wir haben wieder einige Neuerungen geplant, noch fehlende Berichte auf unserer Webseite wollen ergänzt werden und auch das eine oder andere noch ausstehende Video wollen wir in nächster Zeit in Angriff nehmen. Ihr seht, es bleibt spannend!

 

 

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Kommentare: 2
  • #2

    Joris (Sonntag, 17 August 2014 17:46)

    Sieht ja schön original aus, die Transalp. Mal sehen, was Helle daraus baut... ;)

  • #1

    Tom (Montag, 11 August 2014 16:43)

    Nach ca. 30 Stunden Flug und Stopover habt ihr noch Nerven ein Moped zu kaufen? Ihr seid ja Hammer. Und Meta der Hund is der Beste :-) A guade Spezi! Schau ma moi ob am Freitag a Brunch drin is :-)

    LG Tom und Katl

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