Tagebuch Neuseeland

 Über die interaktive Google Maps Karte könnt ihr mit nur einem Klick direkt den Reisebericht (orangefarbenes Motorrad) anwählen, der euch interessiert.

Nun noch die Beschreibung angewählt und schon öffnet sich ein separater Tab mit dem gewünschten Bericht!

 


Neuseeland 1 - Freilassung auf Kaution!

 Nach einem entspannten 2 ½ Stunden Flug kommt die schroffe Küstenlinie vor Auckland in Sicht. Durch die leuchtend dunkelgrünen Hügel, die sich hinter der dunkelbraunen Steilküste erstrecken, könnten wir genauso gut im Landeanflug auf Schottland oder Irland sein.

Da wir diesmal versuchen wollen, so unauffällig wie möglich zu wirken – so unauffällig es eben geht, wenn man Endurostiefel zum Fliegen anhat *g* – ziehen wir beide unsere Fleecejacken an, um speziell Helle´s Tätowierungen zu verdecken, die normalerweise leider immer eine gewisse Aufmerksamkeit des Sicherheitspersonals auf uns lenken, Vorurteile sei Dank! :-/

 Die Beamten der Immigration sind total entspannt, wollen weder unser Rückflugticket noch einen Bankauszug, der nachweist, dass wir genügend Kleingeld für unseren Neuseeland-Aufenthalt haben, sehen und stempeln uns sofort das von uns gewünschte, 3 Monate gültige, Touristen-Visum in unsere Pässe. Neuseeland hat mit den meisten Staaten der EU und vielen weiteren Ländern ein Abkommen, dass es Touristen ermöglicht, bis zu 3 Monaten in Neuseeland zu bleiben, ohne vorab ein kostenpflichtiges Visum zu beantragen. Man bekommt einfach bei der Einreise kostenfrei einen 3-Monats-Stempel in seinen Reisepass gestempelt und das war´s.

Nach der Immigration geht es weiter zum Gepäckband, wo wir Gott sei Dank nach einigen Minuten unsere beiden Bags unbeschadet in Empfang nehmen können. Von dort rollen wir weiter zur Quarantänekontrolle. Da wir auf unserer Einreisekarte, die wir bereits an Bord des Flugzeugs ausfüllen mussten, angegeben hatten, dass wir Campingequipment (Zelt, Wanderschuhe usw.) dabei haben, war fast klar, dass man diese sehen will. Allerdings hatte Bea unsere Wanderschuhe nicht nur komplett mit Seifenwasser abgeschrubbt, sie hatte ihnen auch einen neuen Rundum-Anstrich mit schwarzer Schuhcreme verpasst, so dass sogar die Sohle in glänzendem Schwarz erstrahlt.

Beim Anblick der so präparierten Schuhe ist die Quarantäne-Beamtin so entzückt – Zitat „I´ve never seen shoes as clean as yours before!“ :-) – dass sie gar keinen Blick mehr auf unser Zelt oder den restlichen Bag-Inhalt werfen will. Sehr gut! :-)

Ach ja, dass wir Motorradstiefle anhaben scheint auch hier niemanden aufzufallen und die Quarantäne-Beamtin bittet uns auch nicht unsere Schuhsohlen zu zeigen, wie wir es aus Australien kennen. Sehr gut! :-)

Quarantäneinspektion unserer Wanderschuhe in Neuseeland

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Neuseeland 2 - Die vergessene Welt!

 Als wir uns am Morgen auf den Weg machen, begrüßt uns Auckland mit strahlendem Sonnenschein. Es dauert nur wenige Minuten, dann haben wir das geschäftige Treiben der Großstadt hinter uns gelassen und tauchen ein in die wunderschöne Hügellandschaft des Hinterlands.


 In dem kleinen Küstenort Raglan sichten wir dann zum ersten Mal die Tasman See, die sich westlich von Neuseeland erstreckt.

 

Das Wasser ist türkisblau und es tummeln sich etliche Surfer in den Wellen der Manu Bay, angeblich einem der besten Surfspots in ganz Neuseeland.

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Neuseeland 3 - Der Heiratsantrag!

 Der Morgen beginnt leider kühl und neblig. Unser Zelt, die Wiese und die Motorräder sind noch feucht von der Nacht und wir sind erst ein paar Minuten auf, da beginnt es auch schon zu regnen.

 Zurück in Whangamomona stoppen wir noch einmal kurz am Hotel, denn wir haben am Abend erfahren, dass die „Republik von Whanga“ sogar einen eigenen Passtempel hat, den man sich gegen eine kleine Spende in die Gemeindekasse in den Pass stempeln lassen kann. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen und haben nun einen „offiziellen“ „Republic of Whanga“ Stempel in unseren Pässen! :-)

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Neuseeland 4 - Upside Down!

 Da Heimo und Sandra heute zurück nach Okato zu Heimos Eltern ins Stony River Hotel fahren, ist mal wieder Zeit zum Abschied nehmen. Es war eine wirklich nette Woche mit den beiden und wir haben es sehr genossen, mal jemand anderen zum Quatschen zu haben und so ist es wirklich schade, dass die beiden nicht mehr Zeit haben.

 

Für uns geht es heute weiter in Richtung Süden, denn in drei Tagen geht unsere Fähre auf die Südinsel. Zu unserer Freude strahlt die Sonne vom blau-weißen Himmel und so macht uns das Fahren durch die kurvigen Berge des Küstenhinterlands und über die kleinen Schottersträßchen an der Küste entlang richtig Spaß.


 An einem eher unscheinbaren Berg gut 25 km südlich von Blackhead müssen wir unbedingt einen Pflichtstopp einlegen. Warum? Weil der Berg den zweitlängsten Ortsnamen der Welt besitzt! Er hat unglaubliche 85 Buchstaben und heißt „Taumatawhakatangihangakoauauotamateapokaiwhenuakitanatahu“ was für uns Deutsche definitiv unaussprechlich ist. Leider haben wir auch keinen Einheimischen gefunden, der uns den Namen vorsprechen wollte. :-)

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Neuseeland 5 - Somewhere over the Rainbow!

 Eigentlich wollten wir heute die berühmte „Rainbow Road“, einen Offroad-Track im Norden der Südinsel in Angriff nehmen.

 Doch leider hat der Wetterbericht, der für heute starken Regen und Sturm vorausgesagt hatte, recht.

Wir werden bereits vom prasselnden Geräusch des Regens auf unserem Zelt geweckt.

 

Wir beschließen uns erst mal in die relativ gemütliche Camp-Küche zu verziehen, einen Kaffee zu trinken und abzuwarten, wie sich das Wetter im Laufe des Vormittags entwickelt.

Leider hat Petrus heute kein einsehen, denn es schüttet was runter geht und heftige Sturmböen peitschen über den Zeltplatz hinweg. Nein, das ist definitiv kein guter Tag zum Offroad fahren.

 Da wir den Track aber unbedingt machen wollen, beschließen wir das schlechte Wetter auszusitzen, denn Morgen soll es laut Wetterbericht bereits wieder deutlich besser sein.

Die Computerarbeit geht uns sowieso nicht aus, denn auch ein neuer Reisebericht will online gestellt werden und das ziemlich lang geratene Fazit über unseren Australien Aufenthalt sowie die Details zur Verschiffung von Brisbane nach Auckland wollen noch zusammengefasst und zu Papier gebracht werden.

Am Nachmittag wird der Regen so heftig, dass sich rings um unser Zelt ein regelrechter See bildet, da die Wiese die Wassermassen einfach nicht mehr aufnehmen kann.


 Nachdem die Plane unterhalb des Zelts schon komplett im Wasser steht, beschließt Helle ganz in alter Pfadfindermanier einen Graben um unser Zelt zu graben, der das Wasser ableiten soll… und siehe da, das angestaute Wasser fließt tatsächlich im Graben ab! Juhu! :-)

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Neuseeland 6 - Der Berg ruft!

Da heute Montag ist und Ina und Chris somit wieder zur Arbeit müssen und auch wir noch einiges zu erleidigen haben, stürzen auch wir uns heute wieder in unsere Aufgaben.

Bea muss unser Reisetagebuch aktualisieren, bereitet gleich noch einen neuen Reisebericht vor und ist mal wieder in Sachen Verschiffung aktiv, da wir hier noch nicht wirklich vorangekommen sind. Helle hingegen muss das Vorderrad seines „Alperer´s“ ausbauen, weil es beim Fahren ziemlich schlägt und er deshalb den Reifen drehen und wuchten will. 

Außerdem muss der rechte Seitenkoffer der „Dicken Rosi“, der seit dem Kopfüber-Parkmanöver vor einer Woche eine ganz schön fette Delle hat, noch ausgebeult werden und einer der Heizgriffe der „Dicken Rosi“ ist ebenfalls locker und muss geklebt werden. Nein, die Arbeit geht uns definitiv nicht aus… :-)

 

Den Abend verbringen wir zusammen mit Ina und Chris, deren – ebenfalls deutschen - Mitbewohnerin Karin sowie Nina, einer weiteren jungen Deutschen Motorradfahrerin (www.motorradfamilie.kaitinnis.de), die Helle vor ein paar Tagen in einem Motorradladen getroffen hat und die nun ebenfalls bei Chris und Ina untergekommen ist.




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Neuseeland 7 - Das Land der langen, grauen Wolke!

 Gegen Mittag kommen wir in dem kleinen Örtchen Ranfurly an, wo wir die Gelegenheit nutzen um im Internet kurz den aktuellen Wetterbericht für Dunedin und Umgebung zu checken, denn wir wollen am Nachmittag die sogenannte „Old Dunstan Road“ fahren.

 

Da der Untergrund dieser Piste hauptsächlich aus Lehm besteht, ist sie eine sogenannte „Dry Weather Road“, d.h. man sollte sie nur bei trockenem Wetter fahren, da sie sich bei Regen in eine absolut schmierige Rutschpartie verwandelt, die selbst das Profil der besten Stollenreifen sofort zumacht.

 

Der Wetterbericht für den Nachmittag sagt bereits wechselhaftes Wetter an und ab Morgen soll es dann für die ganzen kommenden Tage regnen, doch im Moment sieht der Himmel noch super aus und so wollen wir unser Glück auf jeden Fall versuchen. Ab Moa Creek geht die kleine asphaltierte Landstraße dann in einen zu Beginn wirklich super zu fahrenden Lehm-Kies-Track über, dessen einzige Herausforderung ein Grader ist, den wir überholen müssen, da er im Schritttempo über die Piste kriecht und den Track planiert.


 Weiter geht es dann über die „Raggedy Range“, zu Deutsch „zerklüftete Gebirgskette“ und die „Rough Ridge“, zu Deutsch „rauer Gebirgskamm“.

 

Ja und was sollen wir sagen, diese beiden vielversprechenden Gebirgsnamen halten tatsächlich, was sie versprechen, denn die Strecke schlängelt sich in immer gebirgiger werdendes Gebiet. Die Landschaft um uns herum ist karg und nur von wenigen halb verdorrten Büschen bedeckt, schroffe Steine stehen überall aus dem Boden und verleihen dem Gebiet eine unglaublich wilde und ursprüngliche Schönheit.

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Neuseeland 8 - Another shitty day in paradise!

Als wir am nächsten Morgen aus dem Zelt kriechen, können wir unseren Augen kaum trauen, der Himmel ist wolkenlos und strahlend blau. Wow! Petrus hatte also doch ein Einsehen! :-)

In Windeseile schütten wir uns noch schnell einen Kaffee hinunter, bevor es gleich wieder durch den Tunnel und in Richtung Milford Sound geht. Am Ausgang des Homer Tunnels wird der Blick freigegeben auf die von üppigem, leuchtend grünem Regenwald bedeckte Schlucht, die sich bis zum Milford Sound erstreckt und die Straße, die sich in herrlichen Kehren hinunter ins Tal windet.

Neuseeland - Motorrad - Reise - Strecke zum Milford Sound
Neuseeland - Motorrad - Reise - Strecke zum Milford Sound

 Auch die Sicht auf den Fjord und die bis zu knapp 1.700 m in die Höhe ragenden, teilweise schneebedeckten Steilhänge, die den Fjord einrahmen, sind einfach spektakulär und wir kommen aus dem Staunen kaum mehr heraus.

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Neuseeland 9 - Auf den Spuren einer Katastrophe!

 Die nächsten Tage verbringen wir wieder bei Ina und Chris in Christchurch, denn es stehen schon wieder eine Menge Dinge auf unserer To-Do-Liste.

Zum einen hatten wir die letzten zwei Wochen fast ausschließlich wild gecampt, was zwar einerseits super war, andererseits hatten wir deshalb aber auch kaum Gelegenheit für unsere Internetaufgaben, geschweige denn genügend Saft für unsere Computer und so sind unsere täglichen Aufgaben wie Reisetagebuch tippen, Reiseberichte für unsere Homepage vorbereiten und hochladen, Emails beantworten, Bilder und Videos sortieren und archivieren und zu guter Letzt unsere bevorstehende Verschiffung weiter voran treiben ziemlich kurz gekommen. So verbringt Bea die ganzen kommenden Tage vor ihrem Netbook und haut wie wild in die Tasten, um diesen Rückstand wieder aufzuholen.



 Helmut auf der anderen Seite muss unbedingt die Gelegenheit nutzen, dass Chris ein Schweißgerät besitzt und lässt sich von ihm den Motorschutz beider Motorräder nachschweißen. Dank einiger rauer Offroad-Strecken, die wir in letzter Zeit gefahren sind, hatte unser Motorschutz einige Male ordentlich Steinschläge und Aufsitzer auf dem Boden wegstecken müssen und nun fangen die seitlichen Schweißnähte langsam an zu reißen. Außerdem muss er das neue Rücklicht, das ihm Stephan aus Deutschland mitgebracht hat, verbauen und einige Speichen an beiden Bikes sind locker und müssen nachgezogen werden.

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Neuseeland 10 - Eine frostige Überraschung!

Als Bea am Morgen nach dem Duschen zurück zum Zelt (das wir in Ina´s und Chris´s Garten aufgestellt haben) kommt, stehen zwei Tassen heiß dampfenden Kaffees davor. Ihr erster Gedanke ist, dass Helmut in der Zwischenzeit aufgestanden ist und den Kaffee gekocht hat. Doch bei einem Blick ins Zelt und auf den nach wie vor selig schlummernden Helmut wird ihr klar, dass er es nicht gewesen sein kann... :-)

Etwas später stellt sich dann heraus, dass Chris die „Gute Fee“ war, die uns an unserem letzten Morgen in Christchurch den frischen Kaffee ans Zelt gebracht hat. Wie süß! :-)

Bis wir dann endlich all unser Hab und Gut, dass sich nach einer Woche Aufenthalt bei Ina und Chris schon wieder wüst über die ganze Wohnung sowie unser Zelt verteilt hat, zusammen haben, ist es bereits später Vormittag.

Zum Abschied verwöhnt uns Chris dann auch noch mit selbst gebackenen Pfannkuchen. Mhm, lecker! :-)

Wollen wir eigentlich wirklich fahren? Ja wir wollen, denn die Straße ruft und unsere "Gas-Hand" juckt definitiv schon wieder merklich! :-)

 

Nach einer sehr herzlichen Verabschiedung von Ina und Chris sowie Mitbewohnerin Karin geht es für uns bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Berge, denn wir wollen heute über den Lewis Pass zurück an die Westküste fahren.


Leider sehen wir bereits von weitem, dass sich hinter der Gebirgskette, die die Ost- von der Westküste trennt, dicke, dunkelgraue Wolken aufziehen, die nichts Gutes verheißen.

Gott sei Dank entschließen wir uns noch rechtzeitig, unsere Regenkombis überzuziehen, denn keine zwei Minuten später schüttet es bereits wie aus Eimern und die Temperatur kühlt merklich ab. Na super! :-/

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Neuseeland 11 - Abschied auf Raten!

 Als um 7 Uhr der Wecker klingelt und wir aus den Schlafsäcken kriechen, liegt eine einigermaßen erholsame und vor allem störungsfreie Nacht hinter uns. Sehr gut. :-)

Es ist erst Mittag als wir uns auf den Weg von Nelson ins Rai Valley machen. Eigentlich fahren wir „nur“ auf dem Highway Nummer 6 entlang, doch auch diese gut ausgebaute Straße hat es in sich, denn sie führt über eine kleine Gebirgskette und so kommen wir schon mal in den Genuss einiger toller Kurven und Kehren.

Als wir dann im Rai Valley auf eine kleine Landstraße in Richtung Norden abbiegen, nimmt der Verkehr deutlich ab, die Strecke ist jedoch nicht minder spannend, schlängelt sie sich doch durch dichte Wälder und windet sich kurvig an Berghängen entlang.


 Schließlich kommen wir in der Okiwi Bay, einem kleinen verschlafenen Fischerdörfchen, das direkt in einer malerischen Meeresbucht gelegen ist, an. Wir nutzen das schöne Wetter und machen eine kurze Kaffeepause und genießen die herrliche Aussicht auf die Bucht und das angenehm warme Gefühl der Sonne auf unserer Haut. Mhm, herrlich! :-)


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Neuseeland 12 - Der ganz normale Wahnsinn!

Heimo und Renate sind schon früh auf den Beinen, denn die Hotelgäste wollen mit Frühstück versorgt werden. Als wir gegen 9 Uhr auch endlich in den Frühstücksraum kommen um etwas zu frühstücken, fühlen wir uns schon fast schlecht, als wir das große, leckere Frühstücksbuffet sehen. So viel Luxus hatten wir ja schon ewig nicht mehr! :-)

 

Da heute doch die Ausläufer des tropischen Wirbelsturms „Lucy“ zu spüren sind – es stürmt und regnet was nur runter geht – sind wir echt froh ein Dach über dem Kopf zu haben. Wir verbringen den Tag vor den Rechnern und nutzen unsere Unterkunft um kräftig in die Tasten zu Hauen und etliche Computeraufgaben abzuarbeiten.

 Heimo und Renate sind mit ihrem Hotel und Restaurant ziemlich eingespannt und so sehen wir sie erst am Abend wieder, wo wir zusammen Brotzeit machen und einen sehr netten Abend mit den beiden verbringen. Sie erzählen uns im Übrigen auch, dass sie hier in Okato seit der Zeit vor etwa 2 Monaten, als wir sie das erste Mal besucht hatten, so gut wie keinen Regen mehr hatten und sich deshalb sehr freuen, dass es nun nach so langer Zeit endlich wieder regnet. Na prima, irgendwie haben wir mit unserer Streckenwahl definitiv etwas falsch gemacht, denn wir konnten uns in letzter Zeit definitiv nicht über mangelnden Regen beklagen! :-)




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Neuseeland 13 - Kurs Nord!

 Heute geht es für uns endlich weiter in Richtung Coromandel Peninsula und so sind wir schon früh auf den Beinen um das Chaos, das sich die letzten Tage in unserem Gästezimmer bei Paul ausgebreitet hat, zu beseitigen.

Unser Hab und Gut wird wieder auf den Motorrädern verstaut und ein bisschen Lasagne, die vom gestrigen Abend übrig ist, als Wegzehrung eingepackt.

 

Als es ans Verabschieden geht, kommen auch die Nachbarn David und Trisch nochmal vorbei und wir bedanken uns bei allen, vor allem aber bei Paul, für die tolle Zeit und wünschen ihm alles, alles Gute für seine bevorstehende Motorradreise durch Russland.

(www.solowest.jimdo.com)


 Leider hat Bea heute wiedererwartend nicht besonders viel Fahrspaß, was allerdings weniger an den Kurven, sondern mehr an ihrem neuen, naja, neuen gebrauchten, Vorderreifen liegt. Da ihr TKC 80 in der Mitte schon ziemlich glatt war und wir uns nicht sicher waren, ober er die letzten gut 1.500 km durch Neuseeland noch überstehen wird, hatten wir uns bei einem Motorradladen in Hamilton einen anderen gebrauchten Vorderreifen besorgt, der noch etwas mehr Profil als ihr jetziger TKC hatte.

 

Leider verursacht der neue Reifen – ein Pirelli Scorpion Trail – extremes Lenkerflattern und Pendeln, so dass die Kurven mehr einer Zitterpartie als einer entspannten Fahrt gleichen. Mag sein, dass es daran liegt, dass auch das Profil dieses Reifen schon nicht mehr das Beste ist, oder der Reifen an sich ist für unsere Transalps keine so gute Wahl…

Naja, wie dem auch sei, jetzt ist er drauf und bleibt auch für unsere restliche Fahrt durch Neuseeland drauf. Wollen wir mal hoffen, dass sich Bea vielleicht einfach noch an das neue „Fahrgefühl“ gewöhnt…

 

Obwohl es erst 4 Uhr nachmittags ist, checken wir auf dem einzigen und dementsprechend teuren Zeltplatz in dem kleinen Örtchen Hahei ein.

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Neuseeland 14 - Die letzten Kilometer...

 Die Strecke entlang der Aupouri-Halbinsel bis hoch zum nördlichsten Punkt Neuseelands besticht durch fantastische Aussichten auf die leuchtend grünen Hügel und das tiefblaue Meer, das sich zu beiden Seiten der immer schmaler werdenden Landzunge erstreckt.

 

Und natürlich – wie könnte es auch anders sein in Neuseeland – hat der Highway Nummer 1 hier im „hohen Norden“ wieder jede Menge Kurven und Kehren zu bieten, die wir bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen eine nach der anderen (er)fahren. Hätten wir keine Ohren, so würde das breite Grinsen, das sich heute Morgen dank dieser fantastischen Strecke auf unserem Gesicht ausbreitet, sicher einmal rundherum reichen! :-)


 Direkt am Kap mündet die Straße in einen großen Parkplatz, von dem aus zahlreiche Wanderwege entlang der Hügel und hinunter in die unzähligen kleinen Buchten führen. Auch wir gönnen unseren Füßen mal ein wenig Abwechslung zu ihrem gewöhnlichen „Bremsen-und-Schalten-Alltag“ und marschieren einen der Wege entlang bis zu einem kleinen Leuchtturm.

 

Vom Wegesrand aus haben wir fantastische Aussicht auf die Te Paki Sanddünen südwestlich des Kaps sowie einige kleine Buchten, die sich entlang der Ostküste aneinander reihen. Und auch auf den Leuchtturm, der sich ganz an der Spitze des Cape Reinga befindet, hat man von hier oben einen tollen Ausblick.

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Neuseeland 15 - Getrennte Wege!

 Vier Tage bevor die Motorräder abgeholt werden, beginnen wir mit dem Zusammensetzen der hölzernen Transportboxen und dem Einladen unserer Bikes in eben diese. Da wir unsere Motorräder zuvor noch nie in Crates verpacken mussten, müssen wir erst mal schauen wie das so funktioniert, wie wir die Motorräder am besten auf die Holzpalette bekommen und was wir alles abbauen müssen, damit die Bikes in die relativ knapp dimensionierten Kisten passen. 

Neuseeland - Motorrad - Reise - Helle verpackt unsere Transalps für die bevorstehende Verschiffung nach Südamerika in Holzkisten
Neuseeland - Motorrad - Reise - Helle verpackt unsere Transalps für die bevorstehende Verschiffung nach Südamerika in Holzkisten

 Zu unserem Glück sind unsere Motorräder trotz montierter Seitenkoffer immer noch schmal genug um in die Transportkisten zu passen. Das liegt daran dass wir nur relativ kleine 32 Liter Alukoffer benutzen.

Das erste Problem stellt allerdings der Holzsockel dar, in dem die Achse der Gabel während des Transports sitzt.

Da wir gebrauchte BMW Kisten benutzen, sind diese natürlich auch für BMW-Motorräder ausgelegt und so müssen wir erst mal die Holzsockel um gut 5 cm aufstocken.

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Neuseeland 16 - Ka kite anoo Aotearoa!

 Eigentlich hatten wir Freitagabend schon mit der Bill of Lading für unsere Motorräder gerechnet, doch nun ist Montagmittag und wir haben noch immer keine Rückmeldung von unserem Shipping Agent. Vor allem Bea sitzt schon auf heißen Kohlen und als dann auch noch eine Email kommt, dass weitere Unterlagen benötigt werden, bekommt sie fast eine Krise. Zwar hat sie alle notwendigen Unterlagen parat und kann sie sofort durch schicken, trotzdem verstehen wir nicht, was da so lange dauert, war doch eigentlich vereinbart dass wir die BoL bereits am Abend der Abholung erhalten sollen.

 

Während wir also den ganzen Tag an unseren Computern sitzen und die durch die Verschiffung viel zu kurz gekommenen Computerarbeiten nachholen, warten wir gespannt auf die Rückmeldung des Shipping Agent. Und warten. Und warten. Nur leider kommt nichts. *ahahahah*



 An unserem vorletzten Tag in Neuseeland ist es dann endlich soweit, wir bekommen die ersehnte BoL am späten Vormittag zugeschickt und keine halbe Stunde später sitzen wir schon im Zug in Richtung Innenstadt.

Knapp eine Stunde später laufen wir erst mal zum nächsten Copy Shop, um die BoL auszudrucken, bevor wir beim Zoll vorbei schauen, um unsere Carnets ausstempeln zu lassen. Zu unserer Freude läuft hier alles wie am Schnürchen und keine 15 Minuten später sind wir schon fertig. Super!  Nun geht´s noch zur nächstgelegenen VTNZ um die Registrierung unserer Motorräder stornieren zu lassen. Leider ist das nicht so einfach wie zuerst angenommen, denn wir hätten die Vignetten, die man bei der Zulassung der Motorräder an eben diesen angebracht hat, abziehen und mitbringen müssen. Da wir das nicht wussten und somit versäumt haben, ist nun ungewiss, ob wir überhaupt eine Rückerstattung erhalten und wenn ja, dann nur per Scheck an unsere Neuseeländische Adresse. Na super, das nützt uns ja echt viel, wenn wir Morgen zurück nach Deutschland fliegen… :-/

 

Unseren letzten Abend zusammen mit Rik verbringen wir bei einem leckeren von Bea gekochten Abschieds-Dankeschön-Essen und ein paar Bieren.

Außerdem vermacht Helmut Rik als Abschiedsgeschenk seinen Marien-Schutzanhänger, den er seit Deutschland, d.h. seit gut 70.000 Kilometern mit sich herum fährt. Wir hoffen, er bringt Rik genau so viel Glück wie uns auf unserer bisherigen Reise.

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