Tagebuch Nordamerika

 Über die interaktive Google Maps Karte könnt ihr mit nur einem Klick direkt den Reisebericht (orangefarbenes Motorrad) anwählen, der euch interessiert.

Nun noch die Beschreibung angewählt und schon öffnet sich ein separater Tab mit dem gewünschten Bericht!

 


Nordamerika #7 - USA/Der Südwesten - Faszination Wüste!

 Bereits früh am nächsten Morgen machen wir uns auf zum nur wenige Kilometer von unserem Nachtlager entfernt gelegenen Arches Nationalpark. Der gut 300 km² umfassende Nationalpark beherbergt mit über 2.000 Arches die weltweit größte Konzentration an natürlichen Steinbögen - englisch „Arches“ -, die durch Erosion und Verwitterung ständig neu entstehen und wieder erodieren.

 

Bereits von weitem stechen uns die leuchten roten Sandsteinformationen ins Auge, die aus der ebenen Wüstenlandschaft weit in den strahlend blauen Himmel empor ragen. Mal sind es extrem dünne, aber langgezogene und hohe Felswände oder es thronen einzelne, große Felsbrocken, sogenannte „Balanced Rocks“ auf schmalen Felsnadeln und wir fragen uns immer wieder, wieso diese nicht schon lange herunter gestürzt sind, so waghalsig balancieren die riesigen Gesteinsbrocken in luftiger Höhe.


Und dann tauchen sie vor uns auf, die ersten imposanten Steinbögen, die auf uns wirken wie riesige Tore in eine andere Welt.

 

Trotz des sengend heißen Wüstenklimas nehmen wir uns den ganzen Tag Zeit, um zu einigen der besonders spektakulären Bögen zu wandern und sie aus nächster Nähe zu erkunden.

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Nordamerika #6 - USA/Der Südwesten - Wüsten, Canyons & Nervenkitzel

Bevor es für uns weiter zu einem der absoluten touristischen Highlights jedes USA-Besuchs geht, machen wir noch einen kurzen Boxenstopp und besuchen eine schon fast vergessene Kindheitserinnerung: Willkommen bei der Familie Feuerstein!

Neben Barney´s Supermarkt, Wilma´s Wäscherei und einem kleinen Flinstones-Souvenirladen bietet der leider schon etwas in die Jahre gekommene Campingplatz nicht viel Spannendes und so nehmen wir nur kurz auf dem hölzernen Steinzeit-Mobil Platz, bevor es weiter geht.

Einmal mit Fred Feuerstein´s Steinzeitgefährt eine Runde drehen. Da werden Kindheitserinnerungen wach.

 Als wir ein paar Meter weiter eine Verschnaufpause im Schatten einer Tankstelle machen, fallen uns schon wesentlich beeindruckendere Oldtimer ins Auge, denn auf einem überdachten Vorplatz sind einige wahre Schätzchen ausgestellt.

 

Zum einen ein rosafarbener (!!) Ford Thunderbird aus den 1960er Jahren, ein „nicht mehr ganz so frischer“ Ford-Truck sowie ein auf Hochglanz polierter Traum aus Chrom und leuchtend orangem Airbrush-Design in Form eines Custom Bikes.

 

Na, für welches der Schmuckstücke würdet ihr euch entscheiden? ;-)

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Nordamerika #5 - USA/Der Südwesten - Back to the Roots!

 Von Phoenix aus starten wir an einem hochsommerlich heißen Frühlingstag gen Norden.

Obwohl wir flott auf dem Highway unterwegs sind, kühlt uns der Fahrtwind nicht mehr ab. Ganz im Gegenteil, es fühlt sich an, als hielte uns jemand einen Haarfön direkt in den Kragen unserer Motorradkombis! Um bei dieser Affenhitze von weit über 40 Grad ja nicht zu dehydrieren – Bea und ihr etwas labiler Frauenkreislauf sind da recht gefährdet ;-) – legen wir regelmäßige Trinkpausen ein.

 Um der sengenden Hitze Arizonas zu entfliehen, verstecken wir uns an einer Tankstelle sogar in den Wasch-und Saugboxen, Hauptsache wir sind raus aus der Sonne! :-)

Nur gut, dass die Amis für solch heiße Tage top gerüstet sind, bieten sie an jeder Tankstelle doch super XXL Pappbecher mit eisgekühlten Getränken aus dem Sodaautomaten an. Na dann Prost!


Mit jedem Kilometer gen Norden nähern wir uns dem gut 1.500 m hoch gelegenen Colorado-Plateau bis wir vor den Toren Sedona´s schließlich von den imposanten Ausläufern des Mogollon Rim Gebirgszugs begrüßt werden. Eisenoxide färben die Sandsteinformationen tiefrot, weshalb die Gegend den bezeichnenden Namen „Red Rock County“ erhalten hat.

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Nordamerika #4 - USA/Der Südwesten -  Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

 Willkommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

Willkomen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

 Und wie könnten wir unseren ersten Tag auf amerikanischem Boden besser verbringen, als eine waschechte Cowboy-Stadt zu besuchen? Gesagt, getan!

 

Nur wenige Kilometer hinter der Grenze liegt das Wüstenstädtchen Tombstone (zu Deutsch „Grabstein“), das 1879 in Zuge des Silberrauschs gegründet wurde. Echte Bekanntheit erlangte die Stadt aber, als sie nur ein Jahr später zum Schauplatz verschiedener berühmter Schießereien wurde. Die wohl legendärste Schießerei, an der auch Revolverheld Doc Holliday beteiligt war, fand am O. K. Corral statt. Auf dem örtlichen Friedhof finden sich noch heute die Gräber bekannter und unbekannterer Opfer jener Zeiten.

 

Wir laufen die Hauptstraße entlang, die in echter Wild West Manier mit unzähligen Saloons und Antiquitätenläden gesäumt ist. Pferdekutschen fahren Touristen durch die staubigen Straßen der Stadt und viele Bewohner tragen historische Kleidung.

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Nordamerika #3 - Mexiko - Viva la México!

 Bevor wir uns auf die Straße werfen, lassen wir unsere Motorräder noch einmal volltanken.

Ja, richtig gehört, wir lassen tanken. :-)

 

Das liegt aber nicht daran, dass wir zu faul sind, um selbst zu tanken, nein, ganz im Gegenteil. In Mexiko, genau wie in fast allen anderen zentral- und südamerikanischen Ländern, wird betankt und die entsprechenden „Betanker“ nehmen ihren Job ernst.

In diesem Fall wird der Tankvorgang sogar noch von zwei Polizisten überwacht, damit auch ja alles seine Richtigkeit hat. Naja, dann kann ja nichts mehr schief gehen! ;-)

Tankwarte in Lateinamerika haben einen äusserst wichtige Job.

 Wir nehmen Kurs gen Nordwesten, denn unser nächstes Ziel ist der knapp 5.500 m hohe Vulkan Popocatépetl am Rande des mexikanischen Hochlands.

 

Der Vulkan ist seit 1994 sehr aktiv und brach alleine die letzten Jahre mehrfach aus. Vor knapp einem Monat war es wieder soweit, nach einer massiven Eruption stieß der Vulkan nicht nur Lava, sondern auch eine etwa 3 km hohe Gas- und Aschewolke aus, die das komplette Umland einhüllte und die umliegenden Dörfer mit einem Ascheregen überzog. Im Radius von 12 km wurde eine Sperrzone ausgerufen und die Behörden teilten Atemmasken an die betroffenen Anwohner aus.

 

Obwohl der aktuell größte Ausbruch bereits knapp einen Monat zurück liegt, ist über dem Popocatépetl bereits aus mehreren Kilometern Entfernung nach wie vor eine deutliche, weißgraue Rauchwolke zu erkennen.

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Nordamerika #2 - Mexiko - Eine Oase in den Bergen!

 Unser Zuhause für die nächste Zeit ist nicht irgendein Zeltplatz, sondern das „Overlander Oasis“ (www.overlanderoasis.com), das von einem kanadischen Paar betrieben wird und seinem Namen alle Ehre macht.

(GPS: N 17°02.691 W 096°38.400)

 

Calvin und Leanne haben ihr Grundstück in eine wahre Oase für Reisende verwandelt und bieten neben einem kleinen Campingplatz und einer Casita – einem kleinen Bungalow – auch eine gut ausgestattete Werkstatt, in der Reisende zusammen mit Calvin an ihren Fahrzeugen arbeiten können.

 

Und auch das Eigenheim der beiden Kanadier – ein ausgebauter Schulbus, der in einer wohnzimmerartigen Halle parkt – ist absolut einzigartig.

Overland Oasis in Oaxaca - Eine Oase für Reisende mit einem Bus im Wohnzimmer

 Helmut muss dringend einige Servicearbeiten an unseren Motorrädern durchführen und auf Grund unseres Karibik-Segelturns sowie Kuba-Aufenthalts konnten wir unsere Homepage seit mehreren Wochen nicht mehr aktualisieren. Auch unser Email-Postfach überquillt, mal wieder mehr als über und so beschließen wir, die Casita für einige Zeit zu mieten. Dadurch bekommen wir von Leanne einen günstigen Rabatt, der es uns erlaubt, seit langem mal wieder für einige Zeit in unseren „eigenen“ vier Wänden zu wohnen.

In Anbetracht der mit viel Liebe zum Detail eingerichteten Casita ein absoluter Luxus!

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Nordamerika #1 - Mexiko - Langweilig ist langweilig!

 Nach zwei weiteren Tagen relativ rauher See legen wir auf der Isla Mujeres, einer kleinen Insel nur unweit des mexikanischen Festlands vor Cancún, an.

 

Mit dem Erreichen des kleinen Hafens geht unser Abenteuer Segelturn zu Ende, worüber wir nach den letzten beiden heftig schaukelnden und schwankenden Tagen nicht unbedingt traurig sind. Trotzdem war es für uns ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis, einmal mit einem großen Segelboot mehrere Tage auf dem offenen Meer zu segeln, und wir möchten unsere spannende Überfahrt auf gar keinen Fall missen.

 

Nach vier Wochen voll leerer Regale, langer Warteschlangen und einem interessanten Einblick in ein von Mangelwirtschaft und Handelssanktionen geplagten Landes erwartet uns auf der Isla Mujeres ein wahrer Kulturschock.

Die Insel quillt schier über vor Restaurants, Bars, riesigen Supermärkten und 24-Stunden-Shops, in denen man alles kaufen kann, was das Konsumherz begehrt! Außerdem gilt die Isla Mujeres neben Cancún als eine der Party-Hochburgen junger Amerikaner und so wimmelt es im Hafen nur so von Party-Booten, die bereits am Vormittag mit laut dröhnender Techno-Musik und günstigen Alkoholpreisen um Party-People werben. Willkommen zurück in der westlichen Welt!


Bis alle Einreiseformalitäten erledigt sind und wir unsere Motorräder abladen können, genießen wir noch einen letzten Abend auf der Stahlratte. Wir beobachten die stolzen Meerespelikane, die sich im Hafen tummeln, in der Hoffnung etwas Fischabfall von einem der vielen hier vor Anker liegenden Hochseeangelboote zu ergattern.

 

Und wir nutzen die Gelegenheit um noch ein paar Erinnerungsfotos mit der Stahlratte und Kapitän Lulu zu schießen. :-)

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