Langzeittest Primus Omnifuel Benzinkocher

Stand Februar 2016

Primus Omnifuel  - Mehr wir nur in der Kantine gekocht - Langzeittest

Kaufentscheidung:

 Dass für unsere Reise um die Welt ein Benzinkocher her musste, war klar. Ein Gaskocher bietet zwar in vielerlei Hinsichten Vorteile wie z. B. eine bessere Hitzeregulierung sowie eine leisere und saubere Verbrennung, der einzige Nachteil dieses Systems ist aber auch der Entscheidende: Man benötigt Gas in speziellen Flaschen, welche nicht in jedem Land erhältlich sind. Außerdem haben die Flaschen einen genormten Anschluss und leider sind die diesbezüglichen Normen je nach Land sehr unterschiedlich. Von daher ist es u. U. äußerst schwierig in fremden Ländern die geeigneten Gasflaschen mit passendem Anschluss zu finden.

  

Ein Benzinkocher ist daher die beste Alternative. Da Benzin überall auf der Welt erhältlich ist und speziell beim Reisen mit einem benzinbetriebenen Fahrzeug selbiges sich immer im Tank befindet (oder sollte), stellt der Benzinkocher für uns definitiv die beste Lösung dar.

 

Da es mehrere Hersteller gibt, galt es nun, den für uns besten Kocher herauszupicken. Keine leichte Aufgabe, wenn man - wie wir - im Punkto Benzinkocher bisher noch keine Erfahrung hat. Doch auch hier half uns einmal mehr das Internet. Dieses Mal besorgten wir uns unsere Informationen jedoch weniger aus Foren, sondern wir haben uns auf Berichte anderer Reisender gestützt, welche die verschiedenen Geräte zumeist über Monate bis Jahre im echten Reisealltag im Einsatz hatten.

 

Zur Wahl standen die Kocher von MSR, Optimus und Primus. Die Benzinkocher der genannten Hersteller arbeiten mehr oder weniger alle mit dem gleichen Prinzip (siehe Inbetriebnahme), der größte Unterschied sind die Packgröße, die Topfauflagefläche, bzw. Brennfläche sowie die verwendeten Materialien.

 

Beim MSR-Kocher gefiel uns generell nicht, dass die Pumpe komplett aus Kunststoff besteht, was uns doch ein wenig an der Zuverlässigkeit des Systems zweifeln lies. Beim Kocher von Optimus hingegen wird die flexible Leitung durch ein Quicklock-System mit der Pumpe verbunden, welches laut der Angaben anderer Reisender wiederum Probleme verursachen kann (lässt sich nicht zusammen stecken/ trennen, O-Ring undicht).

 

Somit fiel unsere Wahl auf den Omnifuel Kocher von Primus. Die Pumpe ist aus stabilem Aluminium gefertigt, die Anschlussleitung wird über eine Art Rändelschraube einfach mit der Pumpe verbunden und auch der Kocher an sich macht einen guten und soliden Eindruck. Außerdem kann mit dem Omnifuel nahezu jeder flüssige Brennstoff unterschiedlichster Qualität verbrannt werden, angefangen von Gas, Kerosin, Diesel, Benzin, Petroleum, Spiritus, Alkohol, usw.

Lieferumfang:

 Der Kocher besteht aus einer Kocheinheit mit flexibler Anschlussleitung, einer Pumpe, einer 0,6 L Aluminiumflasche (optionales Set), einer Aufbewahrungstasche, verschiedenen Düsen für den Betrieb mit Gas, Benzin oder Diesel/Petroleum, einem Multitool, mit dem der komplette Kocher zerlegt werden kann und in dem ein Düsenreiniger integriert ist.

Zusätzlich lagen unserem Set ein Hitzereflektor (Aluminiumunterlage) und ein faltbarer Aluminium-Windschutz bei.

Funktionsbereit - jedoch ohne Flasche - wiegt der Kocher 465 Gramm . Diverses Zubehör wie z. B. eine größere Benzinflaschen sowie diverse Service und Ersatzteile sind separat erhältlich.


Aufbau:

 Der Aufbau des Systems ist relativ einfach. Die drei Beine sowie der Griff des Feinjustierers an der Kocheinheit werden ausgeklappt, das Prallblech wird, sofern nicht in Position, auf den Brennertrichter geklipst (wichtig!).

 

Die Pumpe wird an Stelle der Verschlusskappe in die Aluminium-Benzinflasche geschraubt (in der Flasche sollte sich natürlich Benzin befinden, allerdings nur bis zur Maximal-Markierung!!) und die flexible Anschlussleitung wird mit der Pumpe verbunden. Abschließend sollte man den Kocher auf den Hitzereflektor stellen (bessere Wärmeverteilung, sicherer bei trockenem, brennbaren Untergrund, aber nicht zwingend notwendig) und den Windschutz um den Kocher herum aufklappen. Der Windschutz besteht nur aus einem dünnes Aluminiumblech, welches sich platzsparend zusammenfalten und biegen lässt. Genau das allerdings hat uns anfangs stutzig gemacht, weiß man doch, dass Metall nach mehrmaligen biegen bricht. Nach 32 Monaten unterwegs sind wir allerdings mehr als positiv überrascht, funktioniert doch unser Windschutz noch immer tadellos. Nur in der Mitte, wo wir ihn zur Größenminimierung immer falten, hat er mittlerweile einen kleinen Riss.

 

Tipp: Wir benutzen den Windschutz und Hitzereflektor eigentlich immer, verkürzen sie doch die Erwärmungsphase erheblich, selbst an windstillen Tagen.

 

Inbetriebnahme:

 1. Kocher starten:

 

Zuerst einmal muss sichergestellt sein, dass der Feinjustierer am Kocher und der Regler an der Pumpe komplett zugedreht sind. Auf der Pumpe befindet sich auf Höhe des Flaschenhalses jeweils 180° versetzt die Beschriftung „ON“ beziehungsweise „OFF“. Die Flasche wird nun waagrecht mit der Beschriftung „ON“ nach oben auf den Boden gelegt und nun durch Pumpen Druck in der Flasche aufgebaut. Wie oft gepumpt werden muss, hängt vom Füllstand der Flasche ab. Ist die Flasche voll, reichen i. d. R. 5 – 10 Pumpbewegungen aus, ist die Flasche leerer, können es auch schon mal 20 sein. Generell kann nichts zerstört werden, egal wie oft gepumpt wird, somit im Zweifel lieber öfters pumpen, damit auch ausreichend Druck entsteht. Mit der Zeit bekommt man aber mehr Erfahrung und ein Gefühl dafür, wie oft nun tatsächlich gepumpt werden muss. Nun wird der Regler an der Pumpe komplett geöffnet, tritt irgendwo am System Benzin aus, MUSS diese Undichtigkeit V O R der Inbetriebnahme behoben werden!

 

Ist soweit alles in Ordnung, wird nun der Feinjustierer am Kocher etwas aufgedreht und nach zwei Sekunden wieder geschlossen (gemäß Primus Anleitung). Nun sollte flüssiges Benzin an der Düse ausgetreten sein und den Kochertrichter vollständig benetzt haben. Dieses Benzin wird nun angezündet.

Achtung: u. U. tritt eine kleine Stichflamme auf, deshalb sollte man sich beim Anzündevorgang auch nicht über den Kocher beugen und auch beim Kochen im Zelt ist Vorsicht geboten! 

 

Eine Flamme erhitzt nun die ganze Kochereinheit so lange bis das vorher ausgetretene Benzin verbraucht ist. Diesen Vorgang nennt man Vorheizen. Bei kälteren Außentemperaturen ist es empfehlenswert, den Regler zu Beginn für 3 - 4 Sekunden zu öffnen (mehr Benzin = längere Vorheizzeit = bessere und sauberer Verbrennung von Beginn an). Diese Vorheizprozedur ist der „schmutzige“ Teil eines Benzinkochers.

 

Kurz bevor die Vorheiz-Flamme erlischt, wird nun der Feinjustierer am Kocher wieder geöffnet und die Einheit sollte nun sauber in einer kleinen, kreisförmigen Flamme um den Trichter brennen. Gibt es zwischendrin immer wieder kurze „Puffs“ mit einer größeren Flamme, so war die Vorheizzeit nicht lange genug. In diesem Fall den Brenner einfach mit minimaler Flamme eine Weile laufen lassen, das Problem sollte dann von selbst verschwinden. Wenn nicht, den Regler zudrehen, den Kocher abkühlen lassen und die gesamte Vorheiz-Prozedur von Neuem starten.

 

Tipp: Nach einiger Zeit bekommt man ein Gefühl, wie lange der Feinjustierer offen sein sollte, um den Kocher optimal vorheizen zu können, man benötigt also keine Stoppuhr! :-) Generell würden wir sagen, dass wir bei normalen Außentemperaturen den Regler eher einen Hauch länger als die vom Hersteller angegebenen zwei Sekunden öffnen, da so die Vorheizzeit etwas länger wird und der Kocher unserer Erfahrung nach dadurch gleich von Beginn an sauber brennt.

 

Warum denn nun eigentlich überhaupt Vorheizen?

 

Das flüssige Benzin wird durch den Überdruck in der Flasche, welcher durch die Betätigung der Pumpe zuvor erzeugt wurde, zur Düse am Kocher transportiert und tritt dort ebenfalls flüssig aus. Entzündet man nun diese Flüssigkeit, findet eine äußerst unsaubere und uneffektive Verbrennung statt, was ja nicht gewünscht ist. Hier kommt nun das Vorheizen ins Spiel. Durch die Erhitzung der gesamten Kochereinheit tritt das Benzin nicht mehr im flüssigen, sondern in gasförmigen Zustand an der Düse aus und der Brenner arbeitet absolut sauber und effektiv.

Primus Omnifuel  - Vorheizen ist Pflicht beim Benzinkocher

 2. Kocher stoppen

 

Wird das System in einsatzbereiten Zustand belassen, da man den Kocher später erneut benutzen möchte, drehen wir einfach den Regler an der Pumpe zu und danach den Feinjustierer, welchen wir aber sofort nach dem kompletten Schließen wieder eine halbe Umdrehung öffnen. Da sich Metall bei Hitze ausdehnt und beim Abkühlen wieder zusammen zieht, lässt sich der Feinjustierer beim kompletten Schließen nach dem Abkühlen nahezu nicht mehr öffnen, was diesen auf Dauer beschädigen kann.

(siehe Gewindeprobleme unter dem Punkt Probleme)

Die Flamme sollte nun aus sein und der Brennvorgang kann wie unter Punkt 1 beschrieben zu einem späteren Zeitpunkt erneut gestartet werden.

 

Soll das System jedoch abgebaut werden (Flasche vom Kocher trennen), so muss WÄHREND des Brennvorgangs die Benzinflasche um 180°auf die Seite mit der Markierung „OFF“ gedreht werden. Nach ca. einer Minute erlischt die Flamme dann von selbst und der Druck in der Benzinflasche entweicht. Erst wenn kein Zischen mehr zu hören ist – dies kann einige weitere Minuten dauern - wird zuerst der Regler an der Pumpe zugedreht und anschließend der Feinjustierer am Kocher. Die Leitung kann nun problemlos von der Pumpe getrennt werden ohne das Benzin „heraus suppt“ und falls gewünscht kann die Pumpe aus der Flasche entfernt werden.

 

Tipp: Wir belassen die Pumpe immer in der Flasche, da wir den Kocher mindestens zweimal täglich im Einsatz haben. Da wir die Flasche aber außen am Koffer transportieren befestigen wir immer ein kleines Häubchen (z.B. eine kleine, stabile Plastiktüte) um den Pumpenkopf, um diesen vor Verschmutzung zu schützen.

 

Nun zu den Fakten:

 Laufzeit des Kochers bisher:

56 Monate, mind. 2 Koch-Einsätze pro Tag (Stand: 24.02.2016)

 

Mögliche Gerichte:

Nach knapp zwei Jahren on the Road haben wir uns endlich von unserem unbeschichtetem Aluminium-Topfset Marke ururalt getrennt.

Lange waren wir der Meinung das Alu-Topfset tut´s schon, doch weit gefehlt!

 Mit unserem neuen, hochwertigen und antihaftbeschichteten Camping-Topfset inklusive kleiner Bratpfanne mit Klappgriff eröffnen sich uns plötzlich ganz neue Horizonte der Camping-Küche!

 

Egal ob deftige Hausmannskost wie Schweinebraten oder Krautrouladen, leichte Sommerküche wie Hähnchenbrustfilet mit Lauch-Curry-Füllung und Pfannenpizza oder Blitz-Gerichte wie Avocado-Nudeln oder Spinatnudeln mit Ricotta-Käse, unseren kulinarischen Ideen sind ab sofort (fast) keine Grenzen mehr gesetzt!

 

Was, ihr glaubt nicht, dass man solche Gerichte auf einem Einflammen-Benzinkocher tatsächlich zubereiten kann?

Dann werft gleich mal einen Blick in unser Abenteuer- und Outdoor-Kochbuch „30 TAGE HARTE ARBEIT“!

TimetoRide Kochbuch - 30 Tage harte Arbeit. Das Kochbuch für Camping & Outdoor speziell für Benzinkocher sowie Gaskocher.

Wir haben das Buch speziell für Gas- und Benzinkocher entwickelt und euch neben vielen leckeren Rezepten vom Frühstück über Hauptgerichte und Beilagen bis hin zu süßen Desserts auch nützliche Tipps und Tricks zur Campingküche zusammen gestellt, die wir in über 5 Jahren on the Road gelernt haben.

 

Abgerundet wird unser auf hochwertigem Fotopapier gedruckte Abenteuer-Kochbuch durch einen dreisprachigen Zutatenübersetzer.

So wird euer nächster Einkauf auf dem lokalen Markt in eurem Urlaubsort zum Kinderspiel!

 

 Temperaturbereich, in dem wir den Kocher bisher im Einsatz hatten:

-10°C bis + 40°C

 

Verwendete Benzinqualität:

76 Oktan – 95 Oktan, E 10

 

Benzinverbrauch:

Wir benutzen die 1 L Flasche von Primus, welche bei zwei Kochvorgängen pro Tag (morgens Kaffee, abends Essen) für ca. 5 bis 7 Tage ausreicht.

 

Besonderheiten:

Der Omnifuel verheimlicht nicht, dass er gerade zu arbeiten hat. Die Lautstärke ist erträglich, könnte aber leiser sein. (Manche Zeltnachbarn dachten bereits, wir würden einen Jet starten… ;-))

 

Die Feinregulierung funktioniert, dennoch kann der Kocher in diesem Punkt nicht mit einem Gaskocher mithalten. Auch dies scheint, genau wie die Geräuschentwicklung, wohl ein generelles Benzinkocher-Manko zu sein.

Primus Omnifuel  - Erfahrungsbericht - Wie schlägt sich der Alleskönner?

Probleme:

  • 1. Nach 2 Monaten im Einsatz schwache Brennleistung und starke Rußbildung.

Ursache:
Qualitativ sehr schlechtes (76 Oktan), teils verschmutztes Benzin in der Mongolei.
Problemlösung:
Hauptdüse mehrmals gereinigt, Gerät funktionierte daraufhin wieder einwandfrei.   

 

  • 2. Nach 19 Monaten fast täglichem Gebrauchs extrem schlechte Brennleistung. Selbst reinigen der Hauptdüse führte zu keinem Erfolg. Feinjustierer lässt sich nur sehr widerwillig drehen.

Ursache:
Rußablagerungen in der Kochereinheit, die wohl auf mangelnde Benzinqualität zurückzuführen sind.
Problemlösung:
Feinjustierer ließ sich seit geraumer Zeit nur noch widerwillig drehen und so lag im ersten Moment die Vermutung nahe, dass abgelagerter Ruß das Gewinde des Reglers verschmutzt hat. Hierbei handelt es sich um ein metrisches M4 Gewinde woraufhin wir uns ein passendes Werkzeug für die Reinigung des Gewindes gebastelt haben (Maschinengewindebohrer mit angeschweißter Schraube M4 verlängert (Gesamtlänge min. 100mm), alternativ Schraube M4 oder M5 in gleicher Länge).

Mit diesem Tool wird euer Primus Omnifuel Benzinkocher wieder fit

Beim Reinigungsvorgang ist uns dann allerdings aufgefallen, dass das Hauptproblem nicht das Gewinde selbst darstellt, sondern starke Rußablagerungen hinter dem Gewinde an der Rohrwandung in Richtung Benzinanschluß, die sowohl für die Schwergängigkeit des Feinjustierers als auch die mäßige Benzinzufuhr verantwortlich waren. Wir haben daraufhin die Ablagerungen mit dem Gewindebohrer gründlich ausgeschabt, das Gewinde gereinigt und anschließend das Rohrstück mit Benzin gründlich ausgespült, um jegliche Dreckreste zu entfernen.

Primus Omnifuel - So brennt der Kocher wieder wie neu.

Nach Einsetzen der Reglerspindel ließ sich diese wieder butterweich drehen und auch die Brennleistung des Kochers lag auf neuwertigem Niveau.

Außerdem haben wir den Anschluss an der Pumpe gereinigt, den O-Ring leicht gefettet sowie die Pumpe selbst gereinigt und ebenfalls leicht gefettet (Vakuumfett). Seither sind alle Teile wieder leichtgängig und funktionieren einwandfrei.

 

  • 3. Nach 33 Monaten in Gebrauch erneut extrem schlechte Brennleistung. Feinjustierer lässt sich nur sehr widerwillig drehen.

Ursache:

Rußablagerungen in der Kochereinheit, die wohl auf mangelnde Benzinqualität zurückzuführen sind.

Problemlösung:

Rußablagerungen wie in Punkt 2 beschrieben entfernt, Pumpe zerlegt, gereinigt und gefettet, alle Ventile ausgebaut, gereinigt und O-Ringe gefettet, sowie Düse und Nuten an der Reglerspindel gereinigt. Dabei ist uns ein defekter O-Ring am Regler aufgefallen, der einen ca. 3mm langen Riss aufwies. Trotzdem war dieser noch dicht. Sicherheitshalber haben wir den O-Ring ausgetauscht. Kocher läuft seitdem wieder

einwandfrei.

Primus Omnifuel Reparatur und Service verständlich erklärt.
  • 4. Nach 41 Monaten im Einsatz erneut extrem schlechte Brennleistung. Feinjustierer lässt sich nur widerwillig drehen.

Ursache:

Rußablagerung in der Kochereinheit, die wohl auf mangelnde Benzinqualität zurückzuführen sind.

Problemlösung:

Rußablagerungen wie in Punkt 2 beschrieben entfernt. Seit wir in Südamerika unterwegs sind, müssen wir nahezu monatlich den Kocher auf diese Weise reinigen, was wohl auf sehr mangelhafte Spritqualität zurückzuführen ist. Da das Problem allerdings schnell behoben ist, können wir damit leben.

 

  • 5. Nach 41 Monaten auf Reisen Kolben-Leder der Pumpe abgerissen. Druckaufbau in der Flasche war somit nicht mehr möglich.

Ursache:

Normaler Verschleiß

Problemlösung:

Da wir in unserem Reparatur-Kit entsprechenden Ersatz hatten, war dies kein Problem und der Kocher funktionierte nach Austausch wieder problemlos.

Schnellübersicht:

Positiv: Negativ:
  • Kocher und Pumpe sehr solide & langlebig verarbeitet
  • sicherer Stand und Topfauflage
  • umfangreiches Zubehör bereits im Lieferumfang
  • verbrennt nahezu jeden Brennstoff
  • einfacher Aufbau & Bedienung
  • sehr zuverlässig
  • verbrennt geräuschvoll
  • Feinregulierung könnte je nach Brennstoff etwas feinfühliger sein
  • preislich im oberen Segment angesiedelt

Fazit:

 Auch wenn der Primus Omnifuel definitiv zu den teureren Benzinkochern zählt, die auf dem Markt zu haben sind, so ist er unserer Meinung nach sein Geld auf jeden Fall wert. Er ist stabil, zuverlässig und lässt sich mit den unterschiedlichsten Benzinqualitäten problemlos betreiben. Der Kocher funktioniert, wie bereits erwähnt, nach 56 Monaten fast täglichem Dauereinsatzes immer noch einwandfrei, es sind noch keine Teile gebrochen oder mussten Aufgrund von Verschleiß ersetzt werden. Gönnt man dem Kocher hin und wieder etwas Reinigung und Pflege, dann „flutschen“ auch alle beweglichen Teile über einen sehr langen Zeitraum einwandfrei.

 

In diesem Sinne

Guten Hunger!

Primus Omnifuel 2

 Komplettset inkl. 0,6l Benzinflasche, Hitzereflektor, Windschutz, Multitool und robuster Tasche

Servicekit Omnifuel

Servicekit mit allen nötigen Ersatzteilen für den Primus Omnifuel Kocher & Pumpe



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