Kommunikation & Navigation


 

Unsere Motorradreise führt uns in die entlegensten Winkel dieser Erde und wir lernen, was es heißt, fernab jeglicher Zivilisation auf uns alleine gestellt unterwegs zu sein. Doch das bedeutet nicht, der modernen Technik auf der Suche nach Freiheit und Abenteuer völlig den Rücken zu kehren. Ganz im Gegenteil. Von modernen Bluetooth-Helmkommunikationssystemen über Smartphones mit nützlichen Apps bis hin zu GPS-Navigation und temporär autarker Stromversorgung nützen wir auf unserer Reise einiges an innovativer Technik, die unseren Reisealltag bereichert. Ob diese aber auch immer so will, wie wir? Das Erfahrt ihr in unseren Erfahrungsberichten

 

Kommunikation

Bluetooth Kommunikation mit Kamera

Im September 2015 haben wir eines unserer 20S Headsets durch ein SENA 10C ersetzt, das mit den gleichen, umfangreichen Bluetooth-Funktionen wie das 20S ausgestattet ist. Das besonderem am 10C ist allerdings die integrierte Full-HD Actionkamera, die neben der Videoaufzeichnung auch alle Gespräche bzw. wahlweise die gehörte Musik in Echtzeit auf Film bannt. Zusätzlich verfügt das 10C über eine wahrscheinlich nicht nur von uns, sondern auch von vielen anderen lang ersehnte „Video Tagging“-Funktion. Was bedeutet das?

Die Kamera filmt quasi im „Standby Modus“, ohne die Speicherkarte zu füllen. Erst auf Knopfdruck werden der aktuelle Moment sowie die 60 Sekunden vorher und zwei weitere Minuten danach speichert. Wie oft hatten wir schon Erlebnisse auf dieser Reise, die wir gern auf Film gebannt hätten, die Kamera aber natürlich mal wieder nicht eingeschaltet war... Diese Momente gehören nun der Vergangenheit an, da wir genau diese Situationen mit dem 10C quasi im Nachhinein noch speichern können.

 

Einen ausführlichen Erfahrungsbericht mit Sprach- & Bildqualität zum SENA 10C findet ihr in nebenstehendem Videobeitrag!

 

Weitere Infos dazu findet ihr in unserem >> Shop


Bluetooth Kommunikation

Nach über drei Jahren als treuer Begleiter war es an der Zeit, unser SMH 10 Headset in Rente zu schicken, allerdings nicht, weil es nicht mehr funktionierte, sondern weil wir von Sena das Angebot erhalten haben, auf die neueste Generation der kabellosen Kommunikationssysteme, das Modell 20S, umzusteigen.

 

Seit Oktober 2014 sind wir nun mit diesem System unterwegs, das neben einer gewohnt hohen Verarbeitungs-qualität auch mit umfangreichen neuen Features aufwartet. Das Modell verfügt über Sprachsteuerung, Radioempfang und sehr gute Klang- bzw. Sprachqualität. Während des Gesprächs mit bis zu acht Teil-nehmern kann außerdem weiterhin Musik gehört werden, da das Gerät die Musiklaut-stärke beim ersten gesprochenen Wort automatisch absenkt. Zusätzlich werden aber weiterhin Informationen vom GPS oder Smartphone übertragen. Die Reichweite des Systems wurde durch ausklappbare Mini-Antennen auf bis zu 2.000 Meter erhöht. Zusätzlich haben wir das 20 S mit unserem Bluetooth-Backpack für die GoPro verbunden und benutzen es als Fernbedienung für die Prism Actionkamera.

 

Weitere Infos dazu findet ihr in unserem >> Shop


Sena RC 4 Lenkerfernbedienung im Einsatz

Lenkerfernbedienung

Obwohl wir in Punkto Handhabung, Qualität und Komfort sehr zufrieden mit unseren SENA Produkten sind, wünschten wir uns bereits mehrfach auf unserer Reise eine Lenker-Fernbedienung, die es uns ermöglicht, unser SENA-Equipment auch mit beiden Händen am Lenker bedienen zu können.

 

Aber wozu eine Fernbedienung?

Natürlich ist es auf guten Asphaltstraßen kein Problem, die Hand vom Lenker zu nehmen und das Headset zu bedienen.

Auf zügig gefahrenen Passagen, Schlagloch übersäten Strecken mit unüberschaubarem Verkehr oder ruppigen Offroad-Pisten sieht die Welt dagegen schon ganz anders aus! Hier bietet uns eine Lenker-Fernbedienung ein wesentliches Plus an Sicherheit, denn beide Hände können zu jeder Zeit am Lenker verbleiben und trotzdem können wir unsere Headsets bedienen um z. B. miteinander zu sprechen.

 

Daher freut es uns umso mehr, dass SENA mit ihrer RC 4 – einer Weiterentwicklung der Handlebar Remote - eine Lenker-Fernbedienung auf den Markt gebracht hat, mit der die Headsets 20S, 20S EVO, 10U, 10S und sogar die Kamera des 10C via Bluetooth bedient werden können.

 

Neben dem Plus an Sicherheit bietet die Fernbedienung auch einen Komfortgewinn, den wir selbst auf schnurgeraden Landstraßen nicht mehr missen möchten, denn über die vier auch mit Handschuhen gut bedienbaren Tasten der Fernbedienung regeln wir zusätzlich zur Kommunikation zum Beispiel auch die Lautstärke unseres MP3-Players und browsen durch unsere Playlist. Zudem lässt sich mit der RC4 sogar die Kamera des 10C bedienen. Mehr Komfort geht fast nicht!

 

Das ist für uns ganz klar Technik, die begeistert, auch wenn sie nicht von Opel kommt! ;-)

 

Einen ausführlichen Produktvorstellung der SENA RC4 Lenkerfern-bedienung findet ihr in nebenstehendem Videobeitrag!

 

Weitere Infos zur RC4 findet ihr in unserem >> Shop


Navigation
Smartphone als vollwertiges Motorrad-Navigationsgerät
Smartphone am Motorrad: Gute Sicht aufs Display und Bedienung mit Handschuhen

Smartphone als navigationsgerät

Da unser Garmin 60 CSX inzwischen in die Jahre gekommen ist und herkömmliche Motorradnavigationssysteme a la Tomtom Rider oder Garmin Zumo unserer Meinung nach zu teuer und unflexibel sind, wollten wir herausfinden, wie gut ein herkömmliches Smartphone am Motorrad performt.

 

Als erster Versuch kam unser normales Handy zum Einsatz und schnell stellten wir fest, dass das Smartphone durchaus Potenzial als Motorradnavi besitzt. Sowohl was die Lesbarkeit des Displays während der Fahrt als auch die Touch-Bedienung mit Handschuhen betrifft, waren wir sehr positiv überrascht. Zusätzlich können wir das Telefon per Bluetooth mit unserem SENA 10C Headset verbinden und erhalten so auf Wunsch auch Sprachansagen der jeweiligen Navigations-App.

 

Da wir unser Smartphone aber auch als Organizer für Termine, für Emailkorrespondenz, Telefonate, Nachrichten usw. sowie für zahlreichen Apps u. a. im Bereich Fotografie nutzen, fanden wir es schnell nervig, das Telefon dafür ständig aus der Motorradhalterung nehmen zu müssen. Zudem ist unser normales Handy nicht sehr wetterbeständig.

 

Da uns die Idee aber generell sehr gefiel, musste ein Zweitgerät her, das unseren Anforderungen besser entspricht und das wirklich nur am Motorrad genutzt wird. Nach einiger Recherche (Danke an Stephan von den Kradwanderern für die Tipps!) haben wir uns für ein gebrauchtes Sony Xperia Z5 Compact entschieden. Die Geräte sind gebraucht mit einjähriger Gewährleistung für ca. 120 € bei diversen Online Händlern zu haben und bereits ab Werk wasserdicht. Zudem bieten sie ein helles Display, ausreichend internen Speicherplatz (32 GB), eine Akku-Schnellladefunktion sowie eine gute Kamera (falls mal dringend Bilder notwendig sind z.B. bei einem Unfall).

 

Auf eine eigene SIM-Karte für unser Navigations-Phone verzichten wir aus Kostengründen. Per WLAN und Hotspot verbinden wir das Telefon bei Bedarf ganz einfach mit unserem normalen Smartphone und haben so Zugriff zum Internet.

 

Weitere Infos und Bezugsquelle: (ebenso für Gebrauchtgeräte)


Smartphone-Halterung mit Stromversorgung für Fahrrad und Motorrad

Motorradhalterung mit USB-Versorgung

Um das Telefon gut sichtbar und zuverlässig am Motorrad zu befestigen haben wir uns zusätzlich den X-Grip Halter von Samoleus zugelegt. Das System verfügt über vier federvorgespannte Metallarme, deren Enden mit Gummifüßen besetzt sind und so jedes Telefon bis zu einer Displaygröße von 6“ sicher in Position halten. Arme auseinander drücken, Telefon einlegen und fertig. Zusätzlich kann das Telefon auch noch über ein beigelegtes Gummiband fixiert werden. Dieses hatten wir aber bisher noch nicht im Einsatz.

 

Da ein Telefon natürlich mit Energie versorgt werden will, war uns wichtig, dass die Halterung eine brauchbare und vor allem technisch saubere (ohne Kabelgewirr) Stromversorgung mitbringt. Der Halter von Samoleus besitzt einen integrierten USB-Anschluss mit 2,1 A, der direkt an das Bordnetz angeschlossen und per eingebautem Taster aktiviert wird (somit wird die Batterie des Motorrads nicht entleert). Ein Gummistöpsel schützt den Anschluss bei Nichtgebrauch vor eindringendem Spritzwasser. Kurze Kabelwege zum Telefon sind so garantiert und zusätzlich können bei Bedarf weitere Geräte per USB aufgeladen werden.

 

Ein RAM-Mount-System zur einfachen Montage am Lenker/Spiegel rundet die knapp 20 € teure Halterung ab.

 

Weitere Infos und Bezugsquelle:


Love Mei Smartphone Schutzhülle - Ideal auch zum Motorrad-Fahren

Schutzhülle für alle Eventualitäten

Nach ersten Testfahrten mit dieser Kombination waren wir bereits sehr begeistert. Einzig der fehlende Schutz des Smartphones vor mechanischen Einflüssen (z.B. Sturz auf den Boden beim Herausnehmen des Telefons aus der Halterung) störte uns. Grundsätzlich geben wir zwar acht, aber trotzdem kann es passieren, dass das Telefon aus der Hand gleitet und damit das Zeitliche segnet. Um diesem Problem vorzubeugen haben wir uns für eine stoßsichere & wasserdichte Aluminiumhülle von LoveMei entschieden (Danke wiederum an Stephan von den Kradwanderern für den Tipp!). Die knapp 25 € teure Hülle wird dabei um das Telefon verschraubt, sämtliche Tasten, Anschlüsse sowie die Kamera bleiben in ihrer Funktion erhalten und auch das Touchdisplay ist nach wie vor erstklassig zu bedienen. Nachteil: Das Telefon wird durch die Hülle wesentlich klobiger und auch schwerer, was uns am Motorrad allerdings weniger stört. Dies sollte man aber im Bezug auf die Auswahl der Halterung beachten!

 

Die sehr hochwertige Hülle ist in verschiedenen Farben sowie für alle gängigen Smartphone-Typen erhältlich.

 

Weitere Infos und Bezugsquelle:


Google Maps
Google Maps
Spezielle Motorrad Navigationsapp von Calimoto
Spezielle Motorrad Navigationsapp von Calimoto

Die richtige App zur Navigation

Als Navigationssoftware testen wir aktuell gerade verschiedene Apps, wobei sich wohl zwei klare Favoriten herauskristallisieren:

 

Zum einen gefällt uns Google Maps extrem gut. Es ist trotz Freeware absolut werbefrei, mega-einfach zu bedienen und liefert bei einer Datenverbindung in Echtzeit Verkehrsbehinderungen mit alternativen Routen, Spurassistent sowie tausenden POIs wie Übernachtung, Shopping, Essen & Trinken, Werkstätten, Ärzte, usw. Die Möglichkeiten sind hier nahezu unbegrenzt und wie bereits erwähnt, die App ist sehr einfach zu bedienen und liefert sehr gute Routen.

 

Zudem können temporär sehr einfach Offline-Karten heruntergeladen werden, wenn wir die App ohne Internetverbindung nutzen wollen. Die Navigation ist auch offline uneingeschränkt nutzbar, einzig die Echtzeit-Features sind dann nicht abrufbar.

 

Der Vorteil ist gleichzeitig aber auch der Nachteil von Google Maps - zumindest im Bezug aufs Motorrad:

 

Die App berechnet sehr effizient immer die optimalste/schnellste Strecke. Motorrad-Fahrspaß oder eine für Motorradfahrer ansprechende Streckenführung bleiben so meist aber auf der Strecke. Deshalb waren wir auf der Suche nach einer alternativen Navigations-App – und sind auch fündig geworden:

 

Als zweite Navigations-App testen wir nämlich gerade die Software von Calimoto, die speziell auf die Bedürfnisse von Motorrad-fahrern/innen zugeschnitten ist. Bereits auf unseren ersten 2.000 Testkilometern hat uns die App wirklich beeindruckt, was Strecken-wahl und Funktionsumfang betrifft.

 

Was die App so besonders macht? Sie besitzt einen speziellen Kurvenalgorythmus und erkennt somit selbstständig die schönsten Strecken entlang der (individuell planbaren) Route. Wir können dabei wählen, ob wir Autobahn, schnelle Landstraße, Kurven oder noch mehr Kurven fahren wollen und zwar ohne zickzack durch jede Ortschaft zu kurven wie bei manch anderen namhaften Herstellern.

 

Zudem sind umfangreiche POIs wie Bikertreffs, Bikerwerkstätten, Essen & Trinken, usw. hinterlegt.

Einziger Wehrmutstropfen für Sparfüchse: Die App ist in der Premiumversion nicht umsonst, dafür aber mit großartigem Support und natürlich werbefrei.

 

Ein ausführlicher Bericht zu unseren Erfahrungen mit Calimoto gibt es in Kürze, sobald wir alle Features wirklich ausgiebig getestet und ausprobiert haben!


Stromversorgung
Powergorilla - Stromversorgung auch im Nirgendwo

Zusatzpower

Die Stromversorgung ist auf einer Motorradreise immer ein heikles Thema, das uns speziell in entlegeneren Gebieten Probleme bereitet. Aus diesem Grund sind wir mit einem Zusatzakku von Powergorilla unterwegs. Der kleine Energiespender (21000 mAh) liefert nicht nur extra Strom von bis zu sechs Stunden für unsere Notebooks, sondern per USB Ausgang auch für alle anderen Geräte, die derartig versorgt werden. Die Ausgangsspannung ist von 5V - 24V einstellbar. Zudem kann der Akku auch als Netzteil verwendet werden.

 

Weitere Infos und Bezugsquelle:


12v USB Ladestecker für die große Motorrad-Reise

Spannungswandler & 12V USB Ladestecker

Zusätzlich zum Powergorilla haben wir einen kompakten Spannungswandler von 12V - 230V mit 150W im Gepäck, der es uns erlaubt, sämtliche Geräte wie Notebook, Kamerakkus, usw. auch direkt am Motorrad zu laden.

 

Weitere Infos und Bezugsquelle:

 

Da viele Kleingeräte heutzutage per USB geladen werden, haben wir uns zudem einen kleinen 12V Ladestecker mit USB Anschluß zugelegt, mit dem wir Geräte wie Headsets, Telefon, GoPro´s, MP3 Player, usw. am Motorrad laden können. Auf diese Weise können wir bei regelmäßiger Bewegung der Motorräder einige Wochen ohne Steckdose überbrücken, ohne dass uns der Saft ausgeht.

 

Weitere Infos und Bezugsquelle:


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