Unterkünfte/Camping in Neuseeland

Nordinsel

Entlang der spektakulären Küstenlinie süd-westlich von Raglan liegt ein kleiner Campingplatz direkt an einem kleinen Bächlein in einem Tal. Der Platz ist über eine "Gravelroad", die enlang der Küste führt, erreichbar, bietet einfache Einrichtungen sowie einen Schwimmteich und ist nur ein paar Gehminuten mit spektakulärer Aussicht von einem menschenleeren Strand entfernt.
(GPS: S37 53.473 E174 46.387)

 




Das „Stony River Hotel“ in Okato circa 25 km südlich von New Plymouth wird von dem österreichischen Ehepaar Heimo & Renate geführt und bietet super leckeres deutsch-österreichisches wie auch typisch neuseeländisches Essen. Außerdem bietet das „Stony River Hotel“ gemütliche Zimmer sowie eine sichere Parkmöglichkeit für Motorräder.





Südinsel

Wer es nicht eilig hat, der findet auf der Rainbow Road, einer DER Offroad-Strecken auf der Südinsel gleich mehrere tolle Möglichkeiten sein Zelt aufzuschlagen.

Gut 40 km nach der Abzweigung vom Highway 63 bei Saint Arnaud findet sich der „Cold Water Creek“. Hier hat man die Möglichkeit direkt am gleichnamigen Creek sein Zelt aufzuschlagen. Kompost-Toiletten sind vorhanden, Trinkwasser muss man sich jedoch ggf. aus dem Creek filtern.

(GPS: S42 03.711 E172 55.370)

 




 Ein weiterer Zeltplatz mit spektakulärer Aussicht findet sich gut 35 km weiter südlich am Lake Tennyson. Auch hier finden sich Kompost-Toiletten.

(GPS: S42 12.588 E172 44.366)

 




Nahe dem kleinen Örtchen Waikari findet man am Hurunui Fluss einen weitläufigen Zeltplatz der von Freiwilligen aus der Gemeinde betrieben wird. Der Platz bietet zwar nur Trinkwasser und Toiletten, ist dafür aber mit 5 NZD pro Nacht und Nase unschlagbar günstig.

(GPS: S42 52.098 E172 46.066)

Direkt am Fluss kann umsonst gecampt werden.

(GPS: S42 52.209 E172 45.960)

 




Folgt man der Kiesstraße, die am Ostufer des Lake Pukaki (Mount Cook) nach Norden führt, so findet man immer wieder zwischen der Straße und dem Seeufer gelegene Plätzchen, die durch Bäume und Sträucher etwas abgeschirmt sind und so prima Übernachtungsspots abgeben. Da das Land eigentlich im Besitz der umliegenden Farmer ist sollte man es – wie jeden anderen Wildcamping Spot auch – mit entsprechendem Respekt behandeln und keinen Müll oder Toilettenpapier zurücklassen, sonst findet man auch dort bald schon „Freedom Camping prohibited“ Schilder, wie sie leider in vielen Teilen Neuseelands bereits zu finden sind.

(GPS: S44 10.113 E170 12.603)

 




Entlang des Hakataramea Pass, einem von zwei Offroad-Strecken die eine Abkürzung von Lake Tekapo am Highway 8 in Richtung Highway 83 im Süden bilden finden sich immer wieder mehr oder weniger versteckte Plätzchen entlang des gleichnamigen Hakataramea Creek. Da auch dieses Gebiet Farmland ist sollte man aus Rücksicht gegenüber den Eigentümern und zum Wohle aller nachfolgenden Reisenden darauf achten keine Hinterlassenschaften, weder in Form von Müll noch Toilettenpapier zurück zu lassen.

(GPS: S44 20.512 E170 35.403)

 




Entlang der knapp 90 km langen Old Dunstan Road, einer Offroad Strecke zwischen dem kleinen Örtchen Alexandra im Nordwesten und Dunedin im Südosten finden sich Aufgrund der Abgeschiedenheit der Strecke ebenfalls mehrere gute Möglichkeiten, sein Zelt aufzuschlagen. Für uns besonders empfehlenswert ist der Poolburn Dam, ein großer, eigentlich als Wasserreservoir genutzter See ca. 40 km südöstlich von Alexandra. Man kann sein Zelt ohne Probleme direkt am Ufer des Sees aufstellen, doch auch hier findet man bereits große Hinweisschilder, dass man seinen Camping-Müll gefälligst wieder mitzunehmen hat. Unter Umständen ist es also nur eine Frage der Zeit, bis man auch hier die ungeliebten „Freedom Camping prohibited“ Schilder findet, weil einige Leute ihren Dreck einfach nicht wieder mitnehmen.

(GPS: S45 17.938 E169 44.169)

 




 Der in der Nähe von Kaka Point gelegene “Hillview Campsite” ist ein privat betriebener Zeltplatz, der Toiletten und – gegen eine Gebühr von 2 NZD – auch eine heiße Dusche bietet. Außerdem verfügt der Platz über WiFi, das von 17 Uhr – 7 Uhr kostenlos ist. Erwähnenswert ist der Platz vor allem deswegen, weil er nur 10 NZD pro Nacht und Nase kostet, was in Anbetracht der Ausstattung ein wirklich günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis ist.

(GPS: S46 24.761 E169 43.206)

 




An Neuseelands tiefstem See “Lake Hauroko” findet man gleich zwei kostenlose DOC Zeltplätze. Dafür muss man aber auch eine gut 30 km lange Anfahrt über eine Schotterstraße in Kauf nehmen. Wir haben uns für den Zeltplatz direkt am Seeufer entschieden, der einen fantastischen Blick auf Lake Hauroko und die dichten Wälder des umliegenden Fjordland Nationalparks bietet. Leider hat der Platz neben einfachen Kompost-Toiletten auch myriaden von Sandfliegen zu bieten und so bleibt abzuwiegen, ob die spektakuläre Lage über die tierischen Plagegeister hinweg tröstet oder nicht.

(GPS: S45 59.381 E167 22.905)

 




Auf dem Highway zwischen Te Anau und Queenstown befindet sich ca. 5 km nach dem kleinen Örtchen Mossburn der „Mossburn Country Park“ Zeltplatz. Er ist privat betrieben und kostet 32 NZD pro Nacht für 2 Personen. Wir erwähnen den Platz jedoch trotzdem, da er uns aus verschiedenen Gründen besonders gefallen hat. 1. wimmelt es hier dank der etwas abgeschiedenen Lage nicht so von Backpackern in ihren klapprigen Bussen 2. bietet der Zeltplatz kostenloses WiFi und 3. bekommt man am Abend vom Besitzer eine kostenlose Führung zum Schafstall wo man nicht nur auf Du und Du mit den wolligen Zeitgenossen gehen kann, man erfährt auch jede Menge interessanter Dinge über die Schafzucht, die einen der Hauptwirtschaftszweige in Neuseeland darstellt.

(GPS: S45 39.090 E168 16.091)

 




Gut 20 km – diese sind jedoch ungeteert - westlich von Fox Glacier liegt der DOC Zeltplatz “Gillespies Beach“. Er liegt nur wenige Meter hinter den Dünen der Westküste und bietet einen tollen Blick auf die südlichen Alpen und den Fox Gletscher im Osten. Der Platz kostet 6 NZD pro Nacht und Nase und hat dafür Trinkwasser (aus Regentonnen) sowie Kompost-Toiletten zu bieten. Wir finden den Platz erwähnungswürdig, da er eine tolle Aussicht zu bieten hat, wenngleich sich dort auch myriaden von Sandfliegen wie auch anderen Campern in ihren Minivans tummeln.

(GPS: S43 24.488 E169 49.697)


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