Fazit Neuseeland

 Bereiste Länder: 1

 

Grenzübertritte: 1

 

Reisezeit gesamt (NZ): 3 1/2 Monate

 

Zurückgelegte Kilometer (NZ): 11.209 km

 

Umfaller/Stürze Bea:

      3 x

 

Umfaller/Stürze Helle:

     -

 

Verletzungen/Krankheiten Bea:

- Mal wieder eine Beule am Schienbein, ein verstauchtes Handgelenk, ein aufgeschürfter Ellenbogen und eine kleine „Hupenprellung“ :-)

 

Verletzungen/Krankheiten Helle:

    - Drei Wespenstiche an Hals und Brust




Defekte und Wartungsarbeiten Alperer:

 

- Bremslichtschalter hinten gereinigt

- Riss im Motorschutz geschweißt

- Rücklicht auf Grund von abvibrierten Kontakten ersetzt

- Heizgriff links verklebt

- div. Risse in der Verkleidung mit Epoxy verklebt

- Öl und Kühlflüssigkeit gewechselt

- Bremsbeläge hinten gewechselt

Defekte und Wartungsarbeiten Dicke Rosi:

 

- Lichtschalter Zusatzscheinwerfer ersetzt

- Windschild und Verkleidung nach Umfaller geklebt

- Beide Spiegel nach Umfaller ersetzt

- Gerissene Speichen im Vorderrad ausgetauscht

- Fußrastenhalter rechts nach Sturz stark verbogen ->

  provisorisch ausgerichtet

- Sturzbügel und Koffer links nach Unfall stark verbogen ->

  ausgerichtet, vernietet und verklebt

- Heizgriff links neu verklebt

- Kupplungszug ersetzt

- Ventildeckel des hinteren Zylinder abgedichtet

- Zündkerzen gewechselt

- div. Risse in der Verkleidung mit Epoxy verklebt

- Öl und Kühlflüssigkeit gewechselt


Reifenverschleiß:

Ausführliche Informationen zu den von uns verwendeten Reifen, dem Reifenverschleiß und unseren Erfahrungen mit verschiedenen Reifenmarken findet ihr in unserem großen Langzeit-Reifentest.



 Defekte am Equipment:

- Gewinde des Feinjustierers unseres Primus-Kocher gereinigt

 

- O-Ring am Hauptregler unseres Primus-Kochers defekt. O-Ring ausgetauscht und Kocher auf Grund schlechter Brennleistung gereinigt

 

- Exped SIM Lite 3.8 Schlafmatte nach Defekt auf Garantie ausgetauscht (Verklebung reißt von innen, bereits der dritte Austausch mit jeweils demselben Defekt!)

 

- Wackelkontakt an unserem SENA Interkom zwischen Haupteinheit und Grundplatte

-> Kontakte gereinigt

 

- Nikon D 5100 Spiegelreflexkamera Sensorreinigung durchgeführt

- Gummikappe über der Antenne unseres Garmin 60 CSX GPS äußerst porös und nicht mehr wasserdicht -> Kappe ersetzt



Länderfazit

 Visum & Einreise:

- Da wir schon von mehreren Reisenden gehört haben, dass ihnen der Flug nach Neuseeland verweigert wurde, weil sie kein Rück- bzw. Weiterflugticket vorweisen konnten, haben wir vorsichtshalber ein voll rückerstattbares Rückflugticket nach Australien gebucht.

Wir haben uns hier für den Flexi-Tarif von Quantas entschieden, da der Internetauftritt der Fluggesellschaft eine volle Rückerstattung ohne Stornierungskosten verspricht. Als wir in Brisbane für unseren Flug eingecheckt haben, wurde tatsächlich nach einem Weiterflugticket gefragt und dieses dann auch ganz genau geprüft, bevor wir die Bordkarten für unseren Flug erhielten.

Als wir jedoch in Neuseeland versucht haben, unsere Tickets zu stornieren, wurde uns online nur ein 12 Monate gültiger Gutschein und keine Rücküberweisung des bezahlten Betrags auf unsere Kreditkarte angeboten. Eine persönliche Nachfrage im Quantas-Büro am Flughafen von Auckland ergab dann Gott sei Dank, dass der bezahlte Betrag abzüglich einer Stornierungsgebühr – von der im Internet NICHTS zu lesen war – auf unsere Kreditkarte zurück überwiesen werden kann, was die Quantas Mitarbeiterin dann auch sofort veranlasste. Online wäre diese Rücküberweisung - warum auch immer - jedoch nicht möglich gewesen.

 

- Bei der Einreise am Flughafen Auckland wird automatisch im Rahmen des sog. „Visa-Waiver Program“ ein drei Monate gültiges, kostenfreies „Visa on Arrival“ ausgestellt

 

- Das „Visa on Arrival“ kann ohne Probleme um weitere 3 Monate verlängert werden. Dafür muss ein sog. „Visitors Visa“ beantragt und die Unterlagen in Papierform bei einem Büro der „Immigration New Zealand“ eingereicht werden (www.immigration.govt.nz).

 

Camping:

- Es gibt nicht ganz so viele Campingplätze wie in Australien, aber denn sind die Inseln gut erschlossen. Auch die Preise für 2 Personen/Nacht beginnen ab 15 NZD und sind damit etwas günstiger als in Australien

 

- Die Campingplätze bieten in der Regel auch Cabins an. Der Preis für eine einfache Cabin für 2 Personen/Nacht beginnt ab 35 NZD

 

- Das Department of Conversation, kurz „DOC“ genannt, bietet ebenfalls Campingplätze von extrem basic mit einfachem Plumpsklo und Wasser aus dem nächsten Bach bis hin zu gut ausgestattet mit heißer Dusche und Cabins.

 

Die Preise auf den DOC Campingplätzen reichen von kostenlos bis 15 NZD pro Person und Nacht, je nach Standard des Campingplatzes. In der Regel muss man sich selbst „einchecken“, indem man eine kleine Karte mit Namen & Kfz-Kennzeichen ausfüllt und diese zusammen mit den Campinggebühren in eine kleine Metallbox schmeißt. Unserer Erfahrung nach kommen die Ranger des DOC relativ oft auf die Campingplätze um zu kontrollieren, ob auch alle Camper brav ihre Gebühren bezahlt haben. Auf den kostenlosen Plätzen sieht man dagegen so gut wie nie Ranger.

 

In jeder Touristeninformation bekommt man eine kleine kostenlose Karte, in der fast alle DOC Campingplätze der Nord- und Südinsel eingezeichnet sind. Detailliertere Informationen zu allen Plätzen und vor allem auch eine Übersicht aller kostenlosen Plätze (die leider nicht alle in o. g. Karte zu finden sind!) findet man auch auf der DOC Homepage

 

- Wild Campen ist unserer Erfahrung nach überall in Neuseeland möglich. Allerdings sind große Teile der Nordinsel sehr dicht besiedelt oder durch eingezäunte Viehweiden schlecht zugänglich. Auch sind viele Gemeinden auf Grund von Vermüllungsproblemen durch die Heerschaaren an Miet-Campern dazu übergegangen, auf ihrem kompletten Gemeindegebiet das wilde zelten zu untersagen. So z. B. auf der bei Touristen sehr beliebten Coromandel Peninsula auf der Nordinsel, die mit großen „Freedom Camping Prohibited“ Schildern aufwartet.

 

An dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“ an all die hirnlosen (Minivan)-Camper, die ihre Hinterlassenschaften und ihren Müll einfach überall liegen lassen und wegen denen das wilde Zelten in Neuseeland nun immer weiter restriktiert wird!

 

Auf der wesentlich dünner besiedelten Südinsel hatten wir jedoch nie Probleme herrliche Flecken zum wild campen zu finden, vorausgesetzt wir waren abseits der gängigen Touristenattraktionen unterwegs.

 

Straßennetz & Tankstellen:

- Tankstellen sind auf der Nord- wie auch auf der Südinsel ausreichend vorhanden, es gibt überall mindestens 92 Oktan Benzin.

 

- In Neuseeland herrscht Linksverkehr

 

- Der Fahrstil der Neuseeländer ist dem der Deutschen unserer Meinung nach sehr ähnlich

 

- Das Verkehrsaufkommen in den Ballungsräumen, speziell in und um Auckland herum, kann manchmal ganz schön zäh sein. Auf dem Land hingegen kann es einem aber auch mal passieren, dass man die Straßen für sich alleine hat. Trotzdem sollte man nicht unachtsam werden, denn einige Male trafen wir direkt hinter Kurven auf riesige Schafherden, welche die Straße blockierten!

 

- Der Straßenzustand der Highways ist sehr gut.

 

- Manche Nebenstrecken weisen viele Schlaglöcher und geflickte Stellen sowie Riesel und durch die landwirtschaftliche Nutzung verdreckte Stellen auf, hier ist trotz oder gerade wegen der vielen herrlich kurvigen Strecken Vorsicht geboten!

 

- Der Zustand der Offroad-Tracks variiert je nach Jahreszeit und Instandhaltung von sehr guter Kiesstraße bis grobsteinig mit Felsen, kleineren und größeren Wasserdurchfahrten und durchaus steilen und engen Kurven

 

- Plant man eine der etwas längeren Offroad-Tracks wie die „Rainbow Road“ oder die „Old Dunstan Road“, so informiert man sich am besten vor Ort über den Pistenzustand und die Wettervorhersage, denn manche Strecken wie die „Old Dunstan Road“ sind reine Schön-Wetter-Straßen („Dry Weather Road“). Das hat aber weniger damit zu tun, dass die Kiwis beim Biken nicht nass werden wollen, sondern weil sich die Lehmpisten oft schon bei geringem Niederschlag in rutschige, klebrige kaum mehr befahrbare Pisten verwandeln.

 

- Uns hat in 3 1/2 Monaten nicht ein einziges Mal die Polizei aufgehalten. Trotzdem haben wir unsere Motorräder offiziell registriert und eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen, die in Neuseeland Pflicht ist.

 

Wir waren bei der „Vehicle Testing New Zealand“, kurz VTNZ (www.vtnz.co.nz) genannt, da wir dort nicht nur den neuseeländischen TÜV machen lassen, sondern auch gleich noch eine Haftpflicht-Versicherung abschließen konnten.

 

Für ein Motorrad haben wir bezahlt:

 

41 NZD für die „Warrant of Fitness“ (WoF), gültig für 6 Monate

 

50 NZD für die „Registration for visitors overseas vehicle“ (Formular MR2c – diese Info kann durchaus nützlich sein, da die nette Dame in unserer VTNZ Filiale nämlich keinen blassen Schimmer von ausländischen Fahrzeugen hatte!). Gültig für 6 Monate.

 

Die Registrierung beinhaltet auch eine Personen-Haftpflichtversicherung, die sog. ACC Levy (Accident Compensation Corporation Levy), eine Art staatliche Pflicht-Unfall-Haftpflichtversicherung für alle Fahrzeughalter.

 

Achtung: Die ACC Levy deckt nur Personen- jedoch keine Sachschäden ab! Wer sein Fahrzeug auch bezüglich Sachschäden versichern will, muss eine separate sog. Third Party Insurance abschließen!

 

Wir haben bei uns bei NAC Insurance ein Angebot für eine zusätzliche Kfz-Sachschaden-Haftpflichtversicherung erstellen lassen. Kostenpunkt 135 NZD pro Motorrad für 3 Monate (www.nac.co.nz/vehicle-insurance-products/motorcycle-insurance). Auf Grund des doch relativ hohen Preises haben wir uns schlussendlich gegen diese Zusatzversicherung entschieden.

 

Um die Motorräder bei der VTNZ zu registrieren, mussten wir unsere Pässe, Fahrzeugscheine und Carnets vorlegen.

 

Reist man vor Ablauf der sechsmonatigen Gültigkeit aus, kann man die o. g. Registrierung bei der VTNZ stornieren und sich die zu viel bezahlte Gebühr erstatten lassen. Hierfür muss man das Formular MR15 ausfüllen und – ganz wichtig! – den WoF-Aufkleber vom Motorrad entfernen und bei der VTNZ abgeben.

 

Einziges Problem: die VTNZ erstattet die Gebühr nicht bar, sondern nur per Verrechnungsscheck an eine neuseeländische Adresse. In unserem Fall hat die VTNZ für die Zusendung der Verrechnungsschecks fast 3 Wochen gebraucht und da waren wir natürlich schon über alle Berge… :-/

 

Motorradwerkstätten & Reifen:

- wenn man keine bestimmte Markenwerkstatt sucht, so findet sich in jedem größeren Ort eigentlich eine Motorradwerkstatt

 

- große Markenwerkstätten gibt es nur in den Großstädten wie Auckland, Wellington und Christchurch

 

- auch bei Reifen gilt, legt man keinen Wert auf eine spezielle Marke oder ein spezielles Modell, so bekommt man i. d. R. in jeder Motorradwerkstatt eine kleine Auswahl passender Reifen

 

Essen & Geldmittel:

- Banken/ATMs sind im ganzen Land ausreichend vorhanden, es kann aber auch fast überall mit den gängigen Kreditkarten bezahlt werden

 

- Supermärkte sind im ganzen Land ausreichend vorhanden, aber auch in Neuseeland gilt, desto abgelegener die Gegend und desto kleiner der Ort, desto teurer die Lebensmittel in den Läden

 

Fährverbindung (Nord-/Südinsel):

Wer mit seinem eigenen Fahrzeug von einer Insel auf die andere reisen will, hat zwei Fährgesellschaften zur Auswahl, die beide mehrmals täglich zwischen Wellington auf der Nordinsel und Picton auf der Südinsel verkehren.

Die Überfahrt dauert ca. 3 Stunden.

www.interislander.co.nz

www.bluebridge.co.nz

 

Angeblich soll Bluebridge der günstigere Anbieter sein. Wir haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass die Preise je nach Wochentag und Abstand der Buchungsanfrage zum Überfahrttermin sehr stark variieren und sich durchaus ein Preisvergleich lohnt.

Wir sind einmal mit Bluebridge und einmal mit Interislander gefahren. Beide Fähren unterscheiden sich was Ausstattung, Größe, Sauberkeit und Service betrifft kaum.

 

Unterhaltskosten:

- die Preise für Lebensmittel erschienen und ähnlich wie in Deutschland. Nur die Preise für Milchprodukte kamen uns auffallend hoch vor

 

- die Preise für Alkohol und Tabakwaren sind deutlich höher als in Deutschland, im Vergleich zu unserem vorherigen Aufenthaltsland Australien aber deutlich günstiger

 

- den Preis für Campingplätze, Cabins und Hotelzimmer empfanden wir ebenfalls auf deutschem Niveau



Tipps & Tricks

 -Tipp Nr. 1:

Der „New Zealand Motorcycle Atlas“ von Hema bietet ein komplettes Kartenwerk für Neuseeland. Darüber hinaus listet er die top 100 Motorradstrecken in Neuseeland auf und beschreibt diese kurz in Wort und Bild.

Anscheinend wird der Atlas von Hema nicht mehr produziert, aber man bekommt ihn sicherlich gebraucht.

 

-Tipp Nr. 2:

Der neuseeländische Automobilclub AA bietet angeblich eine gratis Mitgliedschaft für ADAC Mitglieder. Wir haben dies aber nicht selbst überprüft. Im Rahmen der Mitgliedschaft erhält man dann wohl auch kostenlose Straßenkarten. (www.aa.co.nz)

 

-Tipp Nr. 3:

An einer ganzen Reihe von teilnehmenden Tankstellen (u. a. Caltex und BP) gibt es eine kostenlose Rabattkarte, bei deren Vorzeigen man je Tankvorgang 4 Cent Rabatt an den teilnehmenden Tankstellen bekommt. (www.aa.co.nz/aasmartfuel)

 

-Tipp Nr. 4:

Eine gute Übersicht inklusive detaillierter Streckenbeschreibung über die 48 besten Bike Roads auf der Südinsel findet man hier: www.bestbikingroads.com

 

-Tipp Nr. 5:

Da wir auf Grund der ständigen Arbeit an unserer Homepage nicht auf das kostenlose Internetangebot von McDonalds & Co verlassen wollten, haben wir uns eine Prepaid Karte für unseren Internetstick zugelegt. Wir haben den Anbieter Vodafone (www.vodafone.co.nz) gewählt, da er etwas günstiger ist als Telecom NZ und lt. Verkäufer trotzdem eine sehr gute Netzabdeckung haben soll. Leider haben sich unsere Erwartungen nicht erfüllt, die Netzabdeckung und auch die Geschwindigkeit ließen sehr zu wünschen übrig, wir würden keinen Vodafone Stick mehr kaufen.

Der datenvolumenabhängige Preis zur Aufladung der Vodafone Prepaid-Karte variiert von 20 NZD für 500 MB bis 80 AUD für 5 GB.

Auch unsere Prepaid-SIM-Karte fürs Handy haben wir bei Vodafone gekauft. Für 19 NZD/Monat gibt´s 100 Freiminuten, 500 MB Datenvolumen sowie unbegrenzte SMS innerhalb des neuseeländischen Netzes (www.vodafone.co.nz/prepay).

 

-Tipp Nr. 6:

Wer Kontakt zu neuseeländischen Bikern sucht, dem ist das „Kiwi Biker Forum“ (www.kiwibiker.co.nz/forums) wärmstens zu empfehlen. Wir haben dort nicht nur tolle Tipps für Motorradstrecken bekommen, sondern auch die eine oder andere Übernachtungseinladung, die wir dankend angenommen haben und die uns tolle Gespräche und Erlebnisse mit den Einheimischen beschert haben.

 

-Tipp Nr. 7:

Und wem es unter den Füßen mal wackelt oder wer sich generell über die Erdbeben- und Vulkanaktivität in einer der aktivsten Regionen der Welt informieren will, der ist mit diesen beiden Internetseiten sehr gut informiert:

www.canterburyquakelive.co.nz

http://geonet.org.nz



Motorrad- und Personen-Transport

 Motorradtransport Neuseeland - Chile

 

Wir haben uns trotz der langen Transportdauer von knapp 3 Monaten aus Kostengründen für die Verschiffung der Motorräder auf dem Seeweg von Auckland nach Valparaíso entschieden, da das Verfliegen der Motorräder unser Budget definitiv gesprengt hätte.

 

Wer sich aus Zeitgründen – man kann die Motorräder in der Regel bereits am nächsten Tag am Zielflughafen abholen - jedoch für das Verfliegen der Motorräder entscheidet, dem können wir „Jenners Worldwide“ (www.jenners.co.nz) empfehlen.

Jenners Worldwide mit unserem Ansprechpartner Geoff Cooper Geoff@jenners.co.nz war die einzige Spedition, die uns zeitnah und vernünftig auf unsere Luftfracht-Anfrage geantwortet hat. Den stolzen Preis von 7.995 NZD, den uns Geoff für die Verfliegung unserer beiden Motorräder angeboten hat, muss man sich aber erst einmal leisten können.

 

Nachdem wir einige weitere Speditionen angefragt hatten und entweder gar keine Antwort oder nur einen unverschämt teuren Preis erhalten hatten, blieb nur eine kleine Auswahl an Firmen übrig, die Privatfahrzeuge überhaupt verschiffen.

Jenners Worldwide (s. o.) sowie die von Deutschland aus operierende Firma „In Time“ (www.intime-ham.com) hatten uns zwar umgehend auf unsere Anfragen geantwortet und auch die Kommunikation mit beiden Firmen war gut, doch schlussendlich entschieden wir uns aus Kostengründen für die folgende Spedition:

 

Door to Door Freight Services

Level 1, Cargo Central George Bolt Memorial Drive, Auckland Airport

Manukau, Auckland 2022

Phone: (09) 256 1066

Fax: (09) 256 0866

Email: info@doortodoor.co.nz

Unser Ansprechpartner war Stuart Simpson stuart@doortodoor.co.nz



 Kosten für die Verschiffung von Auckland – Valparaiso (Stand April 2014)

 

Gewicht (2 Motorräder inkl. Crates) 674 kg

Volumen (2 Motorräder inkl. Crates) 5,319 m³

 

Die nachfolgenden Kosten berechnen sich aus dem Volumen, nicht aus dem Gewicht und beziehen sich auf zwei Motorräder:

 

Pick Up Cartage 130,32 NZD

(Abholung der Crates in Papakura, einem Vorort von Auckland und Transport zum Hafen)

Origin Terminal Handling 66,49 NZD

Export Customs Clearance Fee 85,00 NZD

(diese Gebühr fällt an, egal ob man die Carnets selbst ausstempeln lässt oder nicht!)

 

Origin Documentation Fee 30,00 NZD

Origin Security Surcharge 40,00 NZD

International Freight USD 691,47 incl. BAF @ 0,8476 + 3 % CAF 840,27 NZD

Freight Insurance (Freiwillig!) 150,00 NZD

 

Für zwei Motorräder haben wir auf neuseeländischer Seite insgesamt 1.342,08 NZD (umgerechnet ca. 825 Euro) an Door to Door überwiesen.

 

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