Länderinfos Mittelamerika & Mexiko

 Bereiste Länder: 3

 

Grenzübertritte: 3

 

Reisezeit gesamt (MA & Mexiko):

4 Monate

(Januar 2016 bis Mai 2016)

 

Gefahrene Kilometer:

ca. 12.000 km


Verletzungen und Krankheiten:

   
Helmut: Bea:
  • Leichte Seekrankheit mit Übelkeit während der Segelfahrt auf der Stahlratte
  • Leichte Erkältung – ja man glaubt es kaum, auf Cuba!
  • Leichte Seekrankheit mit Übelkeit während der Segelfahrt auf der Stahlratte
  • Leichte Erkältung – ja man glaubt es kaum, auf Cuba!


Motorrad-defekte und Wartungsarbeiten:

   
Alperer: Dicke Rosi:
  • Ritzel gewechselt
  • Öltemperaturkabel gelötet
  • Hinterrad neu gewuchtet
  • Batterie getauscht, da alte Batterie am Ende
  • Ritzel gewechselt
  • Platter Vorderreifen -> Schlauch musste gewechselt werden
  • Tanklaschen, Seitenständer und Scheinwerferhalter geschweißt
  • Auspuff abgedichtet
  • Handprotektoren repariert
  • Camouflage Lackierung nach Schweißarbeiten am Tank + Verkleidung
  • Hinterrad neu gewuchtet
  • Bremsbeläge Hinterrad gewechselt
  • Platter Hinterreifen da sich ein Stück Draht in den Schlauch gebohrt hat -> Schlauch gewechselt

Modifizierungen/Verbesserungen:

Schwingungsdämpfer wegen Spannungsrissen zwischen Verkleidung und Tank verbaut (Dicke Rosi)

 

Reifenverschleiss:

Auf unserer Fahrt durch Mittelamerika und Mexiko waren wir auf der Metzeler Sahara Enduro 3 - Michelin Sirac Kombination unterwegs.

Ausführliche Informationen zu den von uns verwendeten Reifen, dem Reifenverschleiß und unseren Erfahrungen mit diesen und anderen Reifenmarken findet ihr in unserem großen Langzeit-Reifentest.

 



Equipment-Defekte:

  • Plastikkappe unseres Helinox Stuhls verloren -> neue angebracht und mit Sekundenkleber fixiert
  • Grundreinigung + Wartung (u. a. O-Ring gewechselt) Benzinkocher

 

Egal ob Bekleidung, Campingequipment, Elektronik oder vieles mehr, in unserer Rubrik “Ausrüstung” findet ihr nicht nur detaillierte Infos zu dem von uns verwendeten Equipment, sondern auch ausführliche Erfahrungsberichte zu ausgewählten Ausrüstungsgegenständen.



Länderfazit

Jamaika

 

Visum & Einreise:

  • Für Touristen besteht keine Visumpflicht. Der Aufenthalt bis 90 Tage ist visumfrei. Ein noch mind. 6 Monate gültiger Reisepass ist notwendig. 

Motorradimport + KFZ-Haftpflicht

Da die Stahlratte nur eine Woche in Jamaika vor Anker liegt, ist das Abladen der Motorräder auf Jamaika leider nicht möglich.

 

Camping

  • Da wir während unseres einwöchigen Aufenthalts auf Jamaika unsere Motorräder und Ausrüstung nicht mit von Bord nehmen konnten, waren wir in dieser Woche auf Hostels angewiesen.
  • Auf unserer Reise durch Jamaika sind uns auch keine Campingplätze aufgefallen.
  • Wild campen empfiehlt sich auf Jamaika auf Grund der sehr hohen Kriminalitätsrate unserer Meinung nach eher nicht.
  • Die Preise für Unterkünfte sind auf Jamaika generell eher gehoben, das Preis-Leistungsverhältnis oft eher schlecht.

Straßennetz und Tankstellen 

  • Auf Jamaika herrscht Linksverkehr.
  • Die Hauptstraßen sind relativ gut ausgebaut. Kleinere Nebenstrecken waren oft von vielen tiefen Schlaglöchern übersät.
  •  Auf den Hauptrouten sind in allen Ländern ausreichend Tankstellen vorhanden, die Benzinqualität ist ausreichend gut.

Motorradwerkstätten & Reifen

 

Da wir auf Jamaika nicht mit unseren Motorrädern unterwegs waren, können wir nichts zu Motorradwerkstätten und Reifenverfügbarkeit sagen. Große Motorräder sind auf Jamaikas Straßen aber die Ausnahme.

 

Geld

  •  Auf Jamaika sind flächendeckend Banken und Geldautomaten (sog. ATMs) vorhanden
  • Auf Jamaika kann in größeren Hotels und Geschäften oft bargeldlos per Kreditkarte bezahlt werden. Auf Cuba ist das jedoch nicht üblich.

Unterhaltskosten

  • Jamaika ist unserem Gefühl nach ein relativ teures Reiseland, dessen Preise sowohl für Essen wie auch Unterkunft auf europäischem Niveau liegen.

Telekommunikation & Internet

 

In vielen Hotels, Hostels, Bars und (Schnell)restaurants auf Jamaika werden für die Kunden kostenfreie WiFi Hotspots angeboten, die wir genutzt haben. Auf Grund unseres nur einwöchigen Aufenthalts haben wir uns keine jamaikanische SIM-Karte für unser Handy gekauft.

 

 


 

Cuba

 

Visum & Einreise:

  • Für einen touristischen Aufenthalt bis max. 30 Tage ist ein Visum in Form einer sog. „Touristenkarte“ erforderlich. Der Aufenthalt kann bei Bedarf vor Ort um weitere 30 Tage verlängert werden. Die Touristenkarte wird nicht an der Grenze/bei Einreise ausgestellt, sondern muss vorab beantragt werden!
  • Die Touristenkarte ist ab Ausstellungsdatum 180 Tage gültig und muss bei Einreise mit dem für weitere 6 Monate gültigen Reisepass vorgelegt werden.
  • Die Touristenkarte kann z. B. bei der kubanischen Botschaft, bei einem Reiseveranstalter oder einer Fluglinie erworben werden. Kostenpunkt: ca. 22 € pro Person.

Als Passagier der Stahlratte (www.stahlratte.de) wird die Touristenkarte vom Kapitän für die Passagierte organisiert. Diese ist jedoch im Verschiffungspreis nicht inkludiert.

  • Auf Nachfrage muss eine für Kuba gültige Reisekrankenversicherung nachgewiesen werden, außerdem wurden wir bei der Einreise von einer Beamtin der Gesundheitsbehörde über eventuelle gesundheitliche Beschwerden befragt, die Temperatur wurde gemessen.

Achtung:

Bei der Einreise wurden die Stahlratte sowie das gesamte Gepäck von Drogen- und Sprengstoffhunden kontrolliert und alle Laptops und Smartphones mussten registriert werden. Bei der Ausreise wird ggf. vom Zoll überprüft, ob die Geräte wieder ausgeführt werden, oder u. U. illegal im Land verkauft wurden.

 

Motorradimport + KFZ-Haftpflicht

 

Kapitän Lulu von der Stahlratte erklärt sehr genau die für die temporäre Einfuhr der Motorräder notwendigen Schritte und begleitet die Passagiere ggf. auch zu den einzelnen Behörden.

 

Einfuhr:

  • Auf dem Hauptzollamt werden nach Vorlage der Touristenkarte temporäre Importpapiere ausgestellt, die an die Aufenthaltsdauer der Touristenkarte gekoppelt sind. Kostenpunkt pro Motorrad: 10 CUC (ca. 8,30 €)
  • Danach muss im Transportministerium ein kubanisches Kennzeichen sowie ein kubanischer Führerschien beantragt werden. Zu diesem Zweck wird auch eine technische Prüfung der Verkehrstauglichkeit des Fahrzeugs vorgenommen. Kostenpunkt pro Motorrad: 45 CUC (ca. 37,40 €)

Achtung:

Die Gebühr für die Kennzeichen und den Führerschein können nicht bar bezahlt werden, sondern müssen mit sogenannten Stempelmarken bezahlt werden, die man nur bei der kubanischen Nationalbank erhält!

 

Wir haben keine Kfz-Versicherung für Cuba abgeschlossen, angeblich ist diese jedoch bei der Beantragung des kubanischen Kennzeichens und Führerscheins in den Gebühren mit inbegriffen.

 

Ausfuhr:

 

Die Kennzeichen und Führerscheine müssen wieder beim Transportministerium abgegeben werden. Die Fahrzeugdaten werden erneut überprüft. Ausführgebühr musste wieder in Stempelmarken bezahlt werden.

 

Camping

  •  Offiziell ist (wild) campen auf Kuba für Ausländer nicht erlaubt.
  • Übernachtet werden darf laut Gesetzt nur in für Ausländer lizenzierten Hotels und sogenannten „Casa Particulares“, das sind von einheimischen an Touristen vermietete Zimmer in ihren Privatunterkünften. Casa Particulares erkennt man an dem blauen Zeichen, das jede staatlich lizenzierte Unterkunft außen am Gebäude anbringen muss.
  • Wir haben mehrmals in wenig besiedelten Gegenden wild gecamt, was auf Grund der sehr guten Sicherheitslage auf Cuba überhaupt kein Problem ist.
  • Allerdings wurden wir nach einer Wildcamping-Nacht gut 30 km von unserem Nachtlager entfernt von der Polizei aufgehalten, in das lokale Polizeirevier gebracht und dort befragt. Im Laufe des Gesprächs wies man uns sehr eindringlich darauf hin, dass (wild) campen für Touristen auf Cuba nicht gestattet sei. Strafe mussten wir allerdings keine zahlen und man ließ und irgendwann weiter fahren.
  • Offizielle Campingplätze gibt es auf Cuba nicht.

Straßennetz und Tankstellen 

  • Auf Cuba herrscht Rechtsverkehr
  • Die Hauptstraßen sind relativ gut ausgebaut. Kleinere Nebenstrecken waren oft von vielen tiefen Schlaglöchern übersät.
  •  Auf den Hauptrouten sind in allen Ländern ausreichend Tankstellen vorhanden, die Benzinqualität ist ausreichend gut.

Motorradwerkstätten & Reifen

 

Bis auf einige wenige große und neuere Motorräder auf Havannas Straßen gibt es auf Cuba keine neueren Fahrzeuge und somit auch keine Ersatzteil- oder Reifenversorgung. Motorradreparaturen oder Reifenwechsel sollten also unbedingt bereits vor der Einreise nach Cuba erledigt werden!

 

Geld

  •  Auf Cuba kann an Geldautomaten mit Visa- oder Mastercard Bargeld abgehoben werden.

Achtung:

Kreditkarten amerikanischer Institute wie American Express oder Diners Club werden in Kuba nicht angenommen!

Reise-/Travellerschecks werden vielerorts ebenfalls nicht akzeptiert.

  • In Banken können Euro in Landeswährung gewechselt werden. US-Dollar werden nicht oder nur gegen erhöhte Gebühr gewechselt!
  • Ein Land, zwei Währungen:

Die für Ausländer gängige Währung CUC (Peso Convertible). 1 CUC = 0,83 €

Die einheimische Währung CUP (Peso Cubano). 1 CUP = 0,03 €

 

Achtung:

Wer außerhalb der Touristenhochburgen unterwegs ist oder gerne auf den lokalen Märkten einkauft, tut gut daran, neben CUC auch CUP mit sich zu führen, da in lokalen Geschäften oft nur CUP angenommen werden oder CUC zu einem sehr schlechten Kurs akzeptiert werden.

 

Auch bei der Ausschilderung von Preisen ist manchmal Köpfchen gefragt, wenn es darum gilt herauszufinden, ob der Betrag in CUC oder CUP ist, denn der Unterschied ist beträchtlich!

Ausführlichere Infos dazu findet ihr etwas weiter unten in unseren Tipps - Cuba Spezial

 

Unterhaltskosten

 

Cuba abseits der touristischen Pfade ist vor allem was das Essen an Straßenständen angeht, sehr günstig, sofern man in der lokalen Währung CUP bezahlt. In Touristenhochburgen und Geschäften für Ausländer, in denen mit CUC bezahlt wird, ist das Preisniveau etwa auf europäischem Niveau. Einzig Rum und Zigarren – die Markenzeichen Cubas – sind auf der Insel immer zu kleinem Preis zu bekommen!

 

Casa Particulares kosten in der Regel zwischen 25 – 30 CUC pro Nacht für ein Zwei-Personen-Zimmer ohne Frühstück. Dieser Preis scheint die Regel zu sein und ist für Langzeitreisende durchaus teuer, zumal (wild) campen auf Cuba nicht ganz einfach ist.

 

Offizielles Schild für ein Casa Particulares
Offizielles Schild für ein Casa Particulares

 

Telekommunikation & Internet

 

Bis vor wenigen Jahren gab es für Touristen keine Möglichkeit, das Internet zu nutzen.

 

Mittlerweile bietet die staatliche Telefongesellschaft ETECSA Prepaid-Karten zum Preis von ca. 1,50 CUC (ca. 1,25 €) an, mit denen man an einigen wenigen öffentlichen WiFi Hotspots 1 Stunde lang im Internet surfen kann. Die öffentlichen Hotspots gibt es in allen größeren bzw. touristischen Orten und sie befinden sich meist auf dem Plaza, dem zentralen Platz der Stadt.

 

Jeder größere Ort hat eine ETECSA Filiale, bei der nach Vorlage des Reisepasses eine Prepaid-WiFi-Karte gekauft werden kann, aber Achtung, stellt euch auf lange Warteschlangen vor den ETECSA Filialen ein!

 

Auch auf dem Schwarzmarkt – d. h. Kubaner, die vor den ETECSA Filialen und auf den Plazas herum stehen und Touristen ansprechen - sind Prepaid-Karten zu einem deutlich erhöhten Preis erhältlich, aber man spart sich die unter Umständen langen Warteschlangen vor den ETECSA Filialen.

 

Eine Liste mit allen Plätzen, die aktuell WiFi-Zonen haben, findet ihr hier.

 

Da sich die Internet-Situation auf Cuba rapide verbessert, kommen ständig neue Hotspots dazu und die Prepaid-Karten sind seit ihrer Einführung vor einigen Jahren bereits deutlich im Preis gefallen.

 


Tipps & Tricks - Cuba Spezial

Tipp Nr. 1:

Cuba - Ein Land, zwei Währungen:

Die für Ausländer gängige Währung ist der CUC (Peso Convertible). 1 CUC = 0,83 €

Die Cubaner bezahlen allerdings mit einer eigenen, einheimischen Währung namens CUP (Peso Cubano). 1 CUP = 0,03 €

 

  • Den CUP bekommt man nur am Bankschalter, nicht jedoch an Geldautomaten und man muss explizit nach ihr verlangen, da für Touristen normalerweise nur in CUC gewechselt wird. 
  • Fast täglich saßen wir in einem der kleinen lokalen Straßenlokale und aßen eine leckere Pizza für 10 CUP, während die Touristen in den nur für die Ausländer gedachten Lokalen 10 CUC für ihr Essen bezahlten.
  • Auf den lokalen Märkten zahlen sich außerdem zumindest rudimentäre Spanisch-Kenntnisse aus, wenn es darum geht mit den Marktschreiern zu feilschen und Obst und Gemüse in CUP anstelle von CUC zu bezahlen. 
  • Auch gibt es bei den Supermärkten gravierende Unterschiede zwischen den lokalen CUP-Supermärkten, in denen es oft nur einfache Grundnahrungsmittel wie Mehl, Eier, Reis und Nudeln zu Cent-Preisen zu kaufen gibt und den teuren und zumindest etwas westlicher ausgestatteten CUC-Supermärkten, in denen man allerdings nur Touristen und wohlhabende Kubaner, die in der Tourismusbranche arbeiten und so an CUC-Währung heran kommen, antrifft.

Wenn man die Augen offen hält, etwas Geduld mitbringt und sich abseits der ausgetretenen Touristenpfade bewegt, dann ist Kuba auch für Reisende mit kleinem Budget ein bezahlbares Reiseland.

 

Tipp Nr. 2:

In kaum einem anderen Land hatten wir solche Probleme mit Neppern und Schleppern, die den Touristen jede nur erdenkliche Ware oder Dienstleistung zu absolut überzogenen Preisen andrehen wollten, wie in den touristischen Zentren Kubas. Auch hier gilt: Sich nicht bequatschen lassen, seinen Verstand einsetzen und nicht gleich auf das erstbeste Angebot hereinfallen, das einem die scheinbar so hilfreichen Nepper & Schlepper andrehen wollen!

 

Oder einfach raus aufs Land fahren, wo die einfache Landbevölkerung noch immer so herzlich und gastfreundlich ist, wie es sicher alle Kubaner einst waren, bevor mit den Touristen auch das „große Geld“ ins Land kam!

 

Tipp Nr. 3:

Sicherheit, sowohl für unsere Motorräder, wie auch unser Equipment oder auch Nachts beim wild Campen ist ein zentraler Faktor auf einer Motorradreise. Rückblickend stimmen wir beide darin überein, dass Cuba für uns das mit Abstand sicherste Land auf unserer gesamten Motorradweltreise war.

 

Egal ob wir unser Zelt an einem einsamen, zerklüfteten Strand aufschlugen oder spät nachts noch mit unserer Spiegelreflexkamera bewaffnet durch die engen Kopfsteinpflastergassen Havannas zogen. Anders als in den meisten anderen Ländern fühlten wir uns in den 4 Wochen, die wir Kuba bereisten, immer absolut sicher und wir hoffen sehr, dass die Kubaner es schaffen, dieses hohe Gut trotz der immer weiteren Öffnung ihres Landes und rasant zunehmenden „Verwestlichung“ noch lange zu bewahren.

 


 

Mexiko

 

Visum & Einreise:

  • Für einen touristischen Aufenthalt bis zu 180 Tage benötigen deutsche Staatsangehörige kein Visum für Mexiko.
  • Bei der Einreise erhält man eine Touristenkarte, die bei der Ausreise wieder abgegeben werden muss.

 

Zur Ausstellung einer Touristenkarte sind folgende Unterlagen notwendig:

  • Mindestens 6 Monate gültiger Reisepass
  • u. U. Reisedokumente zum Nachweis der Rück- oder Weiterreise (z. B. Flugtickets)

 

Motorradimport + KFZ-Haftpflicht

 

Einfuhr:

  • Bill of Lading von der Hafenbehörde kostenfrei erhalten.
  • Bei der mexikanischen Import-Behörde Banjercito muss ein Temporary Importation Permit (TIP) beantragt werden. Dieses kann entweder an der Grenze oder online beantragt werden.
  • Sollte das TIP online beantragt werden, so muss es mind. 7 bis max. 60 Tage vor Ankunft beantragt werden, sonst verliert es seine Gültigkeit.

Hierzu müssen folgende Dokumente vorgelegt werden:

  • Original und Kopie eines mind. noch 6 Monate gültigen Reisepasses
  • Original und Kopie des Führerscheins
  • mexikanische Touristenkarte oder Visum
  • Original und Kopie der Import-Zollpapiere/Bill of Lading
  • Original und Kopie der Zulassungspapiere
  • u. U. auch das Original sowie eine Kopie des Fahrzeug-Kaufvertrags
  • Original und Kopie einer mexikanischen Kfz-Versicherung (erhältlich online z. B. über www.bajabound.com, Kostenpunkt Haftpflicht ca. 20 – 25 € pro Monat)

 

Kosten pro Motorrad: ca. 50 USD Bearbeitungsgebühr, zahlbar in Bar oder mit Kreditkarte

+ Bürgschaft, abhängig vom Alter des Fahrzeugs:

 

Baujahr bis 2000: 200 USD

 

Baujahr 2001 – 2006: 300 USD

 

Baujahr ab 2007: 400 USD

 

Die Bürgschaft soll sicherstellen, dass das Fahrzeug nach spätestens 180 Tagen wieder ausgeführt wird. Die Bürgschaft wird von der Kreditkarte abgebucht und nach offizieller Bestätigung der Ausreise von der Banjercito wieder auf die Kreditkarte zurück überwiesen.

 

Achtung:

Die Kreditkarte für die Bankbürgschaft muss auf den Namen des Fahrzeughalters ausgestellt sein!

 

Innerhalb der 180 Tage kann das Fahrzeug mehrfach nach Mexiko ein- und wieder ausreisen und muss in dieser Zeit kein neues TIP beantragen.

 

Ausfuhr:

 

Bei der Ausreise muss das Fahrzeug in einem Banjercito Büro (gibt es an jeder Landesgrenze und in den internationalen Häfen) vorgeführt und offiziell exportiert werden. Erst dann wird die o. g. Bürgschaft auf die Kreditkarte zurück erstattet.

 

Camping

  • In den dünn besiedelten Gebieten Mexicos ist wild zelten problemlos möglich, solange man sich vorab sowie bei den Einheimischen über die aktuelle Sicherheitslage informiert und gefährliche Gegenden wie z. B. die Küste rund um den ehemaligen Touristen-Hot-Spot Acapulco meidet.
  • Offizielle Campingplätze gibt es in sehr vielen Orten und auch an touristischen Attraktionen.
  • Die Ausstattung variiert von sehr rudimentär bis sehr gut ausgestattet. Die Preise sind in der Regel sehr günstig.

Straßennetz und Tankstellen 

  • Auf Mexico herrscht Rechtsverkehr
  • Die Hauptstraßen sind gut ausgebaut. Kleinere Nebenstrecken können Schlaglöcher aufweisen.
  • Unbedingt auf die sog. „Topes“ achten. Diese aus Asphalt oder Erde aufgeschütteten kleinen Hügel befinden sich vor allem vor und in Dörfern und Städten und sollen den Verkehr daran hindern, mit überhöhter Geschwindigkeit durch besiedeltes Gebiet zu fahren. Übersieht man einen Topes kann das zu ungewollten Flugeinlagen des Fahrzeugs und Schmerzen für die Dämpfer des Fahrzeugs und die Wirbelsäule des Fahrers bedeuten!
  •  Auf den Hauptrouten sind ausreichend Tankstellen vorhanden, die Benzinqualität ist ausreichend gut.

Motorradwerkstätten & Reifen

 

Die Infrastruktur Mexikos ist sehr gut.

In Großstätten findet man Fachwerkstätten und auch in kleineren Ortschaften finden sich immer Straßenwerkstätten, die vor allem auf Leichtkrafträder spezialisiert sind und u. U. einfachere Reparaturen durchführen können bzw. Verschleißteile, Öle und Batterien führen.

 

Geld

  •  In Mexiko sind flächendeckend Banken und Geldautomaten (sog. ATMs) vorhanden
  • In Mexiko kann in größeren Hotels und Geschäften oft bargeldlos per Kreditkarte bezahlt werden.

Unterhaltskosten

 

Mexiko ist eines der günstigsten Länder, die wir auf unserer Reise besucht haben. Campingplätze, Lebensmittel, Straßenessen… alles ist vorhanden und die Preise sind sehr, sehr günstig!

 

Telekommunikation & Internet

 

Da es auf fast jedem mexikanischen Campinglatz/Hostel sowie in den flächendeckend vorhandenen Schnellrestaurants in Mexiko kostenloses und zumeist relativ gutes WiFi gibt, haben wir uns auch für Mexiko keine lokale SIM-Karte gekauft.

 


Motorrad- und Personen-Transport

 Motorradtransport Südamerika - Zentralamerika

 

Das deutsche Segelschiff „Stahlratte“ transportiert regelmäßig Motorräder und Reisende zwischen Kolumbien und Panama, einmal im Jahr bietet es jedoch die einmalige Gelegenheit mit dem eigenen Motorrad von Kolumbien über Jamaika nach Kuba und dann weiter bis Mexiko/Cancun zu segeln. Da die Stahlratte je nach Terminkalender von Mexiko aus erneut nach Kuba und zurück nach Cancun segelt, besteht hier auch die Möglichkeit Kuba als Rundtrip zu erreichen. Danach führt die Route in der Regel zurück über Kuba, Jamaika, Panama nach Cartagena in Kolumbien.

 

Detaillierte Infos zu den aktuellen Segeltouren und Preisen findet ihr unter www.Stahlratte.de oder auf deren Facebook-Seite.

 

Die Abwicklung der Visa- und Zollformalitäten sind im Verschiffungspreis inbegriffen und Kapitän Lulu tut sein Bestes, um die Behördenabwicklung so schnell und einfach wie möglich zu gestalten.

 

Für uns bot der Segelturn mit der Stahlratte nicht nur das erste Mal auf unserer Reise die Möglichkeit, zusammen mit unseren Motorrädern zu verschiffen, sondern auch die einmalige Erfahrung eines mehrtägigen Segelturns auf offenem Meer, intensiven Einblick und Mitarbeit an Bord eines großen Segelschiffs, sowie den Besuch der beiden karibischen Inselstaaten Jamaika und Kuba.

 

Einen ausführlichen Bericht zu unserem Segelabenteuer findet ihr in unseren Reiseberichten!

 

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