Fazit Südostasien

Bereiste Länder: 7

 

Grenzübertritte: 11

 

Reisezeit gesamt (SOA): 7 Monate

 

Zurückgelegte Kilometer (SOA): 16.519 km

 

Umfaller/Stürze Bea:

      1 x Thailand

2 x Laos

           1 x Timor-Leste

 Umfaller/Stürze Helle:

1 x Laos

                      1 x Flores/ Indonesien

 

Verletzungen/Krankheiten Bea:

-2 x Hohes Fieber (Gott sei Dank keine Malaria sondern nur die dummen Klimaanlangen!) (Thailand + Kambodscha)

 -Aufgeschürfter Ellenbogen und blaue Flecken nach Motorradsturz (Thailand)

-Starke Prellung, Überdehnung und Schwellung rechtes Knie und Unterschenkel nach Motorradsturz (Laos)

 -Barotrauma samt geplatztem Trommelfell und Mittelohrentzündung nach Anfängertauchkurs (Thailand)

 -Lebensmittelvergiftung (Malaysia)

 

Verletzungen/Krankheiten Helle:

-Verdacht auf Blutvergiftung nachdem er barfuß in einen rostigen Nagel gestiegen war (Kambodscha)

 -1 x Lebensmittelvergiftung (Thailand)

 -Barotrauma und Mittelohrentzündung nach Anfängertauchkurs (Thailand)




Defekte und Wartungsarbeiten Alperer:

 

- Gebrauchtes Federbein von der Firma Fejfar überholen und

  mit härterer Feder bestücken lassen und selbiges ausge-

  tauscht (Bangkok/Thailand)

- Staubmanschette Hauptbremszylinder erneuert

  (Bangkok/ Thailand)

- Blinkerschalter gereinigt (Kambodscha)

- Batterie regelmässig befüllt

- Luftfilter gereinigt (Thailand)

- Stecker vom Laderegler verschmort, daher Kontakte verlötet

  (Thailand)

- Kofferträger rechts angebrochen und darum schweißen

  lassen (Insel Sumatra/Indonesien)

- Kettensatz erneuert (Bangkok/ Thailand)

- Rücklichtbirne gewechselt (Laos)

- Bremsbeläge hinten gewechselt (Thailand)

- Batterie ersetzt (Süd-Thailand)

- Blinkerbirne rechts hinten ersetzt (Insel Lombok/Indonesien)

Defekte und Wartungsarbeiten Dicke Rosi:

 

- Staubmanschette Hauptbremszylinder erneuert

  (Bangkok/Thailand)

- Verbogene Gabelbrücken ersetzt (Bangkok/Thailand)

- Staubmanschetten Gabel ersetzt (Bangkok/Thailand)

- 2 x Spiegel ersetzt (Thailand)

- Zündeinheit ausgewechselt und gelötet (Kambodscha)

- Batterie regelmässig befüllt

- Wackelkontakt Zusatzscheinwerfer repariert (Laos)

- Kettensatz erneuert (Bangkok/ Thailand)

- Bremsbeläge vorn gewechselt (Thailand)

- 2 x Birne von Zusatzscheinwerfer ersetzt (Indonesien)


Reifenverschleiß:

Ausführliche Informationen zu den von uns verwendeten Reifen, dem Reifenverschleiß und unseren Erfahrungen mit verschiedenen Reifenmarken findet ihr in unserem großen Langzeit-Reifentest.



 Defekte am Equipment:

-Nolan X-Lite Helm X-550: Sonnenvisier von Bea´s Helm ließ sich nach Sturz in Thailand nicht mehr zuschieben da der Mechanismus beschädigt war

 -> konnte Helle reparieren

 

-Das bereits in der Mongolei nach Sturz gebrochene Sonnenschild (Bea´s Helm) musste immer wieder mit Sekundenkleber nachgeklebt werden, da die Verbindung nach einiger Zeit wieder gebrochen ist

 

-Neuer Satz Bayernflaggen binnen weniger Wochen wieder total zerfleddert vom Fahrtwind

 

-Alpine Stars Motocross-Stiefel: Naht zwischen Leder und Plastik an der Ferse bei Helle Stiefeln bereits in Osteuropa gebrochen

-> in Bangkok nähen lassen

 

-Dieselben Nähte bei Bea in Indonesien aufgegangen

-> nicht reparieren lassen

 

Bei Helles Stiefeln im vorderen Bereich über den Zehen ist das Leder aufgerissen

-> nicht reparieren lassen

 

-Beide Paar Stiefel haben die Metallnieten an der Stiefelspitze verloren und die Sohle wird im Bereich der Fußrasten merklich dünner

 

-Nordisk Norheim 3 SI Zelt: Reißverschlüsse nach Sandsturm im Sandsee des Mt. Bromo extrem schwergängig

-> vorsichtig gereinigt und geölt, gehen wieder etwas besser aber nicht mehr optimal

 

-Stretchschnüre von unserem Nordisk Minitisch gerissen

-> Schnüre ausgewechselt



Länderfazits

 Thailand:

-In jedem Ort kann einfach eine erschwingliche Unterkunft gefunden werden

-Es gibt keine offizielle Campingplätze, wir haben nur zweimal wild gecampt (starke Besiedelung; schlechte Zugänglichkeit durch Felder und Regenwald; Unterkünfte billig)

-Unterkünfte bereits ab 5 USD pro Nacht für zwei Personen zu haben

-Tankstellen im ganzen Land ausreichend vorhanden, es gibt überall mindestens 92 Oktan Benzin

-Banken/ATMs im ganzen Land ausreichend vorhanden

-Supermärkte und lokale Märke im ganzen Land ausreichend vorhanden, Essen an Straßenständen jedoch wesentlich billiger als selbst kochen

-Straßen relativ gut

-Polizei und Behörden unserer Erfahrung nach nicht korrupt, wurden nie nach „Bagschisch“ gefragt oder unbegründet abgezockt



Kambodscha:

-In fast jedem Ort kann einfach eine erschwingliche Unterkunft gefunden werden, nur in den sehr ländlichen Gegenden gibt es kaum Guesthouses

-Es gibt keine offiziellen Campingplätze, wir haben nicht wild gecampt (starke Besiedelung; starke Überschwemmungen; Minengefahr; Unterkünfte billig)

- Unterkünfte bereits ab 5 USD pro Nacht für zwei Personen zu haben

-Tankstellen im ganzen Land ausreichend vorhanden, es gibt überall mindestens 92 Oktan Benzin

-Banken/ATMs nur in größeren Städten vorhanden

-Lokale Märke und kleine Stände im ganzen Land ausreichend vorhanden, Essen an Straßenständen jedoch wesentlich billiger als selbst kochen; richtige Supermärkte nur in den Großstädten

-Straßen unterschiedlich, meist jedoch ganz okay; Verkehr, vor allem in den Ballungszentren und Hauptverkehrsstrecken oft katastrophal und gefährlich

-Polizei und Behörden versuchen unserer Erfahrung nach öfters einmal sich an den Touristen zu bereichern, sei es durch „Stempel“-Gebühren an der Grenze oder Polizeikontrollen, bei denen Strafen schwarz abkassiert werden;

-Wichtig: Immer seinen Internationalen Führerschein dabei haben!

-Es darf wärend des Tages nicht mit Licht gefahren werden, somit Licht ausschalten oder Scheinwerfer abkleben!



 Laos:

-In fast jedem Ort kann einfach eine erschwingliche Unterkunft gefunden werden, nur in den sehr ländlichen Gegenden gibt es kaum Guesthouses

-Es gibt keine offizielle Campingplätze, wir haben nur zweimal wild gecamt (starke Besiedelung; starke Überschwemmungen; Minengefahr; Unterkünfte billig)

-Unterkünfte bereits ab 5 USD pro Nacht für zwei Personen zu haben

-Tankstellen im ganzen Land ausreichend vorhanden, vor allem in kleineren Dörfern im Westen und Norden gab es allerdings oft nur Benzin aus Benzinfässern, die per Handpumpe betrieben wurden

-Banken/ATMs nur in größeren Städten vorhanden

-Lokale Märke und kleine Stände im ganzen Land ausreichend vorhanden, Essen an Straßenständen jedoch wesentlich billiger als selbst kochen; richtige Supermärkte nur in den Großstädten

-Straßen unterschiedlich, vor allem in der nördlichen Bergregion oft schlecht; anspruchsvolle Offroadstrecken in ländlichen Gegenden (z. B. Bolaven Plateau); alle Hauptstrecken jedoch geteert

-Polizei unserer Erfahrung nach nicht korrupt, wurden nie nach „Bagschisch“ gefragt oder unbegründet abgezockt, bei der Einreise von Kambodscha kommend mussten wir an der Grenze jedoch „Stempelgebühr“ bezahlen

-Es darf wärend des Tages nicht mit Licht gefahren werden, somit Licht ausschalten oder Scheinwerfer abkleben!



 Malaysia:

-In jedem Ort kann einfach eine Unterkunft gefunden werden, Preise jedoch teurer als Thailand/Kambodscha/Laos bei oft schlechterem Standard

-Es gibt keine offizielle Campingplätze, wir haben nicht wild gecampt (starke Besiedelung; Unterkünfte billig)

-Unterkünfte bereits ab 10 USD pro Nacht für zwei Personen zu haben Tankstellen im ganzen Land ausreichend vorhanden, es gibt überall mindestens 92 Oktan Benzin

-Banken/ATMs in größeren Städten vorhanden

-Kleine Supermärkte und lokale Märke im ganzen Land ausreichend vorhanden, Essen an Straßenständen jedoch wesentlich billiger als selbst kochen

-Straßen sehr gut

-Standard im Land generell sehr westlich und fortschrittlich

-Polizei und Behörden unserer Erfahrung nach nicht korrupt, wurden nie nach „Bagschisch“ gefragt oder unbegründet abgezockt



 Singapur (hier waren wir ohne Motorräder!):

-Unterkünfte relativ teuer, keine Zeltplätze vorhanden

-Geschäfte und Preise wie in jeder westlichen Großstadt

-Überall Banken/ATMs

-Straßen sehr gut

-Essen auch in Essensbuden relativ teuer

-Polizei und Behörden unserer Erfahrung nach nicht korrupt, wurden nie nach „Bagschisch“ gefragt oder unbegründet abgezockt

-Unserer Erfahrung nach das westlichste Land ganz Südostasiens



 Indonesien:

-In vielen Orten kann eine Unterkunft gefunden werden, nur in den sehr ländlichen Gegenden gibt es kaum Guesthouses, Zimmerstandard niedrig, Preise für Südostasien eher hoch

-Es gibt keine offizielle Campingplätze, wir haben nur einmal gecampt (starke Besiedelung; schlechte Zugänglichkeit durch Felder und Regenwald; Böden durch Regenzeit aufgeweicht; Unterkünfte billig)

-Unterkünfte bereits ab 10 USD pro Nacht für zwei Personen zu haben

-Tankstellen im ganzen Land ausreichend vorhanden, vor allem in kleineren Dörfern gab es allerdings oft nur Benzin aus Benzinfässern die per Handpumpe betrieben werden; an vielen Tankstellen war Benzin ausverkauft und man musste am Straßenstand die überteuerte 1,5 L PET-Flasche Benzin kaufen

-Banken/ATMs nur in größeren Städten vorhanden

-Lokale Märke und kleine Stände im ganzen Land ausreichend vorhanden, Essen an Straßenständen jedoch wesentlich billiger als selbst kochen; richtige Supermärkte nur in den Großstädten

-Straßen größtenteils schlecht (Schlaglöcher, Baustellen, oftmals ungeteert, Überschwemmungen) und Verkehr katastrophal

-Polizei unserer Erfahrung nach nicht korrupt, wurden nie nach „Bagschisch“ gefragt oder unbegründet abgezockt



 Timor-Leste:

-In vielen Orten kann eine Unterkunft gefunden werden, nur in den sehr ländlichen Gegenden gibt es kaum Guesthouses, Zimmerstandard niedrig, Preise für Südostasien durch US-Dollar sehr hoch (15 USD aufwärts)

-Es gibt keine offizielle Campingplätze, wir haben nicht gecampt da wir aus Zeitmangel nur von der Grenze bis in die Hauptstadt Dili gefahren sind

-Tankstellen im ganzen Land ausreichend vorhanden, vor allem in kleineren Dörfern gab es allerdings oft nur Benzin aus Benzinfässern die per Handpumpe betrieben wurden oder Straßenstände, die überteuerte 1,5 L PET-Flaschen mit Benzin verkaufen

-Banken/ATMs nur in größeren Städten vorhanden

-Lokale Märke und kleine Stände im ganzen Land ausreichend vorhanden, Essen an Straßenständen jedoch wesentlich billiger als selbst kochen; richtige Supermärkte nur in den Großstädten

-Straßen größtenteils schlecht (Schlaglöcher, Baustellen), jedoch kein starker Verkehr

-Polizei unserer Erfahrung nach nicht korrupt, wurden nie nach „Bagschisch“ gefragt oder unbegründet abgezockt



Tipps & Tricks

 -Tipp Nr. 1:

In Südostasien lieber nicht auf die Richtungsangaben der Einheimischen verlassen. Sie wollen ihr Gesicht nicht verlieren und so zeigen sie lieber in irgendeine Richtung als zuzugeben, dass sie den Weg zum nächsten Supermarkt, Guesthouse usw. nicht kennen!

 

-Tipp Nr. 2:

Wir empfanden wild campen eher als schwierig da die Bevölkerungsdichte in Südostasien sehr hoch ist und wir so nur schlecht ein für uns persönlich sicheres Plätzchen finden konnten. Außerdem waren in unserem Fall viele Flächen durch Überflutung, Reiseanbau oder matschigen Boden durch starken Regen nicht zugänglich. Vor allem in Indonesien bekamen wir die Regenezeit voll ab und da wir jeden Nachmittag eine unfreiwillige Dusche von oben bekamen, haben wir uns oft bewusst für eine günstige Unterkunft entschieden, um uns und unsere Sachen trocknen zu können.

 

-Tipp Nr. 3:

Traveller-Chequs sind völlig unnötig, da man in ganz Südostasien problemlos mit Visa- bzw. MasterCard Bargeld abheben kann!

Einziges Manko: Manche Banken haben Abhebelimits oder verlangen Gebühren von bis zu 4 USD pro Abhebung (u. a. Thailand und Kambodscha)

 

-Tipp Nr. 4:

Fast jedes Guesthouse in Südostasien bietet kostenlosen Internetzugang an. Ein eigener Internetstick ist daher unnötig

 

-Tipp Nr. 5:

Telefonkarten für´s Handy sind in ganz Südostasien zu Spottpreisen zu haben und auch die Kosten für Telefonate sind sehr günstig

 

-Tipp Nr. 6:

Falls man doch mal auf ein öffentliches Transportmittel (TukTuk, Roller, Taxi) angewiesen ist, unbedingt auf das Taxometer bestehen oder, wenn kein Taxometer vorhanden, vorher z. B. im Guesthouse erkundigen wie viel die Fahrt kosten darf, da hier sehr gerne beschissen wird was nur geht!

 

-Tipp Nr. 7:

KfZ-Haftpflichtversicherungen kann man normalerweise direkt bei der Einreise in das jeweilige Land an der Grenze abschließen. Für Kambodscha und Laos hatten wir keine Versicherung, weil wir die Bude des örtlichen Versicherers nicht gefunden haben :-) Für Thailand hatten wir eine Online-Versicherung, für Indonesien und Timor-Leste… naja, wieder keine Bude zu finden! :-)

Wir wurden in 7 Monaten nur 2 x von der Polizei aufgehalten (Kambodscha) und beide Male haben sich die Beamten mehr für Bagschisch als KfZ-Haftpflichtversicherungen interessiert! :-)

 

-Tipp Nr. 8:

Speziell in und um die touristischen Zentren in Kambodscha ist die Polizei scharf darauf Geld von den Touristen zu kassieren, also immer nach Vorschrift fahren und immer den Internationalen Führerschein dabei haben!

 

-Tipp Nr. 9:

In Kambodscha und Laos darf man am Tag nicht mit Licht fahren! Nur Polizei und Krankenwagen dürfen tagsüber mit Licht fahren. Falls man das Licht nicht ausmachen kann dann abstecken! Wir mussten in Sihanoukville (Kambodscha) nach zähen Verhandlungen mit der Polizei je 3 USD Zahlen. Auf den Erklärungsversuch, dass man bei unseren Motorrädern das Tagfahrlicht nicht ausschalten kann, hieß es: Dann mach einen Pappkarton vor´s Licht! :-)

 

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