++ FAQ ++

 Da es einige Fragen gibt, die euch besonders interessieren und die wir daher schon sehr oft gestellt bekommen haben, möchten wir diese nun in unserer neuen Rubrik FAQ - Frequently asked Questions - vorstellen und ausführlich beantworten.

 

Falls ihr weitere Fragen habt, die ihr in unseren FAQ beantwortet haben wollt, so lasst es uns wissen!


Übersicht:

 

#1 - Wie finanziert ihr eure Reise?

 

#2 - Ihr habt Sponsoren - Was hat es damit auf sich?

 

#3 - Wie erstellt man eine Webseite und wer macht unseren Webauftritt?

 

#4 - Wer bzw. wie schneiden und bearbeiten wir unsere Videos?

 

#5 - Berichten von unterwegs - wie funktioniert das eigentlich?

 

#6 - Brauche ich ein Carnet de Passage für meine Reise?

 

#7 - Wie macht ihr das mit Versicherungen, speziell mit der Kranken-

       versicherung auf Reisen?

 

#8 - Wo bekomme ich weitere Tipps und Kontakt zu Gleichgesinnten?

 

#9 - Welches ist das richtige Reisemotorrad?

 

#10 Mit welchen durchschnittlichen Ausgaben muss ich pro Monat rechnen?

 




#1 - Wie finanziert ihr eure Reise?

 

Das ist wohl die Frage, die wir am häufigsten gestellt bekommen.

Wir haben knapp drei Jahre vor Beginn unserer Reise angefangen unsere Ausgaben zu Hause so weit wie möglich runter zu schrauben, d.h. wir sind nicht mehr ins Restaurant gegangen, keine Kinobesuch mehr und der Jahresurlaub wurde mit kleineren Test-Touren im europäischen Ausland verbracht. Zusätzlich haben wir fleißig Überstunden aufgebaut und hatten auch Nebenjobs, um so noch etwas mehr Geld in die Reisekasse zu bringen.

 

Tipp: Mehr Geschichten & Infos über unsere Reisevorbereitungen findet ihr hier.

 

Ein paar Wochen vor unserer Abfahrt wurde es dann ernst.

Wir haben unsere Wohnung gekündigt, unseren Hausstand aufgelöst und alles verkauft, was nicht Niet- und Nagelfest war. Kein Auto mehr, kein Zweitmotorrad, kein Flatscreen-TV. Nichts. Auch unsere Versicherungen wurden auf das nötigste reduziert und unsere Lebens- und Rentenversicherungen auf Eis gelegt. Wenn wir wieder von unserer Reise nach Hause kommen, werden wir wieder bei Null anfangen.

 

Tipp: Mehr Infos zum den Themen Versicherung, Reisedokumente, Visa & Co. findet ihr hier.

 

Nach diesem Radikal-Ausverkauf und knapp drei Jahren fleißigen Sparens hatten wir genug Geld zusammen, um etwa zwei Jahre auf Reisen zu gehen und auf diesen Zeitraum war auch unsere gesamte (Routen-)Planung ausgelegt.

Bereits nach wenigen Monaten haben wir aber erkannt, dass tatsächlich mit Motorrädern um die Welt zu fahren oft ganz anders abläuft, als wir es zu Hause auf unserer Couch geplant hatten. Wir schafften deutlich weniger Strecke als geplant, Verschiffungen, Reparaturen und andere Dinge raubten uns viel mehr Zeit als wir dachten und das wichtigste war, wir erkannten, dass es uns nichts bringt durch die Welt zu rasen, nur um unseren Zeitplan oder unser Budget einzuhalten.

 

Nun hatten wir also zwei Möglichkeiten:

 

Entweder wir besuchen einfach weniger Länder, oder wir stocken unser Reisebudget von unterwegs aus irgendwie wieder auf.

Da wir beide Arbeit nicht scheuen, weder im Büro noch auf einer staubigen Baustelle oder einem stinkenden Misthaufen, war unser Entschluss schnell gefasst:

 

Wir besorgen uns ein Work & Travel Visa für Australien!

 

Gesagt, getan und so verbrachten wir mehrere Monate auf einer abgelegenen Outbackfarm mitten im roten Herzen Australiens und übten uns als Baumwollpflücker, Traktorfahrer, Farmmechaniker, "Kuhhüter" oder einfach als Mädchen für alles.

12 bis 18 Stunden pro Tag, 7 Tage die Woche schufteten wir wie die Geisteskranken, denn wir hatten nur ein Ziel: Schnell viel Geld verdienen. In 12 Wochen hatten wir es zusammen bereits auf über 2.000 Arbeitsstunden gebracht!


 Auch die knapp sechs Monate, die unsere Motorräder auf hoher See verbrachten um von Neuseeland nach Südamerika zu schippern sind wir nicht auf der faulen Haut gelegen, sondern sind zurück nach Deutschland geflogen um dort zu arbeiten und unsere Reisekasse ein weiteres Mal aufzufüllen.

Donnerstags in München gelandet saßen wir montags bereits im Büro und waren zurück im Deutschen Arbeitsalltag. Was für eine Umstellung!

 Auch für die Zukunft haben wir noch mindestens einen weiteren mehrmonatiger Arbeitsstopp geplant, um unsere Weiterreise zu finanzieren.

 

Außerdem reisen wir sehr einfach, d. h. wir versuchen so oft wie möglich wild zu campen. Brauchen wir dann doch mal „Infrastruktur“, so gehen wir auf einem Zeltplatz, nicht ins Hotel. Wir gehen eigentlich nie essen oder in ein Fastfood-Restaurant und kaufen unsere Lebensmittel immer günstig im Supermarkt oder bei den kleinen Lädchen direkt an der Straße ein und kochen selbst. Und schließlich wägen wir bei teuren Sightseeing-Aktivitäten genau ab, ob diese uns den Eintrittspreis wirklich wert sind oder nicht.

 

Dass wir so oft wie möglich versuchen wild zu campen hat aber nicht nur mit Kostenminimierung zu tun, viel mehr lieben wir die Freiheit unser mobiles Eigenheim dort aufzuschlagen, wo wir wollen. Dadurch entdecken und erleben wir oft wunderbar einsam gelegene Plätze in herrlich unberührter und spektakulärer Natur, die man als „Hotelnächtiger“ so nie zu sehen bekommen würde. Frei nach dem Motto: Andere schlafen unter fünf Sternen, wir unter einer Million! ;-)

Andere schlafen unter 5 Sternen, wir unter einer Million.

Auch dass wir meist selbst Kochen und nicht auf Restaurants und Imbiss-Läden angewiesen sind gibt uns zusätzliche Flexibilität bei der Wahl unserer Routen und Übernachtungsplätze.

Motorrad - Weltreise - unsere Küche - Primus Benzinkocher - Omnifuel

 Doch nur weil wir einfach Reisen heißt das nicht, dass wir uns gar nichts leisten.

Haben wir abends mal Lust auf ein Bierchen oder ein Glas Wein oder eine Tüte Chips, so wird das eben auch beim täglichen Supermarkt-Einkauf besorgt. Gut, das Feierabendbier ist dann vielleicht nicht mehr eiskalt bis wir unser Zelt aufgeschlagen haben, aber damit können wir leben! :-)

 

Ihr seht also, wir besitzen leider keinen Geld scheißenden Esel, keine reiche Oma und wir haben leider auch nicht im Lotto gewonnen. Wir müssen unser Geld ganz normal durch Arbeit verdienen so wie ihr auch.

 



#2 - Ihr habt Sponsoren - Was hat es damit auf sich?

 

Ja es stimmt, dass uns manche Firmen einen besonders guten Preis auf ihre Produkte gegeben haben und wir das eine oder andere Teil sogar umsonst zur Verfügung gestellt bekommen haben, um es im Rahmen unserer Langzeitmotorradreise unter realen Bedingungen zu testen.

 

Wie findet man Sponsoren und warum sollte man das überhaupt wollen?

 

Natürlich schont es die (Welt-)Reisekasse, wenn man Sponsoren findet, die einem einen Discount auf ihre Produkte gewähren oder eventuell sogar das eine oder andere Teil umsonst zur Verfügung stellen. Das ist wohl der Hauptgrund dafür, warum heutzutage viele Reisende bereits vor Reiseantritt auf die Suche nach Sponsoren gehen.

 

Außerdem besteht die (nicht immer berechtigte) Hoffnung, dass die Sponsoren im Falle eines Equipment-Defekts das betroffene Produkt ersetzten.

 

Diese beiden Überlegungen waren auch für uns der Grund uns auf die Suche nach Sponsoren zu machen.

 

Wer allerdings glaubt, dass man als privater Reisender einfach mit den Fingern schnipst und schon überhäufen einen die Outdoor- und Motorradfirmen mit Equipment, als hätten sie nur auf einen gewartet, der irrt gewaltig.

In unserem Fall haben wir vor Reiseantritt viele, viele Emails geschrieben, doch nur eine Hand voll Firmen hat uns überhaupt geantwortet, die meisten davon auch nur um uns mitzuteilen, dass sie kein Interesse an einem Sponsoring haben.

Nur eine ganz kleine Anzahl von Firmen war tatsächlich und ehrlich interessiert an unserer bevorstehenden Reise und unseren Ideen. Manche Firmen boten uns daher einen Rabatt auf ihre Produkte an, einige wenige waren sogar bereit uns das eine oder andere Produkt kostenlos zur Verfügung zu stellen.

 

Unserer Erfahrung nach ist es wichtig den Firmen an deren Produkten man Interesse hat im Gegenzug auch etwas handfestes bieten zu können. Das kann zum Beispiel eine gute gemachte Homepage mit hochwertigen Fotos und kurzweiligen Reiseberichten über bisherige Reisen sein oder auch der eine oder andere Artikel in einer Reisezeitschrift. Wichtig ist, dass man den Firmen zeigt, dass man kein Träumer ist, hinter dessen Versprechen nur heiße Luft steckt.

 

Was muss man als Gegenleistung für ein Sponsoring tun?

 

Nun hat man also im besten Fall einige Firmen gefunden, die einen – in welcher Weise auch immer – unterstützen wollen.

Was erwarten die Firmen dann eigentlich als Gegenleistung für ihr Sponsoring oder ihren Discount?

 

Unsere Erfahrung und Zusammenarbeit mit Sponsoren ist bisher immer sehr unkompliziert und konstruktiv abgelaufen.

 

Wir testen die zur Verfügung gestellten Produkte ausgiebig, langfristig und unter teilweise extremen Bedingungen und geben unseren Sponsoren dann entsprechendes Feedback, wie wir mit den Produkten zufrieden sind, wie sie sich in unserem Langzeittest geschlagen haben und ob wir irgendwelche Verbesserungsvorschläge haben. Alleine diese Infos sind für die Firmen schon sehr wichtig, denn sie wollen ihre Produkte ja weiter entwickeln und wie könnte man bessere Erfahrungen über ein Produkt sammeln als in einem echten Langzeittest?

 

Außerdem publizieren einige Firmen ein eigenes Kunden-Magazin, das einmal oder mehrmals jährlich erscheint und für dass wir dann Bilder und Reisegeschichten zur Verfügung stellen.

 

Und natürlich sind die Firmen immer auf der Suche nach spannenden, abenteuerlichen und authentischen Fotos von Reisenden, die mit ihren Produkten in weit entfernten, exotischen oder nur wenig bereisten Gegenden dieser Welt unterwegs sind.

 

Dürft ihr im Gegenzug nur Gutes über die Produkte schreiben?

 

Falls nun von euch der Einwand kommen sollte, dass wir deshalb nicht objektiv über die von uns verwendeten Produkte schreiben dürfen, so können wir euch beruhigen, denn:

 

1. Verwenden wir langfristig keine Produkte von denen wir nicht hundertprozentig überzeugt sind. Auf einer Motorradweltreise muss man sich auf sein Equipment verlassen können. Produkte, die sich in unserem Reisealltag nicht bewähren oder als ungeeignet für eine Motorradweltreise heraus stellen, werden aussortiert, egal ob gesponsert oder nicht.

 

Tipp: Zu diesem Thema findet ihr in unserer Rubrik „Ausrüstung“ regelmäßig Aktualisierungen.

 

2. Schreiben wir sehr wohl, wenn uns etwas an einem zur Verfügung gestellten Produkt nicht gefällt. Falls das unseren Sponsoren nicht gefällt und sie uns nicht weiter unterstützen wollen, dann macht dass auch nichts, denn auch hier gilt: Mit einem Produkt, mit dem wir nicht vollauf zufrieden sind, würden wir langfristig sowieso nicht reisen.

 

Und zum Schluss:

 

Nein, wir werden in keinster Form durch die Firmen finanziell unterstützt!

 



#3 - Wie erstellt man eine Webseite und wer macht unseren Webauftritt?

 

Immer wieder werden kritische Stimmen laut, dass wir unseren umfangreichen Internetauftritt nicht alleine bewerkstelligen können, sondern sicher einen Programmierer oder Webdesigner im Hintergrund für uns arbeiten lassen.

 

Nein, das tun wir nicht! Das könnten wir uns auch gar nicht leisten.

 

Auch wir bedienen uns eines Baukastensystems, mit dessen Hilfe Webseiten in der Regel relativ einfach und auch optisch ansprechend gestaltet werden können.

Unsere Homepage war zu Beginn bei Magix untergebracht. Da deren Baukastensystem aber auf Flash basiert, war unsere Seite auf vielen Geräten – u. a. allen Apple-Produkten - nicht abrufbar. Zudem empfanden wir den Kundenservice von Magix als grottenschlecht. Oft warteten wir tagelang auf Rückmeldung zu unseren Anfragen, die dann, wenn überhaupt, oft nur unzureichend beantwortet wurden. Außerdem hatten wir regelmäßig mit Abstürzen und Datenverlust auf unserer Homepage zu kämpfen.

 

Nach gründlichen Recherchen und einigem Hadern – so ein Homepage-Umzug ist nämlich mit immensem Aufwand verbunden – entschieden wir uns schließlich zu Jimdo zu wechseln. Jimdo bietet eine kostenlose Basisversion an, die jedoch nur eingeschränkte Funktionen bietet und außerdem Jimdo-Werbung beinhaltet.

Unter anderem deshalb haben wir uns für das „JimdoPro“-Paket entschieden, das rund 80 € im Jahr kostet und wesentlich mehr Funktionen bietet. Das Baukastensystem ist sehr umfangreich und trotzdem einfach aufgebaut und vor allen Dingen ist es HTML-basierend. Auch der Kundenservice von Jimdo ist unserer Erfahrung nach erstklassig.

Und nein, wir werden nicht von Jimdo gesponsert! :-)

 

Im Netz findet ihr jede Menge Testberichte und Vergleiche der einschlägigen Anbietern, welche Funktionen sie bieten und welche Kosten für die einzelnen Produkte anfallen. So ist das für euch und eure Bedürfnisse passende Produkt sicher schnell gefunden!

 

Ein weiterer Pluspunkt, der für Jimdo spricht ist, dass je nach persönlichem Kenntnisstand Layouts und Funktionen teilweise oder auch komplett frei programmiert werden können, was uns sehr wichtig war. So hat sich Helmut während unserer Reise viele Kenntnisse über HTML-Programmierung ganz nach dem Motto „Learning by Doing“ & „Try and Error“ selbst beigebracht, um unsere Homepage noch individueller gestalten zu können und ihr eine ansprechende Optik sowie eine übersichtliche Struktur zu geben.

 

Unter dem Punkt Software findet ihr viele weitere Details zu den Kosten und dem Funktionsumfang von Jimdo.

Motorrad - Reise - Büro - Computerarbeit - Blog - Videos

 Genauso verhält es sich im Übrigen auch mit unserem Wissen bezüglich Themen wie Fotobearbeitung, Videoschnitt und vielem mehr, das wir durch entsprechende Fachliteratur, Internetrecherche und vor allem eben „Learning by Doing“ & „Try and Error“ während unserer Reise immer weiter entwickeln.

 

Wer sich noch an unsere Homepage zu Beginn unserer Reise erinnern kann, der weiß, wie viel sich seither getan hat und wie viele neue Rubriken und Service-Themen wir seitdem mit in unsere Seite aufgenommen haben!



#4 - Wer bzw. wie schneiden und bearbeiten wir unsere Videos?

 

Im Gegensatz zu einigen anderen Reisenden, die sich in Punkto Videos Profis zur Seite holen, die die komplette Videoproduktion für sie erledigen, schneiden und produzieren wir unsere Videos nach wie vor komplett selbst.

 

Wir wollen euch aber nicht nur eine Aneinanderreihung minutenlanger langweiliger Fahrsequenzen mit noch langweiligerer Entspannungsmusik hinterlegt präsentieren, sondern spannende Videos voller abenteuerlicher Fahrszenen, spektakulärer Landschaften, einer ordentlichen Portion Humor und ehrlichen Einblicken in unser tägliches Leben on the Road, das weit entfernt ist von einer nicht enden wollenden Urlaubsfahrt.

 

Damit ist allerdings auch ein enorm hohen Zeit- und Arbeitsaufwands von etwa 100 - 120 (!) Stunden von der Auswahl der geeigneten Szenen, über die Suche nach einem guten und vor allen Dingen GEMA-freien Song bis hin zur Fertigstellung des entsprechend geschnittenen und vertonten Videos verbunden. Die vielen Stunden für die Aufnahme der einzelnen Szenen sind hier noch gar nicht mit einberechnet!

Während des Reisens die Zeit und auch den geeigneten Ort zu finden, so ein Projekt zu bearbeiten, ist für uns oft kaum zu bewerkstelligen und wir bitten euch deshalb um Verständnis, dass wir mit der Veröffentlichung unserer Kurzfilmen leider hinterher hinken.

Motorrad - Reise - Büro - Computerarbeit - Videoschnitt

 Trotzdem haben wir bisher bereits etwa 2 ½ Stunden Videomaterial in Form von Kurzfilmen und auch technischen Tutorials auf unserem YouTube-Kanal  für euch bereit gestellt und arbeiten auch weiterhin intensiv an Fortsetzungen!

 

Als Software für den Videoschnitt benutzen wir Magix Video Deluxe 2016 Plus, für die Routenanimation haben wir das Programm Vasco da Gama 4 im Einsatz. Beide Programme bieten unserer Meinung nach einen für die Arbeit unterwegs ausreichenden Umfang.

Aber auch hier gibt es verschiedene Anbieter auf dem Markt. Für welchen ihr euch schlussendlich entscheidet, ist wohl eher eine Geschmacks- bzw. Preisfrage.

 Viele weitere Infos zu den Programmen findet ihr hier.



#5 - Berichten von unterwegs - wie funtioniert das eigentlich?

 

Zu Beginn unserer Reise hatten wir versucht, all unsere Aufgaben „nebenher“ abends zu erledigen. Doch bereits nach wenigen Monaten war klar, dass es so nicht funktioniert. Schnell kamen wir mit unseren Reiseberichten in Verzug, an die Veröffentlichung von Erfahrungsberichten oder Videos war schon gar nicht mehr zu denken.

 

Nur durch regelmäßige Arbeitsstopps an Orten, die uns die nötige Infrastruktur - Stromversorgung und schnelles Internet - bieten und dabei halbwegs bezahlbar sind, ist es uns möglich unsere Homepage in ihrem momentanen Umfang zu bearbeiten und aktuell zu halten. Leider sind diese Plätze in vielen Teilen der Welt sehr schwer zu finden oder relativ teuer.

Dennoch versuchen wir in regelmäßigen Abständen für einige Tage oder sogar Wochen auf Campingplätzen oder in günstigen Unterkünften zu bleiben, um dort unsere vielfältigen Aufgaben abzuarbeiten.

 

Emailverkehr

 

Wir freuen uns sehr über die vielen positiven Emails, die uns jeden Tag erreichen und in denen ihr uns um Tipps und Antworten Rund um jedes erdenkliche und manchmal auch ungewöhnliche Thema in Bezug auf das Motorrad(welt)reisen bittet.

 

Auch wir haben während unserer eigenen Vorbereitungen andere Motorradweltreisende per Email mit Fragen bombardiert und waren super froh über hilfreiche Antworten. Deshalb ist es uns sehr wichtig, dass wir alle eure Fragen individuell und ausführlich beantworten, ohne euch mit Standard-Antworten abzuspeisen!

 

Je nach Land und Strecke kann es jedoch sein, dass wir auch mal ein paar Tage kein Internet zur Verfügung haben, wir bitten euch deshalb um Verständnis, wenn wir mit der Antwort auf eure Nachrichten manchmal etwas länger brauchen!

 



#6 - Brauche ich ein Carnet de Passage für meine Reise?

 

Wenn ihr mit eurem eigenen Motorrad außerhalb der EU unterwegs sein wollt, so gilt es die landesspezifischen Zollvorschriften für die Fahrzeugeinfuhr zu beachten. Viele Länder haben dafür ihr eigenes Zollformular, dass bei der Einreise ausgefüllt und bei der Ausreise einfach wieder abgegeben wird. Andere Länder verlangen vom Fahrzeughalter aber ein sogenanntes „Carnet de Passage“.

 

Dieses internationale Zolldokument wird in Deutschland vom ADAC ausgestellt und kann auch von Personen mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands dort beantragt werden. Das Carnet ist ein Jahr gültig und kostet aktuell (Stand Juni 2015) 195 Euro für ADAC-Mitglieder bzw. 296 Euro für Nicht-Mitglieder. Außerdem muss eine Bürgschaft hinterlegt werden, deren Höhe sich nach dem Zeitwert des Fahrzeugs richtet und zwischen 1.500 Euro bis zu mehr als 15.000 Euro (für Motorräder) richtet. Die Bürgschaft kann entweder direkt auf das Konto des ADAC eingezahlt oder die Sicherheit mittels Bankbürgschaft bestätigt werden.

 

Nach Rückgabe des korrekt ausgefüllten Carnet an den ADAC bekommt man die Bürgschaft in voller Höhe zurück erstattet.

 Tipp: In unserer Rubrik „Organisatorisches“ erfahrt ihr mehr zum Thema Versicherung auf Reisen und ihr findet dort auch unseren Ansprechpartner zum Thema „Auslandskrankenversicherung“.

 

Wir haben uns im Übrigen dazu entschlossen unsere gesetzliche Krankenversicherung während unseres Auslandsaufenthalts zu kündigen. Seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2009 sind die GKV´s nämlich verpflichtet, uns nach unserer Rückkehr wieder aufzunehmen, ohne dass wir eine spezielle Anwartschaftsversicherung abschließen.

 

Achtung: Die Gesetzeslage kann sich jederzeit ändern, wir übernehmen daher keine Gewähr für diese Aussage und bitten euch, die aktuelle Lage vorab mit eurer GKV bzw. eurem Versicherer abzuklären!

 

Falls ihr euch entscheiden solltet eure GKV zu kündigen, so ist es wichtig die Pflegeversicherung aus eigener Tasche weiter zu zahlen, da es sonst nach eurer Rückkehr zu einer Sperrfrist für Leistungen aus der Pflegeversicherung kommt!

Da die Beiträge derzeit (Stand Mai 2015) bei etwa 12,00 Euro pro Monat liegen, ist die private Weiterversicherung in der Pflegeversicherung zum Glück keine allzu große finanzielle Mehrbelastung.

Motorrad - Reise - Carnet de Passage - ADAC

 Tipp: Weiterführende Informationen sowie Anträge zum Download findet ihr auf der Homepage des ADAC:

 

Achtung: Entgegen der Angaben des ADAC ist gemäß unserem aktuellen Kenntnisstand (Mai 2015) ein Carnet de Passage in keinem südamerikanischen Land zwingend vorgeschrieben.

ABER: Die länderspezifischen Einfuhr- und Zollbestimmungen können sich jedoch oft schnell ändern, deshalb übernehmen wir für diese Angabe keine Gewähr! Bitte klärt die aktuelle Situation vor eurer Abreise noch einmal mit dem ADAC bzw. den zuständigen Zollbehörden ab!

 



 #7 - Wie macht ihr das mit Versicherungen, speziell der Krankenversicherung auf Reisen?

 

Wir sind nicht sehr begeistert uns auf unserer Reise mit bürokratischen Themen wie Versicherungen herum schlagen zu müssen, doch vor allem das Thema Unfall- und Krankenversicherung auf Reisen ist wichtig, falls doch einmal etwas passieren sollte.

 

Unfall- bzw. Berufsunfähigkeitsversicherung:

Wir haben mit unserer Versicherungsgesellschaft Kontakt aufgenommen und um schriftliche Bestätigung der weltweiten Deckung unseres Versicherungsschutzes gebeten. Dies war auch überhaupt kein Problem.

 

Krankenversicherung:

Wir können nur von Deutschland sprechen, denn hier ist es so, dass die gesetzliche Krankenversicherung spätestens in den Ländern außerhalb der EU nicht mehr bezahlt.

 

Abhängig von der Dauer eurer Reise gibt es verschiedene Krankenversicherungen, die diese Lücke abdecken.

Für kurze Reisen bis 45 Tage, manchmal auch bis zu 6 oder 8 Wochen, gibt es bei so ziemlich jedem Versicherer eine günstige Police, die nur ein paar Euro im Jahr kostet.

 

Dauert die Reise bis zu 365 Tagen wird es zwar schon teurer, aber auch hier finden sich noch einige kostengünstige Angebote auf dem Markt.

 

Wer allerdings wie wir für mehrere Jahre unterwegs ist, für den wird es schon schwieriger. Es gibt nur wenige Versicherer, die sogenannte Langzeitauslandsreisekrankenversicherungen (was für ein Wort!) für einen Zeitraum von etwa 2 - 5 Jahren anbieten und diese Tarife sind dann auch nicht mehr ganz so kostengünstig.

 

Da das Angebot in Punkto Auslandskrankenversicherung aber derart Vielfältig ist und sich nicht nur in Bezug auf die gebotenen Leistungen sondern auch was die versicherten Länder angeht, oft deutlich unterscheiden, haben wir uns nach einiger Recherche dazu entschlossen uns von einem Fachmann auf diesem Gebiet beraten zu lassen, denn auch unser örtlicher Versicherungsvertreter „des Vertrauens“ war bei diesem Spezialthema überfragt.

Ein Interview mit diesem Fachmann mit Antworten auf viele brennende Fragen auf diesem Gebiet findet ihr hier.

Motorrad - Reise - Krankenversicherung  - Confideo


 #8 - Wo bekomme ich weitere Tipps und Kontakt zu Gleichgesinnten?

 

Egal ob ihr als Alleinreisende Anschluss an andere Reisende sucht oder euch vielleicht sogar gemeinsam mit anderen Gleichgesinnten auf eine Reise begeben wollt. Oder ob ihr wie wir einfach gerne Kontakt zu anderen Motorrad(welt)reisenden habt und euch über Treffen „on the Road“ freut, es gibt im World Wide Web mittlerweile jede Menge guter Seiten und Foren, über die ihr Kontakt zu anderen Reisenden herstellen könnt und euch über die Erfahrungen anderer (Welt)Reisender in nahen und fernen Ländern informieren könnt.

 

Deutschsprachig:

www.Motorradkarawane.de

 

International (Englisch-Sprachig):

www.Horizonsunlimited.com

www.advrider.com/forums

 

In o. g. Foren findet ihr neben jeder Menge Reiseberichten und Bildern auch umfangreiche Informationen zu Themen wie Motorrad, Ausrüstung, Probleme unterwegs, Visa- und Zollvorschriften, Verschiffung uvm.

 

Außerdem verfügen alle o. g. Foren über Unterforen zu den verschiedenen Regionen dieser Welt, in denen ihr ganz gezielt nach Infos zu den für euch interessanten Ländern suchen könnt und es gibt auch Rubriken, in denen nach Reisepartnern gesucht werden kann.

 



#9 - Welches ist das richtige Reisemotorrad?

 

Das ist eine Frage die unmöglich allumfassend beantwortet werden kann, denn es kommt zum einen ganz auf eure persönlichen Vorlieben und zum anderen auch auf eure Schrauber-Erfahrungen an.

 

Wir haben uns aus diesen Gründen für alte Motorräder entschieden:

- sie sind günstig in der Anschaffung

- auch Ersatzteile sind relativ günstig zu bekommen

- sie haben keinen elektronischen Schnick-Schnack verbaut und sind daher relativ einfach selbst zu reparieren, wenn man sich ein wenig auskennt.

Was die Ersatzteilbeschaffung angeht, so mussten wir jedoch auf Reisen feststellen, dass die Honda Transalp nur in wenigen Ländern verkauft wurde, was die Ersatzteilbeschaffung unterwegs deutlich erschwert. Wir lassen uns daher mittlerweile eigentlich alles was absehbar an Ersatzteilen benötigt wird, aus Deutschland schicken, u. a. auch, weil die Ersatzteile trotz Versandkosten in der Regel noch immer deutlich günstiger sind als sie vor Ort zu ordern.

 Wenn ihr euch für ein nagelneues Motorrad entscheidet, so besteht die berechtigte Hoffnung, dass es eure Reise ohne nennenswerte Probleme übersteht. Aber auch die teuerste Neuanschaffung ist kein Garant für eine problemfreie Reise, wie wir in Gesprächen mit anderen (Welt-)Reisenden schon öfters erfahren haben.

 

Obwohl wir Honda fahren, müssen wir eingestehen, dass BMW wohl weltweit definitiv das bestausgebaute Motorradhändler-Netz hat und auch wirklich zuverlässige Motorräder baut.

Wer also kein versierter Selberschrauber ist, hat unserer Meinung nach mit einer BMW weltweit die besten Chancen eine geeignete Motorradwerkstatt zu finden, die ihm oder ihr weiter hilft.

 

Unabhängig von der Marke stellt sich dann natürlich auch die Frage, welche Art von Motorrad ist am besten für eine (Welt-)Reise geeignet?

 

Eine leichte Einzylinder mit ordentlich Bodenfreiheit?

Ein Zwei- oder Dreizylinder Motorrad mittlerer Gewichtsklasse und moderater Geländegängigkeit?

Oder ein Boxer-Schwergewicht mit ordentlich Dampf unter der Sitzbank? 

Auch hier gilt: es kommt ganz auf euch an!

 

Wollt ihr viel Offroad fahren und euch und euer Bike an die Grenzen führen?

Dann würden wir ganz klar ein leichtes und möglichst geländegängiges Motorrad wie z. B. die Yamaha XT 660 Z Ténéré oder die Suzuki DR-Z 400 empfehlen.

 

Wollt ihr eine Reise machen, auf der sich On- und Offroad-Strecken abwechseln und ihr zwar auch mal ordentlich ins Gemüse fahren wollt, es auf der anderen Seite aber auch viele Kilometer auf langweiligen Highways zurück zu legen gilt?

Dann würden wir ein mittelschweres Reisemotorrad wie unsere Honda Transalp/Africa Twin oder ein neueres Gefährt wie z. B. die BMW F 650/800 GS oder Triumph Tiger 800 XC empfehlen.

 

Tipp: In unserer Rubrik „Motorradumbau“ findet ihr jede Menge Infos und Tipps Rund um einen weltreisetauglichen Motorradumbau.

 

Seid ihr zu zweit auf einer Maschine unterwegs oder wollt ihr hauptsächlich Straße fahren und ordentlich Komfort haben?

Dann ist ein vernünftig motorisierter Lastenesel wie die BMW R 1200 GS oder Yamaha XT 1200 Z Super Ténéré sicher eine gute Wahl.

 

Wichtig: Die hier genannten Motorräder sind beispielhaft und sollen nur die "Gewichtsklasse" wiederspiegeln, in der man sich bewegt.

 

Aber schlussendlich ist entscheidend auf welchem Motorrad ihr euch wohl fühlt und welches Motorrad für eure ganz individuellen Anforderungen und Wünsche am besten geeignet ist, egal für welche Marke oder welches Modell ihr euch am Ende entscheidet!  Und dass nichts unmöglich ist, beweisen uns so „verrückte“ Motorradweltreisende wie z.B. die Australier Peter und Kay Forward, die mit ihrer Harley-Davidson Electra Glide in 15 Jahren 610.000 km durch 193 Länder zurück gelegt haben oder auch der Niederländer Sjaak Lucassen, der 3 Jahre mit einer Yamaha R 1 auf Weltreise war.

 



#10 Mit welchen durchschnittlichen Ausgaben muss ich pro Monat rechnen?

 

Motorrad Weltreise - Budget - Ausgaben - Das kostet die Reise - Geld verdienen unterwegs - Work & Travel

 Was die Kosten für eine Motorrad(welt)reise angeht, so hängen diese natürlich von vielfältigen Faktoren ab und es ist sehr schwierig, hier eine allgemein gültige Aussage zu treffen. Da uns aber sehr oft Emails erreichen, die sich um dieses Thema drehen, möchten wir versuchen, euch nachfolgend zumindest einige grobe Anhaltspunkte zu geben, mit welchem Budget ihr für eure Reise kalkulieren müsst.

 

Welche Länder wollt ihr bereisen?

Osteuropa/Zentralasien/Nordasien: Lebensmittel sind etwas günstiger als in Deutschland, Hotels jedoch für den (oft sehr niedrigen) gebotenen Standard recht teurer. Im Mittel liegt das Preisnivea unserer Erfahrung nach leicht unter dem deutschen Niveau.

 

Südostasien: Sowohl die Preise für Lebensmittel wie auch Unterkünfte sind nach wie vor relativ günstig. Oft ist es sogar günstiger an einem der vielen Straßenstände zu essen, anstatt selbst zu kochen.

 

Australien: Lebensmittel, Zeltplätze und Benzin sind deutlich teurer als in Deutschland.

 

Neuseeland: Lebensmittel, Zeltplätze und Benzin sind deutlich teurer als in Deutschland.

 

Südamerika: Die Reisekosten variieren von Land zu Land etwas. Generell kann man jedoch sagen, dass die durchschnittlichen Kosten für Lebensmittel und Unterkünfte in etwa auf Deutschem Niveau liegen. Unserer Erfahrung nach sind nur Bolivien und Peru sowohl was die Preise für Unterkünfte wie auch für Lebensmittel angeht, deutlich günstiger als in Deutschland.

 

Zentral-/Nordamerika/Canada: Wir werden euch mit aktuellen Infos über die betreffenden Länder versorgen, sobald wir diese selbst mit unseren Motorrädern bereist haben.

 

TIPP: Hier findet ihr eine relativ aktuelle Übersicht über die weltweiten Benzinpreise. Diese gibt euch schon mal einen kleinen Anhaltspunkt, wie stark dieser Faktor euer Budget belastet.

 

Wie ist euer persönlicher Reisestil?

Motorradreisender ist nicht gleich Motorradreisender. Wie hoch eure Ausgaben sind, liegt neben den bereisten Ländern vor allem an eurem persönlichen Reisestil. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eure Ausgaben niedrig zu halten:

 

- So oft wie möglich (wild) campen.

- Campingplätze statt teure Hostel-/Hotelzimmer.

 

TIPP: Auf der Internetseite www.iOverlander.com findet ihr über eine interaktive Google-Maps-Karte sehr viele kostenfreie bzw. günstige Unterkunftsempfehlungen.

 

Wenn es doch mal ein Dach überm Kopf sein soll, dann checkt auch Alternativen wie www.airbnb.com oder www.couchsurfing.com.

 

- Lebensmittel im Supermarkt kaufen und selbst kochen.

- Nur gelegentlich in Restaurants/Bars gehen.

- Touristische Sightseeing-Attraktionen und Fun- bzw. Action-Aktivitäten genau auswählen und das Preis-Leistungs-Verhältnis abwägen.

- Service- und Schrauberarbeiten am Motorrad inklusive Reifenwechsel soweit möglich selbst durchführen.

 

Mit welchem Budget muss ich denn nun pro Monat rechnen?

Abhängig von den oben genannten Kriterien können die monatlichen Ausgaben schnell mal ein paar hundert Euro schwanken, deshalb ist selbst eine Durchschnittsangabe schwierig.

 

Richtet ihr euch so gut es geht nach den oben genannten Möglichkeiten eure Ausgaben niedrig zu halten, so müsst ihr unserer Erfahrung nach mit monatlichen Kosten von ca. 500 – 800 Euro pro Person für Benzin, Unterkunft, Verpflegung, Sightseeing sowie kleinere Ersatzeile rechnen.

 

Sonderausgaben wie Verschiffungen, Flüge oder größere Motorradreparaturen sind in dieses Budget nicht mit eingerechnet.

 

TIPP: Im Ausland an euer Geld zu kommen, kann unter Umständen auch richtig Geld kosten. Deshalb ist es wichtig, dass ihr euch vor eurer Reise eine Bank sucht, bei der nicht nur Kontoführung & Kreditkarte kostenlos sind, sondern z. B. auch das weltweite Abheben von Bargeld an Geldautomaten (ATMs)!

 

Wir haben uns zu Beginn unserer Reise für die Online-Bank ComDirect - eine Tochter der Commerzbank – entschieden und unsere Entscheidung bis heute nicht bereut.

 

Die ComDirect bietet neben einem kostenlosen Giro- sowie Tagesgeldkonto auch eine kostenlose VISA-Karte, mit der wir weltweit kostenlos Bargeld an ATMs abheben können.

 

Auch der Kundenservice, der bei reinen Online-Anbietern manchmal ganz schön zu wünschen übrig lässt, hat uns bisher immer schnell und kompetent geholfen, ohne dass wir zuvor stundenlang in einer Wartschleife gehangen sind.

 

Mehr Infos über das kostenlose Giro- sowie Tagesgeldkonto inklusive kostenloser VISA-Karte findet ihr hier.

 

Das Reisebudget unterwegs aufstocken?

Wer unter 30 Jahre (Australien & Neuseeland) bzw. 35 Jahre (Kanada) alt ist, der hat die Möglichkeit relativ einfach sogenannte „Work & Travel Visa“ für diese Länder zu beantragen.

 

Diese Visa ermöglichen es bis zu 12 Monate in den jeweiligen Ländern zu reisen und auch legal zu arbeiten.

 

Für uns waren und sind diese Visa die Gelegenheit unser Budget während unserer Reise immer wieder aufzubessern und auch einen sehr interessanten und intensiven Einblick in den echten Lebens- und Arbeitsalltag der bereisten Länder zu bekommen.

 

In Australien haben wir beispielsweise mehrere Monate auf einer Rinder- und Baumwollfarm geschuftet und auch in Kanada wollen wir noch einmal arbeiten, um unsere Reisekasse wieder etwas aufzufüllen.

 

Unter anderem auf dieser Internetseite findet ihr viele Infos zu diesem Thema:

 www.working-holiday-visum.de

 

Wer jenseits der o. g. Altersgrenzen ist, für den ist WWOOF (Willing Workers On Organic Farms) eventuell eine Alternative. Hier helft ihr ca. 4 – 5 Stunden täglich bei verschiedenen anfallenden Arbeiten mit und bekommt dafür Kost & Logis. WWOOF ist auch mit einem normalen Touristenvisum möglich, da man für seine Arbeit keine finanzielle Bezahlung erhält.

 

Unter anderem auf dieser Internetseite findet ihr viele Infos zu diesem Thema:

 https://www.wwoof.net

Motorrad Weltreise - Budget - Ausgaben - Das kostet die Reise - Geld verdienen unterwegs - Work & Travel


Noch sind unsere FAQ nicht vollständig, denn wir brüten gerade über weiteren Fragen wie:

 

„Brauche ich Schrauberkenntnisse um auf Motorrad(welt)Reise zu gehen?“

oder

„Wie funktioniert das mit der Motorradverschiffung?“

 

Also regelmäßig die FAQ checken oder einfach unseren Newsletter abonnieren, so bleibt ihr immer auf dem Laufenden!

Und wie gesagt, falls ihr weitere Fragen habt, die ihr in unseren FAQ beantwortet haben wollt, so lasst es uns wissen!

 


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Kommentare: 6
  • #1

    Ursula (Mittwoch, 10 Juni 2015 21:17)

    Hallo Ihr Beiden,
    seit dem Start eurer Reise(n) habe ich euch bei meinen Favoriten und schaue immer wo ihr seid. Eure Seite ist mittlerweile unglaublich informativ und eure Berichte so herzerfrischend und unverblümt, dass ich euch dafür mal ganz herzlich DANKESCHÖN sage! Mein Mann und ich waren bisher mit unseren Mopeds und Zelt in Europa unterwegs, aber wer weiß vielleicht trauen wir uns ja auch noch auf "große Fahrt". Ihr machts vor, gebt tolle Tipps und ehrliche Infos. Also weiterhin gute Fahrt...... Ursula

  • #2

    Jörg (Samstag, 20 Juni 2015 17:22)

    Hallo Bea und Helle,
    die Firma, welche die Helinox-Stühle (und inzwischen auch weitere Produkte) herstellt, sollte Euch sponsern. Ich habe mir aufgrund Eurer Website diesen Stuhl und inzwischen auch den Tisch gekauft und bin hochgradig begeistert. Und man trifft diese Teile immer öfter auf Campingplätzen an. Ich bin mir sicher, dass der Hersteller einen Absatzschub auch aufgrund Eurer Empfehlung erlebt.
    Gute Reise und LG
    Jörg

  • #3

    Bea & Helle (Samstag, 20 Juni 2015 17:43)

    Hallo Jörg,
    wir können uns noch gut daran erinnern, dass wir vor unserer Abreise im Juni 2011 vergeblich nach möglichst kleinen und leichten Camping-Stühlen gesucht hatten.
    Wir haben dann normale Baumarkt-Stühle mitgenommen, die natürlich langfristig viel zu sperrig und schwer sind.
    Deswegen haben wir sie in Asien dann auch her geschenkt und eine Zeit lang unsere Koffer benutzt.
    Da uns das tägliche Abmontieren der Koffer aber auf Dauer zu umständlich war, waren wir nicht besonders glücklich mit der Lösung.
    Als uns in Darwin/Australien dann ein lokaler Biker seinen Helinox-Stuhl gezeigt hat, waren wir sofort begeistert! Okay, der Preis ist stramm, aber wir haben die Stühle jetzt seit über 2 ½ Jahren fast täglich im Einsatz und sie sind nach wie vor top in Schuss!
    Zum damaligen Zeitpunkt waren die Helinox-Produkte noch ein echter Geheimtipp, aber das hat sich ja zum Glück mittlerweile geändert, denn die Sachen sind einfach perfekt für Motorradreisen!
    Herzliche Grüße aus dem winterlichen Brasilien,
    Bea & Helmut

  • #4

    Peter Klöckl (Freitag, 07 August 2015 08:37)

    Hallo ihr Zwei,

    ich lese schon seit geraumer Zeit eure Berichte und warte auch schon immer ganz hart auf eure Videos. Ich finde eure Seite ist wohl eine der besten (was Motorrad Reiseberichte betrifft) die mir untergekommen ist. Ich weiß auch wie viel Aufwand es ist ein ordentliches Video zu machen. Wir fuhren im Vorjahr die Route 66 und ich bin Zuhause wochenlang bei der Auswahl der Fotos und Filmsequenzen gesessen, bis meine DVD (ca. 80 Minuten) fertig war. Erst heute (Schande über mich) habe ich entdeckt, dass man euch unterstützen kann. Ich habe darauf hin sofort einen Betrag gespendet. Dass sich viele Leute darüber aufregen verstehe ich nicht - es ist ja jedem selbst überlassen etwas einzuzahlen oder nicht! Einfach auf Durchzug stellen und sich nicht darüber ärgern. Ich wünsche Euch weiterhin alles Gute für Eure Tour und uns allen (besonders mir) noch viele tolle Berichte und Videos von Euch.

    Liebe Grüße
    Peter

    P.S. Falls ihr mir schreiben wollt, meine E-Mail Adresse: Renate.kloeckl@chello.at

  • #5

    Fietz (Freitag, 17 Juni 2016 00:45)

    Ich finde es wichtig und gut, dass ihr uns in eure Finanzierung einen offnen Einblick gebt. So kann euch niemand vorwerfen unter den Deckmantel der Bloggens Scheinwerbung zu machen. Macht weiter so!

  • #6

    Bea & Helmut (Sonntag, 03 Juli 2016 22:10)

    @Peter: Auch auf diesem Weg noch einmal vielen Dank für dein rundum positives Kommentar Peter!
    @Fietz: Danke dir, das machen wir! :-)

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