Zu Besuch am Uluru und Kings Canyon


Reisebericht Australien



Einreise & Motorradimport:

Detaillierte Infos zu Einreisebestimmungen sowie zum temporären Fahrzeugimport findest du in unseren Länderinfos & Reisetipps Australien

 

Route:
Coober Pedy - Breakaways - Marla - Kulgera - Erlunda - Curtin Springs - Yulara - Uluru - Olgas - Yulara - Kings Canyon - (via Mereenie Loop) Glen Helen - Alice Springs
 

Die Route auf der Google Karte dient der Übersicht und zeigt im Großen und Ganzen unsere gefahrene Strecke, im Detail kann es aber zu Abweichungen kommen.


Gefahrene Kilometer von Burghausen: 

58.586 Km

Spritpreis: 

bis zu 2,00 € im Outback (E10/ 91 Oktan)
         
Währung: 

Australischer Dollar

Transport: -

Probleme mit den Motorrädern:

- Luftfilter gereinigt

- div. Schrauben wegen Wellblech ersetzt

Stürze/ Umfaller: -

Gesundheit/ Verletzungen: -


 

 

Vom Erldunda Roadhouse aus biegen wir nach Westen ab, doch es liegen noch einmal gut 250 km bis zum Uluru vor uns und die ziehen sich ganz schön. Einzig die Landschaft ändert sich hier wieder, wir sehen Bäume, die uns ganz stark an die Provence oder Südfrankreich erinnern und das, obwohl wir mitten im roten Herzen Australiens sind. Am Aussichtspunkt zum Mount Conner hält Bea an, um ein Foto zu schießen. Es dauert nicht lange, da ist sie von einer ganzen Horde junger Aborigines Kinder umgeben, die auf einem Ausflug mit einigen Betreuern sind und am Aussichtspunkt gerade eine Brotzeitpause machen. Sie sind ganz begeistert von Bea´s Motorrad, fragen nach dem woher und wohin und wollen natürlich alles anfassen.

 

 

 

 

Mount Conner wird von vielen Touristen im Übrigen fälschlicherweise für den Uluru gehalten und deshalb sehr oft aus der Ferne fotografiert. Desto näher einen der Lasseter Highway zum Mount Conner bringt, desto deutlicher merkt man allerdings, dass der Berg zwar auch eine interessante Erscheinung, jedoch definitiv nicht der Uluru ist.

 

Wir haben noch gut 25 km bis Yulara, dem kleinen Örtchen am Uluru vor uns, als Helle plötzlich immer langsamer und langsamer wird und plötzlich am Straßenrand stehen bleibt. Der Grund? Es ist ihm doch tatsächlich – mal wieder – der Sprit ausgegangen! Bei einem Blick auf unseren Kilometerstand, der knapp 300 km seit der letzten Tankstelle anzeigt, kann das aber doch eigentlich gar nicht sein! Doch Helle hatte schon seit kurz nach unserem letzten Tankstopp Probleme mit seinem Bike, denn es lief nicht richtig, rußte ordentlich und verbraucht augenscheinlich viel zu viel Benzin. Unsere einzige Erklärung ist, dass eventuell Dreck in der Zapfsäule war, was bei den kleinen Outback-Tankstellen wohl recht häufig vorkommt. Oder sein „Alperer“ verträgt den sogenannten „Opal“ Sprit nicht. „Opal“ ist spezielles, geruchsneutrales Benzin, damit es nicht geschnüffelt werden kann. Vor allem in Gegenden mit vielen Aborigines wird fast nur solches Benzin angeboten, da wohl leider viele der Aborigines das normale Benzin als Schnüffel-Droge missbrauchen.

 

Naja, jedenfalls stehen wir jetzt hier 25 km vor der nächsten Tankstelle. Also was tun? Helle beschließt kurzerhand von Bea´s „Dicker Rosi“ einige Liter Benzin abzuzapfen und mit Hilfe unserer Primus Benzinkocherflasche in sein Motorrad zu transferieren und hofft, dass er damit bis nach Yulara kommt.

 

 

 

 

Und siehe da, sein Plan geht tatsächlich auf, sein Bike springt wieder an und wir schaffen es bis zur Tankstelle, wo wir dann für stolze 2,17 AUD pro Liter „Opal“-freies Benzin tanken. Aua, solche Benzinpreise schmerzen unserem Weltreisegeldbeutel ganz schön, zumal wir hier im Outback auch noch richtig weite Distanzen zurücklegen müssen! Interessant ist, dass man das „Opal“ Benzin einfach so zapfen kann, für das normale Benzin muss man sich vom Tankwart extra den Schlüssel zu einem Vorhängeschloss geben lassen, mit dem die Zapfsäule gesichert ist, bevor man tanken kann. Diese „Sicherheitsmaßname“ finden wir schon ziemlich krass.

 

Als wir auf dem örtlichen Zeltplatz – im Übrigen dem einzigen weit und breit und dementsprechend teuer – einchecken erfahren wir, dass wir noch mal 25 AUD pro Person für einen 3-Tages-Pass für den Uluṟu-Kata-Tjuṯa-Nationalpark berappen müssen, bevor wir uns dem „heiligen Stein“ überhaupt nähern dürfen. Na Mahlzeit, wenn das hier mit den Preisen so weiter geht, sind wir bald arm! Als wir dann eine halbe Stunde später und 50 Dollar ärmer vor dem Uluru stehen, sind wir trotz der Wucherpreise begeistert. Der Berg sieht wirklich spektakulär aus und so legen wir gleich mal los und schießen jede Menge Fotos. 

 

 

 

 

Unter anderem schießen wir auch ein Bild in bayerischer Tracht mit original Lederhose, Trachtensocken und Filzhut für Helle und Dirndl für Bea. Den umstehenden Touristen fallen fast die Augen raus, als sie uns zusehen, wie wir uns aus unserer Motorradkluft schälen und in unsere Tracht werfen!

 

Der Uluru selbst besteht aus Sandstein, ist etwa 3 km lang und bis zu 2 km breit. Er hat eine Höhe von 348 m und ist geschätzte 550 Millionen Jahre alt. Da wir aus dem Alpenvorland kommen, klingen diese Dimensionen für einen Berg ganz schön mickrig, doch dass sich der Uluru inmitten der brettelebenen Dünenlandschaft Zentralaustraliens befindet, macht seine Erscheinung doch recht spektakulär. Seine besonders während des Sonnenauf- und Untergangs von grau über braun bis orange und rot wechselnde Farben resultieren im Übrigen aus der je nach Einfallswinkel unterschiedlichen Widerspieglung des Sonnenlichts durch die Sandsteinpartikel.

 

  


Blitz und Donner über dem Uluru


 

 

Leider haben wir mit dem Wetter nicht besonders viel Glück, denn es ziehen schon den ganzen Nachmittag ziemlich dunkle Wolken am Himmel umher und genau zum Sonnenuntergang fängt es doch tatsächlich zu regnen an! Regen am Uluru, das gibt´s wahrscheinlich ganze fünf Mal im Jahr! Wir lassen uns aber trotzdem nicht entmutigen und warten trotz Regen beharrlich darauf, dass noch etwas spannendes passiert, denn es blitzt und donnert ganz schön und vielleicht haben wir ja Glück und können einen Blitz über´m Uluru einfangen, das wär´s doch!

 

Eine gute halbe Stunde später sind wir schon ziemlich durchnässt und haben die Hoffnung eigentlich schon fast aufgegeben, dass unsere Kamera, die auf 2 Sekunden Intervallmodus eingestellt ist und schon viele, viele hundert gleiche Fotos geschossen hat, noch ein Foto mit Blitz einfängt… doch dann ist es so weit, Uluru mit Blitz, wir haben es geschafft!!! Wie geil!

 

 

 

 

Bereits vor Sonnenaufgang machen wir uns am nächsten Morgen auf zu den Olgas. Wenn auch nicht ganz so berühmt wie der große Bruder Uluru, so ist die Felsformation der Olgas, in Aborigines Sprache Kata Tjuṯa genannt, trotzdem ziemlich beeindruckend anzuschauen und wir genießen die vergleichsweise ruhige Morgenstimmung hier. Die Olgas bestehen aus insgesamt 36 Bergen und Mt. Olga ist mit 564 m der höchste von Ihnen. Von Kata Tjuṯa aus geht es für uns direkt weiter zum gut 300 km entfernten Kings Canyon. Auch diese Strecke zieht sich heute wieder, da wir zuerst gut 160 km auf dem Lasseter Highway zurück fahren müssen, bis wir nach Norden abbiegen können.

 

 

 

 

Irgendwann haben wir es dann aber doch endlich geschafft und checken auf dem Zeltplatz direkt neben dem Kings Canyon ein. Vor uns an der Rezeption steht bereits ein anderes Deutsches-Holländisches Pärchen, dass gerade mit ihrem Mietcamper eingecheckt haben und wir schlürfen zusammen einen Kaffee, den es hier tatsächlich umsonst gibt!

 

Am Abend sitzen wir zusammen mit Andreas & Steffi, die wir aus Adelaide kennen und durch Zufall bereits mehrmals auf unserem Weg nach Norden getroffen haben, zusammen und auch das Deutsch-Holländische Pärchen Beate & Paul gesellt sich zu uns und wir ratschen und verbringen einen gemütlichen Abend. Nur Bier gibt´s auch heute Abend leider keines, da man hier für einen Six-Pack unglaubliche 32 AUD verlangt!!!!

 

 


Wir wandern auf dem Grat des über 100 m tiefen Kings Canyon


 

 

Als wir gerade ins Bett gehen wollten, verkünden uns Beate & Paul, dass sie unsere Reise so klasse finden und uns gerne ein wenig unterstützen wollen und uns deshalb für den nächsten Abend gerne auf ein Bier & Abendessen im Pub einladen wollen. Wir sind ganz perplex und irgendwie ist es uns auch unangenehm, aber die beiden bestehen auf ihre Einladung und so nehmen wir dankend an!

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Obwohl wir eine weiter Nacht auf dem Zeltplatz bleiben, beginnt auch der heutige Morgen recht zeitig, denn wir wollen den sogenannten „Rim Walk“ der uns am Rand des teilweise über 100 m tiefen Kings Canyon entlang führt, machen. Der Eintritt zum Kings Canyon, der Teil des Watarrka-Nationalparks ist, kostet erfreulicherweise nichts. Da der Wetterbericht für heute wieder Temperaturen deutlich über der 40 Grad Marke angesagt hat wollen wir die gut 6 km lange Wanderung die am Rand des Canyons entlang führt so früh wie möglich beginnen, um wenigstens der heißen Mittagshitze zu entkommen.

 

Netterweise nehmen uns Beate & Paul in ihrem Camper mit, so dass wir unsere Motorräder heute mal stehen lassen können. Zusammen mit Andreas und Steffi erklimmen wir dann zu sechst den steilen Hang hinauf auf den Rand des Canyons. Der Aufstieg lohnt sich aber allemal, denn die Aussichten von hier oben sind wirklich spektakulär! Auch die Aussicht in den über 100 m tiefen Canyon ist beeindruckend, denn die steilen Wände des Canyon schimmern in den verschiedensten Farben von Rot über Ocker bis Weiß.

 

 

 

 

Leider kommen wir kaum vom Fleck, weil wir die meisten Zeit mit ratschen anstatt wandern verbringen und so ist es bereits Mittag, als wir erst die Hälfte der Strecke zurückgelegt haben. Die Sonne brennt uns kräftig auf den Schädel und unsere Wasservorräte gehen auch schon langsam zur Neige. Puh, so eine Wanderung kann ganz schön anstrengend sein! Im sogenannten „Garten Eden“, einem Wasserloch am Ende des Canyons das den nur temporär wasserführenden Kings Creek speist, der sich durch den gesamten Canyon zieht finden wir ein schattiges Plätzchen wo wir uns kurz ausruhen, bevor es für die nächsten 3 km wieder am Rand des Canyons entlang geht.

 

 


Durchs Outback in die West Macdonnell Ranges


 

 

Die letzten Meter hinunter ins Tal laufen wir schon fast, denn unser Wasservorrat ist schon längst aufgebraucht und unten auf dem Parkplatz gibt es einen Hahn mit Trinkwasser, den wir uns schon sehnlichst herbei wünschen. Nach einer erfrischenden Kopfdusche für Helle und reichlich Trinkwasser für Bea geht es uns auch wieder deutlich besser.

 

Am Abend geht´s dann mit Beate & Paul zum Essen, wo es für Helle Kamel-Pizza und für uns alle reichlich eisgekühltes Bier gibt. Ach, besser könnte so ein Tag im Outback eigentlich nicht ausklingen, oder? Auf diesem Wege möchten wir Beate & Paul noch einmal recht herzlich für die Einladung danken!

 

 

 

 

Heute liegen unsere letzten gut 160 Offroad-Kilometer in Australien vor uns. Wir wollen die Mereenie Loop Road vom Kings Canyon hinauf in die West Macdonnell Ranges fahren. Dazu müssen wir aber erst mal für den stolzen Preis von 2,26 AUD pro Liter unsere Motorräder betanken und uns dann auch noch für 5,50 AUD pro Fahrzeug ein Permit kaufen, da wir nun Aborigines Land durchqueren. Der Track selbst führt uns durch beeindruckende unendlich weite Outbacklandschaften, die von glühend rotem Sand geprägt sind. Wiedererwartend fahren wir auch immer mal wieder durch Gebiete die für das Outback sehr grün und bewaldet sind, was uns wirklich überrascht.

 

 

 

 

Leider hat es die Piste aber so richtig in sich, denn sie besteht fast ausschließlich aus übelstem Wellblech, gepaart mit viel, viel Sand, was das Fahren extrem anstrengend macht. Die sengende Hitze macht die Sache natürlich auch nicht besser und so müssen wir mindestens einmal pro Stunde eine Pause machen und ordentlich Wasser – das mittlerweile schon eine Temperatur angenommen hat, bei der man locker Tee damit kochen könnte – trinken. Da unsere Motorräder dank der schlechten Wellblechpiste ordentlich durchgeschüttelt werden, kontrollieren wir bei jeder Trinkpause auch einige Schrauben, die gerne "verloren" gehen und siehe da, gleich zweimal muss Helle sein Werkzeug auspacken und Erste Hilfe leisten, weil es einige Schrauben samt Gummimuttern abvibriert hat!

 

 

 

 

In Alice Springs angekommen schlagen wir unser Zelt auf einem etwas außerhalb der Stadt gelegenen Zeltplatz auf, da wir bereits viele schlechte Geschichten über nächtliche Einbrüche und Überfälle auf den Zeltplätzen im unmittelbaren Stadtgebiet gehört haben. An sich zeigt sich die Stad für uns aber in einem sehr schönen Bild, die meisten Wohngegenden und auch das Stadtzentrum sind gepflegt und es lungern nur wenige betrunkene Aborigines auf den Straßen herum. Als wir jedoch in einem Bottle-Shop Bier kaufen wollen wird uns bewusst, dass dieser freundliche Schein wohl doch trügerisch ist, denn vor jeden Bottle-Shop steht ein Polizist, der aufmerksam die Kunden beugt und die Aborigines kontrolliert, die hier Alkohol kaufen, da es für sie sehr strenge Gesetzte in Bezug auf den Erwerb von Alkohol gibt.

 

 

 

 

Die Polizeipräsenz gibt uns ja schon irgendwie zu denken. Auf unserem Zeltplatz lernen wir das Schweizer Pärchen Beat & Doris kennen, die seit einigen Jahren jedes Jahr mehrere Monate hier in Alice Springs verbringen und schon ganz Australien mit ihrem Motorrad bereist haben. Wir verstehen uns auf Anhieb gut mit den beiden und so quatschen wir nicht nur fast die ganze Nacht, nein, am nächsten Tag nehmen und die beiden auch noch mit auf eine kleine Sightseeing Tour durch die Stadt. Als Helle Beat erzählt, dass er auf der Suche nach einem neuen Vorderreifen für seinen „Alperer“ ist, aber der örtliche Motorradladen in Alice zum einen nur Grobstoller vorrätig hat und zum anderen auch noch Apothekerpreise für seine Reifen verlangt, da zieht Beat plötzlich zwei Reifen unter seinem Wohnwagen hervor, die er beide nicht mehr braucht, aber die noch in relativ gutem Zustand sind und die er recht günstig an Helle weitergibt. Na das ist mal ein praktischer Zufall!

 

 

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Kommentare: 4
  • #4

    Henning Günzler (Dienstag, 24 Dezember 2013 08:49)

    Hallo ihr Beiden,
    eure Berichte und Fotos werden immer besser - großes Kompliment.
    Das mit den Apothekerpreisen stimmt schon lange nicht mehr!!
    Weiterhin alles Gute
    Und Euch frohe Weihnachten
    Henning

  • #3

    Helle (Montag, 23 Dezember 2013 23:29)

    @Tom: Pizza mit totem Kamel obendrauf.... War nicht schlecht aber dadurch, dass die hier Pizza immer reichlich mit Barbecuesoße bestreichen, hat man das Kamel ansich nicht zu 100 Prozent geschmeckt...

  • #2

    tom (Montag, 23 Dezember 2013 22:16)

    Was is'n ne kamel-Pizza? Lecker?

  • #1

    Thaibub (Montag, 23 Dezember 2013 13:56)

    Hey ihr beide,

    das ist ja Stress, das Australien! Super Fotos, ,super Bericht, macht weiter so wann kommt denn der nächste Blog?

    Gruß Charly

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