Helmut Koch alias "Helle"

Geboren 1981 ebenfalls in Burghausen (Deutschland), wuchs Helmut als Mittlerer von drei Geschwistern in der 50 Seelen Gemeinde Unterhadermark auf.

 

Schon in jungen Jahren zeigte er großes technisches Interesse und so sammelte er bereits im Grundschulalter - ganz zum Leidwesen seiner Eltern bzw. Großeltern - erste schraub- bzw. fahrtechnische Erfahrungen mit alten Mofas.

 

Mit 10 Jahren führte ihn seine große Zweirad-Leidenschaft zum Mountainbiken, das von da

an neben dem Gymnasium eine äußerst wichtige Rolle in seinem Alltag einnahm. Tägliche mehrstündige Trainingsfahrten durch das umliegende Gelände und die nahe gelegenen Alpen standen fortan auf dem Programm und auch an einigen Cross Country Wettbewerben nahm er teil. Das Bike war selbstverständlich schon damals ein kompletter Eigenbau.

 

Mit 16 Jahren - die pubertäre Sturm & Drang Zeit setzte ein - sammelte Helmut die ersten richtigen Erfahrungen mit motorisierten Zweirädern mit einer 125er Aprilia RS, die nun so richtig seine große Motorradleidenschaft weckte. Während der Freundeskreis wie üblich mit 18 auf ein Auto sparte, opferte Helmut jede freie Minute und jeden Pfennig für eine Kawasaki ZXR 400, die leider ihr Leben bereits nach neun Monaten und nur 15.000 km in der Seitentüre eines „Vorfahrt missachtenden“ PKWs aushauchte.

Nach mehrwöchigem Krankenhausaufenthalt - das Motorrad war ebenfalls ein Totalschaden - begann Helmut 2001 eine Lehre zum Mechatroniker. Aus finanziellen Gründen musste die Anschaffung eines neuen Bikes erst einmal warten. 2004 beendete er erfolgreich seine Ausbildung und nach der festen Übernahme in einem großen Chemiekonzern rückte das Thema Motorradfahren wieder in den Vordergrund. Da die mit 18 obligatorische Leistungsbeschränk- ung auf zwei Jahre nun kein Thema mehr war, kaufte sich Helle kurzentschlossen eine nagelneue Kawasaki ZX-10R.

In den darauffolgenden fünf Jahren legte er damit gut 40.000 km quer durch Europa zurück.


Parallel dazu richtete er sich mit zwei Freunden eine gut sortierte Werkstatt für Metallbau ein, in der neben vielen anderen Projekten diverse Motorräder um- bzw. komplett neu aufgebaut wurden.

Da er die ZX-10R hauptsächlich für Ausflüge und Tagesfahrten, weniger aber für das täglich Pendeln zur Arbeit, nutzte, legte sich Helmut 2007 eine vollkommen heruntergekommene 1993er Honda Transalp zu. Im darauf folgenden Winter zerlegte er das Motorrad komplett, um es anschließend als Hard-Enduro komplett neu aufzubauen. (siehe Motorradumbau) Auch in beruflicher Hinsicht tat sich in dieser Zeit einiges. Über einen Zeitraum von drei Jahren absolvierte Helmut ein berufsbegleitendes Studium zum staatlich geprüfen Maschinenbautechniker, dass er im Jahr 2010 sehr erfolgreich abschloss.

Über die Jahre gewann das Motorrad-Reisen, Offroad fahren und Enduro-Wandern mit seinem "Alperer" immer mehr an Bedeutung und als im Herbst 2009 die gemeinsame Entscheidung für eine Motorradweltreise geboren wurde, entschloss sich Helmut seine geliebte Kawa der Reisekasse zuliebe zu verkaufen und dafür seine Transalp fernreisetauglich umzubauen.


Improvisation bei der Reparatur unserer Honda Transalp Kupplung in Chile

Das Schrauben an allem was sich bewegt, vor allen Dingen aber an Motorrädern, war schon immer Helmuts Leidenschaft und daher erwarb er einen großen Teil seines technischen Wissens durch „Learning by Doing“.

 

Die Ausbildung zum Mechatroniker und weiterführend zum Maschinenbautechniker kamen seiner Leidenschaft nur zu Gute. Die Motorräder für die bevorstehende Reise vorzubereiten war von daher Ehrensache und so verbrachte er zwei volle Winter in der Werkstatt, um unsere beiden Reisegefährten fernreisetauglich umzubauen und entsprechend zu modifizieren.

 

Unterwegs kümmert sich Helmut neben den normalen Service- und Wartungsaufgaben auch um das Beschaffen von Ersatzteilen und die Lösung aller technischen Defekte und Probleme hinsichtlich der Motorräder sowie unserem Equipment. Viele Male musste er auf Reisen aufgrund mangelnder Werkzeug- und/oder Ersatzteilversorgung schon improvisieren, was erst Recht Helmuts Ehrgeiz weckt und ihm von Bea den Spitznamen „MacGyver-Helmut“ einbrachte. :-)

 

Da Helmut von Haus aus ein Bastler und Tüftler ist, dessen Ziel es ist, unser Equipment und unsere Motorräder auch während unserer Reise immer weiter zu verbessern und zu optimieren, gibt er sich nicht mit Behelfs-Lösungen zufrieden.

Akrobatische Film- & Fotoaufnahmen auf dem Salar de Uyuni in Bolivien

Ganz im Gegenteil, er entwickelt und modifiziert - soweit unterwegs möglich – immer wieder unsere Motorrädern und unser Equipment, um diese noch besser an unsere Bedürfnisse und die Anforderungen der Reise anzupassen. (siehe Fahrwerksumbauten - Kofferträger - Topcase - Gabelstabilisator - Benzinkocher - Zelt - usw.)

 

Neben seinen technischen Aufgaben hat Helmut seit Reisebeginn eine große Begeisterung für Filmaufnahmen und vor allen Dingen für die Fotografie entwickelt und

beschäftigt sich seither intensiv mit diesen und ähnlichen Themen wie Videoschnitt und Fotobearbeitung. Auch Grafikdesign und die Bearbeitung und Programmierung unserer Webseite, die er ohne die Hilfe eines professionellen Grafikdesigners erstellt hat und betreibt, gehören zu seinem Aufgabenfeld.



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