Tagebuch Südostasien

 Über die interaktive Google Maps Karte könnt ihr mit nur einem Klick direkt den Reisebericht (orangefarbenes Motorrad) anwählen, der euch interessiert.

Nun noch die Beschreibung angewählt und schon öffnet sich ein separater Tab mit dem gewünschten Bericht!

 


Timor Leste - Die letzte Station!

In Timor-Leste angekommen nehmen wir die Küstenstraße im Norden, die sich etwa 150 km immer entlang der Bandasee bis nach Dili, der Hauptstadt Timor-Lestes schlängelt.

Der Verkehr ist nicht besonders stark auf Osttimors Straßen, dafür ist der Zustand der Straße, die im Übrigen die Hauptverbindungsader zwischen dem indonesischen Teil der Insel und Timor-Lestes Hauptstadt Dili darstellt, teilweise wirklich katastrophal. Nicht nur, dass der geteerte Teil der Straße übersäht ist mit unzähligen tiefen Schlaglöchern, nein, oftmals ist die Straße durch Hangrutsche mit Erde, Steinen und Sand überschüttet und nur notdürftig geräumt.

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Indonesien - West Timor - Es kommt immer anders als...

Gegen 2 Uhr morgens laufen wir nach gut 17 Stunden Fährfahrt im Hafen von Kupang auf der indonesischen Insel West-Timor ein. Es ist stockfinster und so dauert es eine knappe Stunde bis wir unseren Weg vom deutlich außerhalb der Stadt gelegenen Fährhafen bis in die Innenstadt Kupangs gefunden haben. Da wir nicht irgendwann in den frühen Morgenstunden die ganzen Guesthouses in Kupang um ein Zimmer abklappern wollten, hatten wir in einem der wenigen Guesthouses, dass schon eine Internetseite hat, ein Zimmer gebucht. Was uns dann allerdings in der Unterkunft unserer Wahl erwartet… naja, was sollen wir sagen… manchmal sprechen Bilder mehr als tausend Worte:

Motorrad-Reise mit Honda Transalp - Indonesien
Motorrad-Reise mit Honda Transalp - Indonesien

Wir sind ja schon einiges an „ursprünglichen“ Unterkünften gewöhnt, doch diese hier ist definitiv eine der abgefucktesten, die wir auf unserer ganzen bisherigen Reise hatten!
Schade, dass es noch kein Geruchs-Internet gibt, denn den feucht-muffeligen Schimmelgeruch, den unser „Badezimmer-Klo-Loch“ und unsere „Schlaf-Zelle“ verströmen und uns kaum richtig einatmen lassen, würden wir eigentlich schon gerne mit euch teilen! :-)

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Indonesien - Flores - Eine Bootsfahrt die ist lustig...

Wir beschließen einige Tage im Hafenort Labuanbajo zu bleiben und einen Tagesausflug auf die Insel Rinca zu buchen. Die westlich von Flores gelegenen Inseln Rinca und Komodo sind nicht nur berühmt für ihre herrlichen Schnorchel- und Tauchreviere, nein, man kann auf den beiden Inseln auch noch wild lebende Komodowarane sehen.

Klopapier in den Ohren als Prävention gegen den Gebetsruf des Muezzin in Indonesien.

Da der Ausflug bereits früh am nächsten Morgen beginnt gehen wir bereits früh schlafen, um möglichst fit und ausgeruht zu sein. Leider haben wir unsere Rechnung mal wieder ohne den Muezzin gemacht, der wie jeden Morgen gegen 4 Uhr früh lauthals zum Gebet ruft. Das unser Guesthouse, wie so ziemlich jede andere Unterkunft, die wir bisher in Indonesien hatten, mal wieder direkt neben dem muslimischen Gebetshaus liegt und uns die morgendlichen Gebete, die über eine Stunde dauern und dank Lautsprecher Unterstützung auch richtig laut sind, jeglichen Schlaf rauben, ist mal wieder klar.


Naja, so sparen wir uns wenigstens den Wecker. Mit einem kleinen Holzboot fahren wir gut zwei Stunde bis zur Insel Rinca, die uns mit einladenden, sanften grünen Berghängen empfängt und uns auf Anhieb richtig gut gefällt.

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Indonesien - Sumbawa - Indonesien ganz anders!

Obwohl uns Sumbawa gleich wieder mit Regen begrüßt, sind wir doch sehr positiv überrascht. Entgegen dem sehr landwirtschaftlich geprägten Lombok hat Sumbawa wesentlich mehr hügeliges, saftig grünes Buschland zu bieten und die Straße nach Sumbawa Besar führt direkt an der Nordküste der Insel entlang und so bieten sich uns einige fantastische Aussichten auf die Flores See.


Als uns mal wieder ein heftiger Regenschauer erwischt, suchen wir unter dem Vordach einer kleinen Markthalle Schutz und wie es der Zufall so will, werden wir Zeuge von „LKW-Reifen flicken auf Indonesisch!“ :-)

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Indonesien - Lombok - Improvisation ist alles!

Da es während unseres zweitägigen Aufenthalts auf Lombok leider ganztägig wie aus Eimern schüttet, bleibt uns nichts anderes übrig als das Beste daraus zu machen. In unserem Fall bedeutet „das Beste“, dass sich Bea um einigen organisatorischen Internet-Kram kümmert, während Helle versucht zusammen mit dem Engländer Paul das Federbein seiner BMW 650 GS ganz im „Asien-Style“ zu reparieren. Die Dichtung der Kolbenstange seines Federbeines ist schon eine ganze Weile defekt und mittlerweile ist das komplette Öl ausgelaufen, so dass das Federbein überhaupt keine Dämpfer-Wirkung mehr hat und Paul eher auf einem „Pogo-Stick“ herum fährt als auf einem Motorrad. So wie er bei jeder kleinsten Bodenwelle auf seinem Bike auf und ab hüpft ist zwar für uns ganz lustig zum Zuschauen, generell aber kann dieses auf und ab hüpfen aber ganz schnell richtig gefährlich werden, dann nämlich wenn sich sein Motorrad in einer Kurve richtig aufschaukelt und er dann gemütlich aber bestimmt unerwünscht die Strasse verlässt.

Da es auf keiner der kleinen indonesischen Inseln einen richtigen Motorradladen gibt, versuchen es Helle und Paul mal wieder in echter MacGyver-Manier und bauen einen im Straßengraben gefundenen Fußrastengummi eines indonesischen Rollers auf die Dämpferstange, um wenigstens etwas Dämpfung wieder herzustellen. Und siehe da, die Wirkung ist zwar nicht bahnbrechend, doch etwas dämpft die Konstruktion tatsächlich und ist auf jeden Fall besser als nichts! :-)


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Indonesien - Bali - Stau im Paradies!

Auf Bali angekommen treffen wir auch den Engländer Paul wieder, mit dem wir bereits in Sumatra einige Zeit lang zusammen unterwegs waren. Er musste jedoch mehrere Tage in Bengkulu bleiben, um sein Visum zu verlängern und so hatten wir uns damals getrennt. Er ist bereits seit einem Tag auf Bali und empfiehlt uns sein Hotel direkt im Hafen von Gilimanuk. Das Hotel ist günstig, die Zimmer okay und wir können die Motorräder sogar im Innenhof direkt vor unserer Zimmertüre parken, das ist alles super. Doch leider befindet sich auch dieses Hotel – wie (fast) alle anderen Unterkünfte, die wir bisher in Indonesien hatten – in direkter Nachbarschaft einer Moschee. Und so kommt es, dass uns nun schon seit Wochen jeden Morgen um 4 Uhr früh der Muezzin mit seinem Morgengebet nicht nur aufweckt, sondern über mehr als eine Stunde mit Gebeten berieselt, so dass ein wieder einschlafen schier unmöglich ist. *ahahaha*

Und hat der Muezzin dann endlich genug gebetet, starten auch gleich die ersten Indonesier ihre Roller, LKWs und sonstigen Fahrzeuge und der Lärmpegel ist endgültig so hoch, dass an Schlaf nicht mehr zu denken ist. *ahahaha*
Ach ja, wahlweise gibt´s den Weckdienst auch in Form eines lauthals krähenden Gockels oder wild quiekenden Schweins… so schlecht wie in Indonesien haben wir echt auf der ganzen bisherigen Reise nicht geschlafen und schon gar nicht über so viele Wochen! :-/




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Indonesien - Java - Kampf um jeden Millimeter!

Indonesien Teil 2 - Wenn schon Titanic, dann First-Class


Die Fähren von Sumatra nach Java fahren erfreulicherweise 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag im 30 Minuten Takt. Wie es der Zufall so will, kommen wir sogar genau zur rechten Zeit im Hafen von Bakauheni in Ost-Sumatra an und können gleich an Bord rollen. Die etwa zweistündige Überfahrt kostet uns 78.500 IDR pro Bike, was umgerechnet etwa 6,21 Euro sind. Nein, über diesen Preis kann man nicht meckern! Wir wurden bereits mehrfach gewarnt, dass die indonesischen Fähren weltweit diejenigen sind, die am häufigsten untergehen und die meisten ausländischen Touristen fliegen deshalb von einer Insel zur nächsten. Da wir mit unseren Motorrädern aber gar keine Alternative haben, treten wir nun mutig unsere erste indonesische Fährfahrt an. Die Fähre ist, wie nicht anders zu erwarten, Marke Ur-Ur-Alt, total verrostet und solche Sachen wie Schwimmwesten oder Rettungsbote scheinen im Wortschatz der Indonesier wohl sowieso nicht zu existieren. Na egal…



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Indonesien - Sumatra - Endlich wieder Chaos!

Indonesien Teil 1 - Das Experiment


Der 45 minütige Flug von Malaysia nach Indonesien verläuft ohne Probleme. Wir bekommen von der netten Stewardess sogar Erdnüsse und Erfrischungsgetränke gereicht. Als wir auf dem kleinen Flughafen von Medan aus dem Flieger steigen, fallen wir auf wie bunte Hunde. Unter den Fluggästen der kleinen Propellermaschine sind wir die einzigen Ausländer und auch im Flughafenterminal selbst, wo es dann schon deutlich geschäftiger zugeht, sind wir noch immer die einzigen Weißen weit und breit.

Noch keine 10 Minuten in diesem neuen Land, da begeht Helle auch schon seinen ersten Fehler auf indonesischem Boden: Er zückt mitten im Flughafenterminal unseren Camcorder, um das Gewusel und hecktische Treiben zu dokumentieren. Bea sagt ihm noch, dass das mit Sicherheit keine gute Idee ist, auf einem Flughafen, und wenn er noch so klein ist, zu filmen, aber typisch Mann hört Helle natürlich mal wieder nicht auf sie und meint nur "Rosi, stell dich mal ned so an!". Doch es dauert keine drei Sekunden, da brüllt schon der erste Sicherheitsmann los „No Camera! No Camera!“


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Malaysia Teil 2 - Verschiffung mal anders!

Die Ausreise aus Singapur und die erneute Einreise nach Malaysia laufen genau so entspannt wie die Grenzüberquerung in umgekehrter Richtung nur zwei Tage zuvor. Kurz ein Ausreisestempel auf der singapurianischen Seite, ein neues kostenfreies „Visa on Arrival“ in Form eines Stempels auf der malaysischen Seite und schon sind wir wieder in Johor Bahru und so gut wie auf dem Weg zu unserem Guesthouse. 

Leider ist der Busterminal in Johor recht groß und nicht besonders gut beschildert, so haben wir erst mal null Plan welcher Bus uns zurück zu unserem Guesthouse bringt. Nach mehrmaligem Nachfragen beim Personal und bei verschiedenen Busfahrern finden wir nach etwa einer halben Stunde dann aber doch endlich den richtigen Bus und fahren mit einem leicht mulmigen Gefühl zurück zu unserem Guesthouse. Als wir um die Kurve gehen und in die Straße einbiegen, die zu unserem Guesthouse führt halten wir kurz unseren Atem an… schielen über die schweren Eisentore vor der Einfahrt zu unserem Guesthouse… und stellen mit Erleichterung fest, dass unsere beiden „Babies“ noch genauso da stehen, wie wir sie vor zwei Tagen verlassen haben! Puh, da fällt uns aber ein Stein vom Herzen! :-)
Jetzt heißt es nur noch schnell aufpacken und dann rauf auf die Bikes und wieder ab in Richtung Norden.

Irgendwie wollen wir Johor Bahru nun so schnell wie möglich hinter uns lassen, nach all den Geschichten, die uns die letzten Tage so über diese Grenzstadt erzählt wurden… Unser Ziel für heute ist Melaka, eine laut Reiseführer sehr reizvolle Küstenstadt gut 220 km nördlich von Johor Bahru und so biegen wir direkt auf den Highway „E 2“, der uns fast direkt bis Melaka führt. Zwischendurch stoppen wir nur kurz für eine kleine Mittagspause und kaufen uns an einer Raststätte eine Portion – wie sollte es anders sein – „Fried Noodles“ und ein kühles Getränk.


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Singapur - Kurz aber intensiv!

Nach einer nur wenige Minuten dauernden Busfahrt, während dieser wir den Kanal, der den Stadtstaat Singapur vom malaysischen Festland trennt, überqueren, sind wir bereits an der Endstation des Shuttlebusses, der die Besucher nach Singapur transportiert.

Busfahrt von Malaysia nach Singapur - Unsere Motorräder müssen draußen bleiben.

Direkt gegenüber der Bushaltestelle befindet sich dann auch gleich die U-Bahn-Haltestelle Kranji, die zu unserer Freude mit gleich mehreren ATMs aufwartet, womit wir das Geldwechselproblem, das mit jedem neuen Land – und wenn es sich auch nur um einen kleine Stadtstaat handelt - aufs Neue auftritt, im Nu gelöst haben und so lassen wir uns gleich mal einen Schwung Singapur-Dollar aus dem Automaten. Sehr gut! :-)
Außerdem gibt es einen Info-Stand der Betreibergesellschaft, an dem es kostenlose U-Bahn-Fahrpläne sowie Stadtpläne gibt. Wird natürlich alles gleich von uns eingepackt und dann geht´s erst mal zwei Stockwerke tiefer in die U-Bahn Richtung Stadtzentrum. Das erste, was uns hier in Singapur, der angeblich saubersten Stadt der Welt, in der sogar Kaugummi verboten ist, ins Auge sticht, sind jede Menge Schilder. Verbotsschilder um genau zu sein. Eigentlich ist hier so ziemlich alles verboten, angefangen beim Mitführen der – zumindest für europäische Nasen – äußerst übel riechenden Durian-Frucht, über´s Rauchen, Essen, Trinken, Radfahren… na das kann ja heiter werden…

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Malaysia Teil 1 - Highlands in Asien!

Gleich auf den ersten Kilometern in Malaysia fällt uns auf, dass die Straßen in sehr gutem Zustand sind und auch die Wiesen rechts und links neben Straße Nr. 7 sehr gepflegt und hübsch bepflanzt sind. Ja, man merkt, dass Malaysia zu den Fortschrittlichsten Ländern Südostasiens gehört.

Grenze zu Malaysia - Hier brauchen wir für unsere Motorräder das erste Mal die Carnets de Passage

Als wir in Alor Setar ankommen dämmert es schon und so erledigen wir nur noch schnell das allernötigste. Zuerst ein kurzer Stopp an einem ATM und dann auf die Suche nach einem Zimmer für die Nacht gemacht. Letzteres stellt sich allerdings als gar nicht so einfach heraus, da einige Guesthouses ausgebucht sind und andere zu teuer oder ohne geeigneten Parkplatz für uns Bikes sind. Wir fahren gut eine Stunde kreuz und quer durch die Stadt, klappern einige Empfehlungen unseres Reiseführers ab und fragen auch die Leute auf der Straße doch irgendwie will es heute nicht so wirklich klappen… :-/ *nerv*
Nach einer halben Ewigkeit, es ist mittlerweile natürlich auch schon stockfinster, finden wir dann endlich ein günstiges Hotel mit eingezäunten Parkplätzen. Der Besitzer ist dann auch recht freundlich und parkt sogar sein Auto, das unter einem Carport steht, für uns um, so dass wir unsere Motorräder dort sicher abstellen können.
Außerdem lernen wir eine total lustige Muslimin kennen, die mit ihrem Mann hier im Hotel abgestiegen ist und die ganz begeistert von unseren Motorrädern und unserer Tour ist. Sie stellt ganz viele Fragen und lädt uns irgendwann ein, doch mit ihr, ihrem Mann und ihrem Sohn zum Billard spielen zu kommen. Als wir ihr erklären, dass wir schon recht müde sind und eigentlich nur noch kurz etwas essen wollen, bevor wir ins Bett gehen, grinst sie nur verschwörerisch, deutet auf unser Zimmer und macht höchst eindeutig-zweideutige Anspielungen (wenn man den Ausdruck "ahh, boom - booom" so deuten kann...;-)), und dass sie doch sehr gut verstehen könnte, warum wir in unser Zimmer wollen… ah, ja… okay… alles klar… und wir dachten, die Malaien seien wegen ihres muslimischen Glaubens doch eher konservativ… ;-)

Als sich die Familie zum Billard-Abend verabschiedet, gehen wir dann endlich auch noch schnell etwa Essen.

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Thailand Teil 3 - Weihnachten bei 35 Grad!

Thailand Teil 2 - Die Bescherung


Auf der thailändischen Seite geht es allerdings fast genau so weiter, wie es auf der laotischen aufgehört hat, nämlich ziemlich chaotisch.

Das Immigration Büro sowie der Zoll sind nämlich auch auf der thailändischer Seite nicht dort, wo sich die Anlegestelle für die Autofähre befindet, sondern einige hundert Meter die Hauptstraße entlang und dann auf einer kleinen Straße wieder zurück zum Ufer des Mekong. Na gut, nach einigem hin und her fahren haben wir die Büros dann irgendwann doch endlich gefunden, leider geht es dort aber zu wie am Münchner Stachus. Einheimische und Touristen rennen herum und überall lange Warteschlangen… na super, aus unserem Plan, heute noch bis Chiang Rai zu fahren, wird bei diesen Aussichten sicher nichts mehr! :-/

Grenzstation in Chiang Khong/Thailand - Nicht nur der Zoll für unsere Motorräder ist schwer zu finden.

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Laos - Ahh, don´t have!

Laos - Platzsparend parken mit Bea


Auf Koh Kong angekommen wechseln wir erst mal unsere restlichen USD in laotische Kip. Zu unserem Glück haben wir noch einiges an USD übrig, denn wie sich herausstellt, gibt es weder auf dem Festland im südlichen Laos noch auf Koh Kong eine Bank oder einen ATM. Die nächste größere Stadt, in der man Geld abheben kann, ist Pakse, 150 km nördlich von Koh Kong und da wollten wir eigentlich in ein paar Tagen erst hin.
Weiter geht es dann zum „Mekong Inn“ dem Guesthouse der Familie, die wir bereits an den Wasserfällen getroffen hatten und man hat uns nicht zu viel versprochen, das Guesthouse liegt direkt am Ufer des Mekong und vom Restaurant aus hat man einen phantastischen Blick auf den Fluss, der hier im Bereich von „4.000 Islands“ eine breite von über 14 km hat.
Leider haben die günstigen Zimmer natürlich keinen Ausblick auf den Mekong, aber für umgerechnet nur 4 Euro für ein Doppelzimmer mit „shared bathroom“ nehmen wir das gerne in Kauf!



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Kambodscha - Ein Land mit vielen Facetten!

Kambodscha - Ameisen in Angkor


Nach nur wenigen Metern haben wir die Auto-Schlange, die sich vor dem Schlagbaum der kambodschanischen Grenze gebildet hat, erreicht. Ganz frech drängelnd wir uns an den wartenden Autos vorbei und umfahren die Schranke gekonnt. Keiner schimpft, keiner pfeift uns zurück. Sehr gut! :-)


Da wir bereits vorab ein sogenanntes eVisa online beantragt, bezahlt und die Visa-Bestätigung ausgedruckt haben geht alles sehr schnell. Wir müssen keine „Extra-Gebühren“ zahlen und sind bereits nach wenigen Minuten abgefertigt.
Nun müssen wir eigentlich nur noch einen netten Zollbeamten finden, der uns temporäre Import-Papiere für unsere Motorräder ausstellt. Das ist allerdings gar nicht so einfach… wir klappern zwei verschiedene Grenzhäuschen ab, auf denen „Customs“ steht, allerdings erklären uns die Mitarbeiter, nachdem sie eine Runde große Augen bekommen hatten, als wir nach Zollpapieren für Motorräder fragten, dass wir so was nicht bräuchten… Ohne jetzt klugscheißen zu wollen, natürlich brauchen wir die! Eigentlich. Aber trotz mehrmaliger Nachfrage lässt sich keiner der Beamten dazu bewegen, uns irgendein Papier auszustellen und so geben wir irgendwann auf und reisen einfach ohne Papiere für die Bikes ein. Na ob das mal bei der Ausreise nicht zum Problem wird… aber wir werden sehen! :-)


Kurz nach Koh Kong verändert sich die Landschaft, plötzlich ist die Straße zu beiden Seiten von Dschungel umgeben. Anders als noch vor wenigen Kilometern in Thailand als sich Stadt an Stadt entlang der Straße reihten sind wir nun endlich wieder von relativ unberührter Natur umgeben, was uns viiieeel besser gefällt, als die thailändischen Beton-Städte!


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Thailand Teil 2 - Endlich wieder mobil!

Heute ist es endlich soweit, nach 5 Wochen Wartezeit fahren wir früh morgens in die Bangkoker Innenstadt um im Büro der Reederei die letzten Formalitäten zu klären, bevor es weiter an den Hafen geht, um unsere Motorräder abzuholen.


Im Büro der Reederei „CMA CGM" (GPS-Koordinaten: N 13°43.557´ E 100°32.628´) geht alles sehr schnell. Eine nette junge Dame die gut Englisch spricht teilt uns mit, wie hoch die Hafengebühren sowie die Kosten für die Frachtpapiere pro Motorrad sind und wir können den entsprechenden Betrag auch gleich bar bezahlen.

Daraufhin bekommen wir die Ladepapiere der Motorräder, mit denen wir nun zum „CMA CGM" Büro direkt im Hafen müssen, um dort alles weitere zu klären. Vor dem Büro treffen wir dann auch auf Thomas & Andrea, ein Pärchen aus Deutschland, das ihre Motorräder ebenfalls mit den unseren im Container verschifft hat und bereits am Vortag im Büro der Reederei war.

 

Dazu muss man sagen, dass wir bereits einige Wochen vor der Verschiffung in mehreren Motorradforen nach Leuten gesucht haben, die sich mit uns einen Container von Vladivostok nach Bangkok teilen wollen und wie der Zufall es wollte haben wir dann insgesamt 3 weitere Motorräder gefunden, die dann zusammen mit unseren beiden Maschinen verschifft wurden. Also sitzen wir nun zu fünft in einem Taxi das uns zum Hafen bringt und sind schon ganz aufgeregt, ob alles glatt laufen wird und ob wir es schaffen, die Bikes heute Abend mitnehmen zu können.

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Thailand #1 - Fünf Wochen ohne Motorrad!

Thailand #1 - Fünf Wochen ohne Motorrad


 

So, nun sitzen wir also in einem kleinen Flugzeug der Vladivostok Air. Ja, die haben tatsächlich eine eigene Fluglinie! :-)
Dafür macht das Flugzeug schon seit dem Start ganz komische Geräusche. Wir hoffen, dass das Ding besser gewartet ist als die russischen Autos und LKWs die uns in den letzten Monaten auf den russischen Straßen untergekommen sind und dass es den Flug nach Seoul in Südkorea, wo wir umsteigen müssen, ohne Zwischenfälle schaffen wird! :-)


Nach genau 4 Stunden landen wir auf dem Incheon Flughafen westlich von Seoul. Zu unserer Freude hat die russische Maschine ohne Probleme durchgehalten! :-)

Da wir in Seoul gut 6 Stunden Aufenthalt haben, bevor es mit einer Asiana Airlines Maschine weiter nach Bangkok geht, suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen, am besten mit Internet, wo wir die nächsten Stunden überbrücken können.
Doch zunächst einmal tauchen wir ein in eine völlig neue Welt, denn der Flughafen von Seoul ist riesig. Mit mehr als 33 Millionen Passagieren pro Jahr gehört er zu den größten Flughäfen der Welt. Alles ist neu, alles glänzt, das Flughafenpersonal hier spricht Englisch, wir finden einen Bereich mit kostenlosem WiFi, es gibt kostenloses Trinkwasser und es gibt westliche Toiletten und Klopapier!

Wir sind im Paradies! :-)


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