Länderinfos Nordamerika

(Stand Dezember 2018)


Bereiste Länder: 2

 

Grenzübertritte: 6

 

Reisezeit gesamt (USA & Kanada):

5 Monate

(Mai 2016 bis Oktober 2016)

 

Gefahrene Kilometer:

ca. 24.000 km

Reiseroute mit dem Motorrad durch USA & Kanada - Tipps & Tricks

Verletzungen und Krankheiten:

   
Helmut: Bea:
  • Leichte Erkältung in Alaska
  • -                                           

Motorrad-defekte und Wartungsarbeiten:

   
Alperer: Dicke Rosi:
  • Gabelbuchsen & Gabelöl gewechselt
  • Öl & Ölfilter gewechselt (3x)
  • Kühlflüssigkeit gewechselt
  • Bremsflüssigkeit gewechselt
  • Rückschlagventil Kettenöler gereinigt
  • Ventilspiel eingestellt
  • Reifen gewechselt (2x)
  • Kettensatz gewechselt
  • Benzinleitung ersetzt
  • Standlichtbirne ersetzt
  • Platter Hinterreifen da sich ein Stück Draht in den Schlauch gebohrt hat -> Schlauch geflickt
  • Gabelbuchsen & Gabelöl gewechselt
  • Öl & Ölfilter gewechselt (3x)
  • Kühlflüssigkeit gewechselt
  • Bremsflüssigkeit gewechselt
  • Defekte Vergasermembran gewechselt & gereinigt & synchronisiert
  • Ventildeckeldichtung hinterer Zylinder ersetzt
  • Topcase Aufnahme Koferträger geschweisst
  • Ausgeschlagenen Lagersitz Hinterradnabe mit Metallplättchen & Klebstoff repariert
  • Ventilspiel eingestellt
  • Reifen gewechselt (2x)
  • Kettensatz gewechselt

Modifizierungen/Verbesserungen:

  • 15W Zusatzscheinwerfer von 4XLED gegen neuere Modelle mit 20W inkl. neuem Kabelsatz verbaut (dimmbar) >> Zum Motorradumbau
  • Lenkerstulpen aus Abdeckplane und Panzertape gegen die kalten und feuchten Bedingungen auf unserem Weg nach Alaska gebaut

Reifenverschleiss:

Auf unserer Fahrt durch die USA und Kanada waren wir auf Continental TKC 70 und Heidenau K60 Scout unterwegs.

Ausführliche Informationen zu den von uns verwendeten Reifen, dem Reifenverschleiß und unseren Erfahrungen mit diesen und anderen Reifenmarken findet ihr in unserem großen >> Langzeit-Reifentest.

Equipment-Defekte:

  • Reißverschluss-Schlitten an unseren SW-Motech Tankrucksäcken ersetzt
  • Sensorreinigung an unserer Nikon Spiegelreflex Kamera durchgeführt
  • Benzinkocher gereinigt
  • Defektes Ladegerät unserer Nikon Spiegelreflex Kamera repariert

Egal ob Bekleidung, Campingequipment, Elektronik oder vieles mehr, in unserer Rubrik >> Ausrüstung findet ihr nicht nur detaillierte Infos zu dem von uns verwendeten Equipment, sondern auch ausführliche Erfahrungsberichte zu ausgewählten Ausrüstungsgegenständen.

Länderfazit USA

Visum & Einreise:

  • Noch mind. 6 Monate gültiger Reisepass
  • B2 Touristenvisum: Vorab zu beantragen inkl. persönlichem Interview in der US-Botschaft (i.d.R. des Heimatlands). Das B2 Visum zu beantragen ist durchaus aufwendig, allerdings erlaubt es je Einreise eine verlängerte Aufenthaltsdauer von bis zu 6 Monaten sowie Multiple Entries über den gesamten Visa-Gültigkeitszeitraum von 10 Jahren

Ausführliche Informationen zum B2 Visum sowie zur Beantragung findet ihr auf der Seite der deutschen US Botschaft:

>> Infos zum B2 Visum

>> Beantragung B2 Visum

  • Alternativ: ESTA Reisegenehmigung online beantragen. Die Beantragung wird kurz vor der Einreise einfach online durchgeführt und erlaubt eine Aufenthaltsdauer von bis zu 3 Monaten, jedoch nur mit einem Single Entry.

Weiterführende Informationen und einen Link zur ESTA-Beantragung findet ihr auf der Seite der U.S. Customs and Border Protection:

>> Infos & Beantragung ESTA Reisegenehmigung

 

Motorradimport:

  • Fahrzeugpapiere
  • Vorab müsst ihr per Email (Imports@epa.gov) ein „EPA Nonresident exemption letter“ beantragen. Der Email-Antrag kann formlos an die genannte E-Mail-Adresse gestellt werden.

 

Eine mögliche Vorlage, wie ihr die Anfrage formulieren könnt, haben wir euch hier zur Verfügung gestellt:

 

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Vorlage formloser Antrag EPA Nonresident
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  • An der Grenze sind zusätzlich die beiden folgenden Zolldokumente vorzulegen:

EPA Form 3520-1

 

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EPA Form 3520-1-2017-07.pdf
Adobe Acrobat Dokument 645.9 KB

 

Mehr Infos zu diesem Formular findet ihr auf der Seite der United States Environmental Protection Agency:

>> Zum Formular sowie weiteren Infos

DOT Form HS-7

Download
DOT Form HS-7.pdf
Adobe Acrobat Dokument 189.9 KB

 

Beide Formulare sollten an großen Grenzen zur Verfügung stehen. Plant ihr an einer kleinen Grenze einzureisen ist es ggf. ratsam, die beiden Dokumente vorab aus dem Internet herunter zu laden und auszufüllen, da sich die Beamten an wenig frequentierten Grenzen nicht immer mit dem temporären Fahrzeugimport auskennen!

 

Hinweis der U.S. Customs and Border Protection:

Nonresidents may import a vehicle duty-free for personal use up to (1) one year if the vehicle is imported in conjunction with the owner's arrival. Vehicles imported under this provision that do not conform to U.S. safety and emission standards must be exported within one year and may not be sold in the U.S. There is no exemption or extension of the export requirements.

 

-> D.h. euer Fahrzeug darf nur maximal ein Jahr in den USA verbleiben, dann müsst ihr es wieder offiziell ausführen! Ausnahmen gelten für Oldtimer die älter als 25 Jahr sind. Mehr Infos dazu findet ihr auf den Hilfe-Seiten der U.S. Customs and Border Protection:

>> Weiterführende Informationen zum Fahrzeugimport in die USA

 

Achtung: Soweit wir wissen, genügt die Ausfuhr nach Kanada oder Mexiko NICHT!

 

Als Bestätigung, dass das Fahrzeug nach 12 Monaten ausgeführt wurde, müsst ihr erneut ein formloses Schreiben per Email (Imports@epa.gov) an die EPA schicken, dem ein offizieller Beleg der Ausfuhr – z.B. Export-Zolldokumente – als Beweis beigegefügt ist. Erst dann wird euer Fahrzeug aus dem System der EPA gelöscht.

 

Da sich die Import-Vorschriften ggf. über die Zeit ändern können, erkundigt euch bitte bei Bedarf über o. g. Links nach dem aktuellen Stand der Dinge!

 

Kfz-Versicherung:

  • Bisher konnte über den amerikanischen Anbieter Motorcycle Express (>> https://www.motorcycleexpress.com) sehr einfach online eine Kfz-Haftpflichtversicherung für temporär eingeführte Motorräder sowohl für die USA als auch Kanada abgeschlossen werden.

Vorteil: Einfach, schnell, Abwicklung komplett online möglich.

Nachteil: Deutlich teurer als bei einem regulären Versicherer.

 

Die Versicherung wird aktuell jedoch - angeblich wegen Konformitätsproblemen mit der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung - nicht angeboten!  Ab Anfang 2019 soll die Versicherung aber wieder verfügbar sein.

 

  • Alternativ könnt ihr für euer Motorrad bei einem der großen amerikanischen Versicherer wie z. B. Progressive                                        (>> www.progressive.com) eine Versicherung abschließen. Diese gilt i.d.R. auch für Kanada – im Zweifel jedoch den Deckungsbereich vom Versicherer bestätigen lassen. Ob die großen Versicherer aktuell ebenfalls wegen Problemen mit der EU-DSGVO keine Versicherungen anbieten, fragt ihr am Besten direkt an!

Vorteil: Die Policen sind i.d.R. deutlich günstiger als bei Motorcycle Express.

Nachteil: Der bürokratische Aufwand ist deutlich höher. Unter Umständen ist auch ein persönliches Telefonat mit der Versicherungsgesellschaft notwendig, da sich nicht alle Details per Email klären lassen.

 

Camping:

  • Wildcamping ist generell in allen dünn besiedelten Gebieten der USA möglich. Wir haben oft wild gecampt und nie Probleme erlebt.

In den Regionen, in denen z. B. Bären leben, ist jedoch besondere Sorgfalt und Vorsicht angebracht.

 

Die Amerikaner sind außerdem sehr bedacht auf den „Schutz“ ihres eigenen Landes und so sind „Private Property – No Trespassing“ Schilderer öfter als in anderen Ländern an der Tagesordnung. In Anbetracht der Affinität der Amis zu Schusswaffen sollte man sich auch lieber daran halten. Eine gute Quelle sowohl für freie wie auch bezahl-Campingplätze ist z. B. >> iOverlander. Die Anwendung ist auch als kostenlose App für euer Smartphone verfügbar.

  • In den USA gibt es eine Vielzahl an offiziellen Campingplätzen. Auch wenn man dort sein Zelt aufschlagen kann, so sind diese i. d. R. für große RVs konzipiert und bieten Zelt-Campern oft nur wenig Charme und Ausstattung für teures Geld.
  • Besser bedient ist man auf den Nationalpark oder State Park oder National/State Forest Campingplätzen, aber auch diese sind in der High Season oft schon Wochen im Voraus ausgebucht und es wird zum Glücksspiel, dort noch einen freien Platz zu ergattern.

Mehr Infos zum Campen in den US-Parks findet ihr auf der offiziellen Seite des >> Nationalpark Service. Dort kann man auch Campingplatz-Reservierungen vornehmen.

 

Straßennetz und Tankstellen:

  • Das Straßen- und Tankstellennetz in den USA ist sehr gut ausgebaut. Es gibt auch sehr viele 24h Tankstellen mit angeschlossenem Mini-Supermarkt.
  • Gerade in den dünn besiedelten Regionen kann es aber auch vorkommen, dass die Tankstellen – Road Houses – mehrere hundert Kilometer auseinander liegen. Für Motorräder mit nur geringer Reichweite bedeutet das die Routen genau zu planen bzw. ggf. extra Sprit mitzuführen!
  • Wenn man möchte, kann man aber in den USA auch nach wie vor tolle Offroad-Strecken unter die Räder nehmen. Ein Beispiel ist der legendäre >> Transamerica Trail oder der berühmt-berüchtigte >> Dalton Highway in Alaska.

Mehr Informationen zu Backcountry Roads speziell für Motorräder findet ihr z. B. auch auf der Seite >> Backcountry Discovery Roads (BDR)

 

TIPP: Auf der Seite gibt es spezielle BDR Straßenkarten für jeden amerikanischen Bundesstaat zu kaufen. Die Straßenkarten sind nicht ganz günstig, wer jedoch viel Offroad im Hinterland unterwegs sein will, für den lohnen sich die Karten auf jeden Fall!

 

Motorradwerkstätten & Reifen:

  • Motorrad-Fachwerkstätten und Reifenhändler finden sich in jeder Großstadt.

 

Geld:

  • Währung: US-Dollar (USD)
  • Aktueller Kurs (Dez 2018): 1 EUR : 1,13 USD
  • In jeder Ortschaft und an nahezu jeder Tankstelle/Roadhouse befindet sich ein ATM, an dem sich ohne Probleme Geld abheben lässt.
  • Auch die Bezahlung per Kreditkarte – vornehmlich American Express, aber auch VISA wird akzeptiert – ist in den USA sehr verbreitet.

 

Unterhaltskosten:

  • Im internationalen Vergleich liegen die USA in Punkto Lebenshaltungskosten auf Platz 19 von 101. Deutschland belegt Rang 29.Im Durchschnitt liegen die Lebenshaltungskosten in den USA um ca. 11 % höher als in Deutschland.

(Quelle: >> https://www.laenderdaten.info)

  • Was den Benzinpreis angeht, so kostet 1 Liter Benzin in den USA aktuell 0,73 €. In Deutschland liegt der aktuelle Benzinpreis im Vergleich bei 1,49 €/Liter. Die USA sind damit eines der wenigen „Erste Welt Länder“ das noch einen derart niedrigen Benzinpreis hat, was auf hohe staatliche Förderungen zurückzuführen ist.

 (Quelle: >> https://de.globalpetrolprices.com/gasoline_prices/, Stand 29.10.2018)

 

Telekommunikation & Internet:

  • Da die meisten Campingplätze und Motels/Hotels in den USA heutzutage mit WiFi ausgestattet sind, haben wir uns keine eigene SIM-Karte für die USA zugelegt.
  • Auch die Fastfood-Restaurants der großen, bekannten Ketten, die in den USA in jeder Stadt zu finden sind, sind ein guter Anlaufpunkt für kostenloses WiFi.
  • Oft genügt es, dort einen Kaffee oder ein 1$ Eis zu konsumieren und die Mitarbeiter lassen einen in Ruhe an einem der Tische am Laptop arbeiten. Teilweise verfügen die Schnellrestaurants sogar über Steckdosen an den Tischen um seinen Laptop während des Betriebs zu Laden.

Länderfazit Kanada

Visum & Einreise:

  • noch mind. 6 Monate gültiger Reisepass
  • Einreise per Flugzeug:

Staatsangehörige aus Ländern, die von der Visumspflicht befreit sind (u.a. Deutschland, Österreich, Schweiz):

Vor Einreise nach Kanada muss online ein Reiseerlaubnis „eTA“ (Electronic Travel Authorization) beantragt werden

Die Beantragung erfolgt direkt auf der Homepage der >> kanadischen Regierung

 

Kosten pro Person: $ 7 CAD

 

Gültigkeit: 5 Jahre

 

Max. Aufenthaltsdauer in Kanada: 6 Monate

 

Ggf. wird bei der Einreise die Weiter- oder Rückreise (Flugticket) überprüft

  • Einreise über Land:

Staatsangehörige aus Ländern, die von der Visumspflicht befreit sind (u.a. Deutschland, Österreich, Schweiz):

Ein eTA muss nicht vorab beantragt werden. Der Grenzbeamte entscheidet über die max. Aufenthaltsdauer von bis zu 6 Monaten.

Sonderfall: International Experience Kanada/Working Holiday

 

Alter: 18 – 35 Jahre + eine Reihe weiterer Voraussetzungen

 

Visa werden jährlich in einer Lotterie vergeben und berechtigen zu einem Aufenthalt von max. 12 Monaten, in denen auch gearbeitet werden darf.

 

Alle Infos zum IEC/WH sowie den Online Antrag findet ihr direkt auf der Homepage der >> kanadischen Regierung

 

Motorradimport:

  • Von den USA her einreisend sind keine gesonderten Zollformalitäten für die temp. Einfuhr eines Fahrzeugs nach Kanada notwendig, solange der Fahrzeughalter als Tourist einreist. Die „Aufenthaltsgenehmigung“ für das Fahrzeug ist an die Dauer der Aufenthaltsgenehmigung des Fahrzeughalters gekoppelt. Ausführliche Infos findet ihr auf der >> Transport Kanada Seite der kanadischen Regierung.

 

Kfz-Versicherung:

  • Bisher konnte über den amerikanischen Anbieter Motorcycle Express (>> https://www.motorcycleexpress.com) sehr einfach online eine Kfz-Haftpflichtversicherung für temporär eingeführte Motorräder sowohl für die USA als auch Kanada abgeschlossen werden.

Vorteil: Einfach, schnell, Abwicklung komplett online möglich.

Nachteil: Deutlich teurer als bei einem regulären Versicherer.

 

Die Versicherung wird aktuell jedoch - angeblich wegen Konformitätsproblemen mit der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung - nicht angeboten!  Ab Anfang 2019 soll die Versicherung aber wieder verfügbar sein!

  • Alternativ könnt ihr euer Motorrad bei einem der großen amerikanischen Versicherer wie z. B. Progressive (>> www.progressive.com) eine Versicherung abschließen. Diese gilt i.d.R. auch für Kanada – im Zweifel jedoch den Deckungsbereich vom Versicherer bestätigen lassen. Ob die großen Versicherer aktuell ebenfalls wegen Problemen mit der EU-DSGVO keine Versicherungen anbieten, fragt ihr am Besten direkt an!

Vorteil: Die Policen sind i.d.R. deutlich günstiger als bei Motorcycle Express.

Nachteil: Der bürokratische Aufwand ist deutlich höher. Unter Umständen ist auch ein persönliches Telefonat mit der Versicherungsgesellschaft notwendig, da sich nicht alle Details per Email klären lassen.

 

Camping:

  • Wildcamping ist generell in allen dünn besiedelten Gebieten Kanadas möglich. Wir haben sehr oft wild gecampt, vor allem in British Columbia und dem Yukon Territory und nie Probleme erlebt.

In den Regionen, in denen z. B. Bären leben, ist jedoch besondere Sorgfalt und Vorsicht angebracht.

 

Eine gute Quelle sowohl für freie wie auch bezahl-Campingplätze ist z. B. >> iOverlander. Die Anwendung ist auch als kostenlose App für euer Smartphone verfügbar.

  • In Kanada gibt es eine Vielzahl an offiziellen Campingplätzen. Auch wenn man dort sein Zelt aufschlagen kann, so sind diese i. d. R. für große RVs konzipiert und bieten Zelt-Campern oft nur wenig Charme und Ausstattung für teures Geld.
  • Besser bedient ist man auf den Nationalpark Campingplätzen, aber auch diese sind in der High Season oft schon Wochen im Voraus ausgebucht und es wird zum Glücksspiel, dort noch einen freien Platz zu ergattern.

Mehr Infos zum Campen auf öffentlichen Flächen in Kanada findet ihr auf der offiziellen Seite des >> Parks Kanada Service. Dort kann man auch Campingplatz-Reservierungen vornehmen.

 

Straßennetz und Tankstellen:

  • Das Straßen- und Tankstellennetz in Kanada ist sehr gut ausgebaut. Es gibt auch einige 24h Tankstellen mit angeschlossenem Mini-Supermarkt.
  • Gerade in den dünn besiedelten Regionen kann es aber auch vorkommen, dass die Tankstellen – Road Houses – mehrere hundert Kilometer auseinander liegen. Für Motorräder mit nur geringer Reichweite bedeutet das die Routen genau zu planen bzw. ggf. extra Sprit mitzuführen!
  • Wenn man möchte, kann man in Kanada aber auch nach wie vor tolle Offroad-Strecken unter die Räder nehmen. Ein Beispiel ist der legendäre >> Dempster Highway

Ausführliche Informationen zu Kanadas Backcountry Roads findet ihr z. B. auf der Seite >> Backcountry Kanada Travel

 

Motorradwerkstätten & Reifen:

  • Motorrad-Fachwerkstätten und Reifenhändler finden sich in jeder Großstadt.

 

Geld:

  • Währung: Kanadischer-Dollar (CAD)
  • Aktueller Kurs (Dez 2018): 1 EUR : 1,51 CAD
  • In jeder Ortschaft und an nahezu jeder Tankstelle/Roadhouse befindet sich ein ATM, an dem sich ohne Probleme Geld abheben lässt.
  • Auch die Bezahlung per Kreditkarte – vornehmlich American Express, aber auch VISA wird akzeptiert – ist in Kanada sehr verbreitet.

 

Unterhaltskosten:

  • Im internationalen Vergleich liegen Kanada in Punkto Lebenshaltungskosten auf Platz 22 von 101. Deutschland belegt Rang 29.  Im Durchschnitt liegen die Lebenshaltungskosten in Kanada um ca. 9 % höher als in Deutschland.

 (Quelle: >> https://www.laenderdaten.info/lebenshaltungskosten, Stand 2016)

  • Was den Benzinpreis angeht, so kostet 1 Liter Benzin in Kanada aktuell 0,93 €. In Deutschland liegt der aktuelle Benzinpreis im Vergleich bei 1,49 €/Liter. Kanada ist damit neben den USA eines der wenigen „Erste Welt Länder“ das noch einen derart niedrigen Benzinpreis hat, was auf niedrige Steuern und/oder hohe staatliche Förderungen zurückzuführen ist.

 (Quelle: >> https://de.globalpetrolprices.com/gasoline_prices/, Stand 29.10.2018)

 

Telekommunikation & Internet:

  • Da die meisten Campingplätze und Motels/Hotels in Kanada heutzutage mit WiFi ausgestattet sind, haben wir uns keine eigene SIM-Karte für Kanada zugelegt.
  • Auch die Fastfood-Restaurants der großen, bekannten Ketten, die in Kanada in vielen Städten zu finden sind, sind ein guter Anlaufpunkt für kostenloses WiFi. Oft genügt es, dort einen Kaffee oder ein 1$ Eis zu konsumieren und die Mitarbeiter lassen einen in Ruhe an einem der Tische am Laptop arbeiten. Teilweise verfügen die Schnellrestaurants sogar über Steckdosen an den Tischen um seinen Laptop während des Betriebs zu Laden.

Motorrad- und Personen-Transport

Motorradtransport Nordamerika - Europa

Um unsere Motorräder von Kanada zurück nach Europa zu transportieren, nutzten wir das attraktive „Fly your Bike“ Angebot von Air Canada Cargo. Leider ist es nicht möglich, Motorräder von oder nach USA zu verfliegen. Air Canada Cargo bedient mittlerweile aber 19 kanadische und europäische Flughäfen, die als Ziel- oder Abflughafen genutzt werden können.

 

Sehr ausführliche Informationen zum „Fly your Bike“ Programm, den beteiligten Flughäfen und dem allgemeinen Ablauf der Verfliegung findet ihr auf der Homepage von >> Air Canada Cargo

 

Der Transportpreis je Motorrad lag in 2016 bei 1.395,00 USD von Vancouver nach London.

 

Für Luftfracht ist dieser Preis unschlagbar günstig und da wir in Europa nicht mehrere Wochen auf die Ankunft unserer Motorräder warten wollten, haben wir uns in diesem Fall das erste Mal auf unserer Reise gegen den Transport via Seefracht sondern für Luftfracht entschieden.

 

TIPP: Bucht man auch seinen Flug bei Air Canada, so bekommt man zusätzlich Prozente! Trotzdem lohnt sich aber der Vergleich mit anderen Airlines.

 

Auf o. g. Homepage von Air Canada Cargo werden einem die Abläufe und benötigten Unterlagen sehr genau erklärt und bei Fragen steht ein Shipping Agent zur Verfügung, der jede unserer Fragen beantwortet und uns sehr gut durch den kompletten Verfliegungsprozess inklusive Zollabfertigung, Dangeres Goods Certificat usw. geleitet hat.

 

Fazit unserer ersten Verfliegung mit Air Canada Cargo: Ein sehr reibungsloser Ablauf sowohl was das organisatorisch sowie das Handling der Bikes vor Ort im Flughafen-Cargo-Terminal in Vancouver als auch in London betraf. Wir können das „Fly your Bike“ Programm daher nur empfehlen!

Alle auf der Seite „Länderinfos Nordamerika“ von uns für euch zusammen getragenen Informationen haben wir nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert.

 

Trotzdem können wir für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben keine Gewähr übernehmen, da sich vor allem die Gesetzeslage und die Vorschriften oft schnell ändern.

 

Im Zweifel solltet Ihr die von uns zur Verfügung gestellten Informationen auf Aktualität prüfen und verifizieren!

 

PS: Ihr habt Updates zu einem der Themen auf dieser Seite? Dann lasst uns diese Bitte zukommen! So können wir die Seite „Länderinfos Nordamerika“ für euch und andere Motorradreisende so aktuell wie möglich halten. Vielen Dank!

 


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