Bettina Höbenreich alias "Bea"

Pause nach einem anstrengenden Fahrtag mit dem Motorrad durch Paraguays Chaco

Bea ist 1983 in Burghausen (Deutschland) geboren und dort zusammen mit ihrer vier Jahre jüngeren Schwester und ihren Eltern aufgewachsen.

 

Ihren „Erstkontakt“ zu Motorrädern hatte sie in ihrer Jugend, als sie bei den „coolen Jungs aus der Roller-Gang“ hinten drauf mitfahren durfte.

 

Bereits das Mitfahren auf den Rollern machte ihr so viel Spaß, dass sie sich dazu entschloss gleich mit 18 Jahren den Motorradführerschein zu machen.

 

An dieser Stelle: Danke an ihren Fahrlehrer Fritz für die Mühe und Geduld, die er sich mit ihr gegeben hat, auch wenn sie dank einiger Kamikaze-Fahrmanöver sicher an dem einen oder anderen verfrühten grauen Haar auf seinem Kopf Schuld ist! :-)

 

Nach ihrer bestandenen Fahrschulprüfung war jedoch aus Geldmangel erst einmal für ein paar Jahre Schluss mit Motorrad fahren, denn nach ihrem bestandenen Abitur ging es für Bea erst mal zum Studieren.

 

Im Jahr 2007 schloss sie ihr Studium zur Umweltingenieurin sehr erfolgreich ab und kehrte nach einigen Jahren in Mittelfranken wieder in ihre Heimatstadt Burghausen zurück. In Oberbayern ist es eben doch am schönsten! :-)

Doch erst als sich im Jahr 2008 Helmuts und ihre Wege wieder kreuzten – er gehörte im Übrigen auch zu den „coolen Jungs aus der Roller-Gang“ :-) – erinnerte sie sich daran, dass auch sie einen Motorradführerschein besitzt und es war an der Zeit, endlich wieder davon Gebrauch zu machen!

 

Zum Eingewöhnen gab sie sich zwar erst einmal mit der Position der Sozia auf Helmuts Sportmotorrad zufrieden. Da eine Kawasaki ZX 10R jedoch nicht sehr bequem für eine Sozia ist - sie kam sich immer vor wie eine Schildkröte, die man Helmut auf den Rücken geschnallt hat! - musste sehr schnell eine Alternative her.

Kurzerhand - oder eher mit zitternder Hand - schwang sie sich also auf seinen „Alperer“ und startete nach achtjähriger Motorrad-Abstinenz auf ihre erste kurze Ausfahrt. Weiter als eine Runde durch unseren Landkreis ist sie an diesem Tag nicht gefahren, aber das reichte vollkommen aus, um in ihr das Bedürfnis nach einer eigenen Maschine zu wecken.

Gesagt, getan, und so erstand sie schon wenige Tage später über ein bekanntes Internet-Auktionshaus ihre eigene 1991er Honda Transalp. Denn eines war klar, wenn sie schon selbst fahren sollte, dann musste es ein Tourenmotorrad sein, denn mit kleinen Tagestrips wollte sie sich von Anfang an nicht zufrieden geben! :-)

 

Da es mittlerweile schon Herbst wurde, konnte sie keine größeren Touren mehr auf ihrem neuen Motorrad drehen, doch das hat sie 2010 alles

nachgeholt. Helmut kannte kein Erbarmen und „scheuchte“ seine Bea und ihre „Dicke Rosi“ gut 10.000 km über Asphalt und Schotter, um sie auf unser bevorstehendes Abenteuer vorzubereiten.


Selbstständiges, strukturiertes und eigenverantwort-liches Handeln waren schon immer ihre Stärken. Bea kann gut organisieren und wenn es sein muss auch mal improvisieren und im Gegensatz zu Helmut macht Bea die Arbeit mit Behörden, die Recherche von Vorschriften und die Arbeit mit offiziellen Stellen Spaß.

 

So war es schnell klar, dass Bea sich vor und während unserer Reise um die Organisation unserer Visa, die Abklärung der Zoll- und Importvorschriften der einzelnen Länder, die benötigten Papiere, Verschiff-ungen, Versicherungen usw. kümmert.

 

Außerdem ist sie das Oberhaupt über unsere Finanzen. Helmut würde sie an dieser Stelle bestimmt wieder „Pfennigfuchser“ nennen, aber irgendwie müssen unsere hart ersparten Euro ja zusammen gehalten werden! :-)

 

Während unserer Reise hat sie auch ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckt und so wickelt sie mittlerweile nicht nur unsere komplette Email-, Sponsoren- und Behörden-Korrespondenz ab, sondern schreibt nahezu alle Reiseberichte für unsere Homepage und für diverse deutsch- und englischsprachige Motorrad- und Outdoor-Magazine.

 

Entgegen der typischen Vorurteile hat Bea auch ein Händchen für Landkarten und Orientierung und so ist die Reise- und Routenplanung im Team nicht alleine Männersache.

 

Doch auch ganz alltägliche Aufgaben, die auch auf einer Motorradweltreise nicht fehlen, wollen erledigt werden.

 

Während Kochen, Einkaufen und Wäsche waschen zu Hause ganz selbstverständlich sind und nur wenig Zeit in Anspruch nehmen, können sie auf Reisen zu einer wahren Herausforderung mutieren. Nicht wenige Male verbrachte Bea Stunden damit, verschiedene kleine Läden abzuklappern, nur um Grundlebensmittel wie Trinkwasser, Nudeln und Brot zu bekommen. Auch unsere Wäsche wie früher zu Oma´s Zeiten wieder per Hand zu waschen, nimmt unerwartet viel Zeit in Anspruch.

 

Und da wir unser Equipment auf Reisen nicht wegen jeder kleinen Verschleißerscheinung gleich austauschen muss Bea hin und wieder auch mal mit Nadel und Faden ran, um kleinere Löcher zu stopfen und aufgegangene Nähte zu reparieren.



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